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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die Arbeitswissenschaft ist eine relativ junge Wissenschaft, die erst in diesem Jahrhundert entstanden ist. Ursache war die Entwicklung eines Problembewußtseins in Zusammenhang mit der zunehmenden Industrialisierung. Die Arbeitswissenschaft ist und bleibt eine Erfahrungswissenschaft, da sie den arbeitenden Menschen und seine Erlebniswelt als Mittelpunkt hat. Durch diesen Mittelpunkt sind sowohl die Methoden und Erkenntnisse der Geistes- als auch der Naturwissenschaft von Bedeutung.
Hans-Jörg Bullinger

2. Positionen zu Arbeit und Technik

Zusammenfassung
In der Antike war die körperliche Arbeit den Sklaven und Tagelöhnern >vorbehalten<. Der freie Bürger empfand diese Arbeit als nicht standesgemäß. Sicherlich herrschten damals noch andere Arbeitsbedingungen als heute, was auch aus den in den verschiedenen Sprachen benutzten Worten für Arbeit zum Ausdruck kommt.
Hans-Jörg Bullinger

3. Arbeitsphysiologie

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die vom Techniker gestellte Frage >Wie funktioniert der Mensch?< in den für die Arbeitsgestaltung relevanten Bereichen behandelt. Dabei wird der Zusammenhang von Belastung und Beanspruchung aufgezeigt und auf die Faktoren der menschlichen Leistungsfähigkeit eingegangen. Damit überhaupt Arbeitsleistung möglich ist, müssen Körperfunktionen und Organe aktiviert werden. Die prinzipielle Funktionsweise dieser Körperbereiche wird vereinfacht erklärt. Der Schluß des Kapitels behandelt Ermüdung, Arbeitspausen und Erholung.
Hans-Jörg Bullinger

4. Arbeitspsychologie

Zusammenfassung
Arbeitspsychologie, Arbeitsphysiologie und Arbeitswissenschaft lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen. Dieses wird als Indiz für die Interdisziplinarität der Arbeitswissenschaft. Da in diesem Kapitel vor allem die für die Ingenieurwissenschaften relevanten Grundlagen der Arbeitspsychologie behandelt werden, wird dieser Teil der Arbeitspsychologie als Teilmenge der Arbeitswissenschaft betrachtet. Verfahren und Methoden (z. B. VERA, TBS), die der Arbeitspsychologie entstammen, werden in dem Kapitel >Analyse von Arbeitstätigkeiten< beschrieben. Besonders das Kapitel >Personalqualifizierung< ist als Ergänzung dieses Kapitels zu sehen, da nachfolgend häufig auf die Bedeutung der Qualifikationserfordernisse und -möglichkeiten verwiesen wird. Die beiden genannten Kapitel sind im Band >Arbeitsgestaltung< dieser Buchreihe enthalten.
Hans-Jörg Bullinger

5. Arbeitsumgebung

Zusammenfassung
In den nachfolgenden Kapiteln werden die Umgebungsfaktoren
  • Beleuchtung (Kapitel 6)
  • Farbe (Kapitel 7)
  • Schall (Kapitel 8)
  • Schwingungen (Kapitel 9)
  • Klima (Kapitel 10)
  • Schadstoffe (Kapitel 11) und
  • Strahlung (Kapitel 12)
behandelt.
Hans-Jörg Bullinger

6. Arbeitsumgebung — Beleuchtung

Zusammenfassung
80 – 90% aller menschlichen Wahrnehmungen erfolgen über den visuellen Sinneskanal. Voraussetzung für die Informationsaufnahme durch die Augen ist eine entsprechende Beleuchtung. Je nach Arbeitsaufgabe sind unterschiedliche Randbedingungen zu beachten. So muß z. B. die Beleuchtung an industriellen Prüfarbeitsplätzen anders ausgelegt sein als an Bildschirmarbeitsplätzen. Durch richtige Beleuchtung kann die Arbeitsleistung und die Arbeitssicherheit erhöht und die Beanspruchung der Augen reduziert werden.
Hans-Jörg Bullinger

