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2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Erkenntnisse zur eingeschränkten Rationalität von realen Anlegern

verfasst von : Susan Pulham, Michael Deeken

Erschienen in: Zur Rationalität von Anlageentscheidungen

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Im Vergleich zum Homo oeconomicus verhalten sich „echte“ Menschen anders. Einerseits verfolgen sie nicht nur ökonomische Ziele, sondern auch „weiche“ Ziele, die auf Wohlfühlen des Entscheiders abzielen. Diese Motive des menschlichen Handelns werden im ersten Abschnitt vorgestellt. Andererseits unterliegen Menschen kognitiven Verzerrungen, die nicht motivational begründet sind, sondern dazu dienen, auch unter Zeitdruck und bei hoher Komplexität der Entscheidungssituation schnell eine Entscheidung zu treffen. Die Heuristiken, die in solchen Fällen unbewusst angewendet werden, werden im zweiten Abschnitt näher erläutert. Der dritte Abschnitt widmet sich der „Prospect Theory“, einem Modellierungsansatz, der ein Kalkül entwickelt hat, das menschliches Bewerten und Auswählen unterschiedlicher Alternativen darstellt.

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Fußnoten
1
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 57 f.
 
2
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 20.
 
3
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 60 f.
 
4
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 61 ff.
 
5
Vgl. Festinger 1962, S. 267 ff.
 
6
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 65.
 
7
Vgl. Festinger 1962, S. 1 ff.
 
8
Vgl. Eisenführ et al. 2010, S. 411 und Fischhoff et al. 1981, S. 13.
 
9
Thompson unterscheidet ursprünglich vier Kontrollvarianten. Von Nitzsch hat die Verfeinerung in fünf Varianten vorgenommen. Die fünfte Kontrollvariante ist hierbei zwischen der Fähigkeit zur Vorhersage und der Fähigkeit des retrospektiven Erklärens angesiedelt.
 
10
Vgl. Thompson 1981, S. 90.
 
11
Vgl. Thompson 1981, S. 91 und Frey, Jonas 2002, S. 28.
 
12
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 69 ff.
 
13
Vgl. Thompson 1981, S. 91 und Frey, Jonas 2002, S. 29.
 
14
Vgl. Thompson 1981, S. 90 und Frey, Jonas 2002, S. 27.
 
15
Vgl. Langer 1975, S. 311 ff.
 
16
Schachter et al. 1986, S. 267 ff.
 
17
Von Nitzsch 2014, S. 79.
 
18
Vgl. Svenson 1981, S. 144.
 
19
Vgl. Stotz, von Nitzsch 2003, S. 111.
 
20
Ähnliche Untersuchungen vgl. Lichtenstein et al. 2006, S. 314 ff.
 
21
Weber 2007, S. 39 f.
 
22
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 20.
 
23
Vgl. Raab et al. 2010, S. 122.
 
24
Vgl. Plous 1993, S. 125, 166.
 
25
Vgl. Tversky und Kahneman 1973, S. 223.
 
27
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 28.
 
28
Vgl. Baumeister 2005, S. 206 f.
 
29
Vgl. Tversky und Kahneman 1983, S. 297 f.
 
30
Vgl. Tversky und Kahneman 1983, S. 293.
 
31
Vgl. Lehrer 2009, S. 66.
 
32
Vgl. Plous 1993, S. 131 ff.
 
33
Vgl. Pulham 2012, S. 75 f.
 
34
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 32.
 
35
Vgl. Tversky und Kahneman 1974, S. 1128 ff.
 
36
Vgl. von Nitzsch 2014, S. 14 f.
 
37
Vgl. Thaler 2008, S. 17 f.
 
38
Vgl. Thaler 2008, S. 15. Solch ein Verhalten kann zwar rational sein, wenn es sich um langfristige Verträge mit Kündigungsschwierigkeiten handelt. Aber auch in Situationen mit kurzfristigem Planungshorizont tritt dies auf. Thaler nennt das Beispiel, gleichzeitig 15.000 $ für ein Ferienhaus zu 10 % in Geldmarktfonds anzulegen und einen Kredit über 11.000 $ zu 15 % aufzunehmen, um ein neues Auto zukaufen.
 