7. Arbeitsumgebung — Farbe

Zusammenfassung
Farbe spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Arbeitsumgebung. Farben wirken auf das vegetative Nervensystem und beeinflussen es bei richtiger Farbauswahl positiv. Mit einer sinnvollen Verwendung von Farben können die in Bild 7.1 beschriebenen Faktoren beeinflußt werden.
Hans-Jörg Bullinger

8. Arbeitsumgebung — Schall

Zusammenfassung
Innerhalb der Palette der physikalischen Umweltfaktoren, die als Belastungsgrößen auf den arbeitenden Menschen einwirken, spielt Schall die bedeutendste Rolle.
Hans-Jörg Bullinger

9. Arbeitsumgebung — Mechanische Schwingungen

Zusammenfassung
Durch die moderne Technik, die den Menschen durch den Einsatz von angetriebenen Maschinen, Geräten und Fahrzeugen bei der Verrichtung schwerer körperlicher Arbeit entlastet, entstehen neue Arten der Belastung. Neben der im vorangegangenen Kapitel behandelten Lärmproblematik ist die Belastung durch mechanische Schwingungen ein an vielen Arbeitsplätzen anzutreffender Umgebungsfaktor. Mechanischen Schwingungen ist der Mensch sowohl im beruflichen Bereich als auch in der Freizeit ausgesetzt. Sie wirken vorwiegend über Transportmittel und Maschinen, aber auch über Gebäude auf den Menschen ein. Mechanische Schwingungen werden oft auch als Vibrationen oder Erschütterungen bezeichnet.
Hans-Jörg Bullinger

10. Arbeitsumgebung — Klima

Zusammenfassung
Das Klima ist ein bedeutender Umgebungsfaktor am Arbeitsplatz. Seine Wichtigkeit ergibt sich aus den vielfältigen Wechselwirkungen mit dem menschlichen Organismus. Zwar nimmt die Anzahl der Arbeitsplätze unter extremen klimatischen Bedingungen (z. B. Gießerei) ab, aber im Bereich der Arbeitsplatzgestaltung werden verstärkt Forderungen nach einem ›behaglichen‹ Klima gestellt, wozu von arbeitswissenschaftlicher Seite aus Empfehlungen und Regeln notwendig sind.
Hans-Jörg Bullinger

11. Arbeitsumgebung — Schadstoffe

Zusammenfassung
Als Schadstoffe am Arbeitsplatz werden alle festen, flüssigen oder in der Luft schwebenden Stoffe bezeichnet, die eine gesundheitsschädigende oder -beeinträchtigende Wirkung haben können. Wie in Bild 11.1 dargestellt ist, sind dabei die Schwebstoffe wie Staub, Rauch, Gas, Dampf und Nebel bei der Gestaltung der Arbeitsumgebung bevorzugt zu betrachten, ohne daß dabei die Gefährdungen durch Flüssigkeiten (z. B. Hautallergien durch Kühlschmierstoffe oder Ätzgefahr durch Säuren und Laugen) außer acht gelassen werden dürfen. Die Problematik der Schadstoffe am Arbeitsplatz wird hier nur kurz angerissen, da sie ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitstechnik ist und demnach dort ausführlich behandelt wird.
Hans-Jörg Bullinger

12. Arbeitsumgebung — Strahlung

Zusammenfassung
Mit dem Begriff ›elektromagnetische Strahlung‹ wird das Phänomen der Energieausbreitung, die auch im Vakuum vorzufinden ist, bezeichnet. Zur Erklärung wurden in der Physik zwei unterschiedliche Modellvorstellungen entwickelt: Die Beschreibung als Welle und als Teilchenstrahlung. Zur Beschreibung niederfrequenter Strahlung eignet sich eher das Wellenmodell; etwa ab dem Bereich des sichtbaren Lichtes gewinnen die mit dem Teilchenmodell verbundenen Quanteneffekte an Bedeutung.
Hans-Jörg Bullinger

13. Arbeitsplatzgestaltung

Zusammenfassung
Ein ergonomisch richtig gestalteter Arbeitsplatz ist die Voraussetzung für den humanen und wirtschaftlichen Einsatz der menschlichen Arbeitskraft. Ergonomisch unzureichend gestaltete Arbeitsplätze beeinträchtigen nicht nur die Arbeitssicherheit und möglicherweise die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern behindern darüber hinaus auch den effizienten Einsatz.
Hans-Jörg Bullinger

14. Integrierte Produktgestaltung

Zusammenfassung
Die Verbesserung bestehender Produkte und die Entwicklung neuer Produkte ist für ein Unternehmen von ausschlaggebender Bedeutung. Der Erfolg eines Produktes hängt heute im Gegensatz zu früher nicht von einzelnen Faktoren, wie Funktion, Preis usw. ab. Weitere Faktoren, wie z. B. Ergonomie, Design, Ökologie, etc., aber auch Lieferzeit, Variantenauswahl u. a. entscheiden in zunehmendem Maße über den Markterfolg. In diesem Kapitel werden wichtige Fragen der Produktgestaltung erörtert. Weiterhin werden Produkt-Analyse- und Bewertungsmethoden behandelt. Es zeigt sich hier eine wichtige Nahtstelle der Arbeitswissenschaft zum Technologiemanagement.
Hans-Jörg Bullinger

15. Ergonomische Arbeitsmittelgestaltung

Zusammenfassung
Der Beitrag der Ergonomie zur Gestaltung von Produkten und Arbeitsmitteln hat, wie in Bild 15.1 dargestellt ist, seinen Schwerpunkt in der Handseitengestaltung. Die Handseite als Schnittstelle zum Menschen ist für die Ergonomie von größerer Bedeutung als die dem direkten Arbeitsfortschritt dienende Arbeitsseite. Die dieser Handseitengestaltung übergeordnete Vorgehensweise zur Produktgestaltung wird in Kapitel 14 (s. Bild 14.8) beschrieben.
Hans-Jörg Bullinger

16. Mensch-Maschine-Schnittstellen

Zusammenfassung
Unter dem Begriff Mensch-Maschine-Schnittstelle werden alle Komponenten eines Arbeitssystems zur funktionellen Interaktion zwischen dem Menschen und einem technischen System verstanden. Vom Menschen zu überwachende und zu steuernde Prozesse erzeugen eine Vielzahl von Informationen wie Betriebszustand, Betriebsstörung, Auftragszustand oder Werkzeugstandzeiten. Diese Informationen werden vom Menschen unmittelbar oder aber mittelbar über seine Rezeptoren aufgenommen, im Gehirn verarbeitet und ggf. in Form von Information oder einer Handlung an den Prozeß zurückgeführt.
Hans-Jörg Bullinger

17. Software-Ergonomie

Zusammenfassung
Software gewinnt zunehmend an Bedeutung als Wirtschaftsfaktor. Dies gilt sowohl für Software als Marktprodukt als auch für die Unternehmensinfrastruktur zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Die Software-Ergonomie hat in diesem Zusammenhang die Aufgabe, Software-Anwendungen besser mit den Benutzeranforderungen in Einklang zu bringen und somit Produktivität, Flexibilität und Qualität von Produkten und Dienstleistungen zu steigern.
Hans-Jörg Bullinger

18. Verhaltensergonomie

Zusammenfassung
Die Verhaltensergonomie ist ein neuer Zweig der Ergonomie in der Bundesrepublik Deutschland. Die aus arbeitswissenschaftlicher Sicht richtige Gestaltung von Arbeitsplätzen, Arbeitsmitteln und Arbeitsorganisation ist nach wie vor wichtig. Darüber hinaus wird es in der Zukunft auch wichtig sein, sich vermehrt mit dem ergonomisch richtigen Verhalten der Mitarbeiter am Arbeitsplatz auseinanderzusetzen.
Hans-Jörg Bullinger

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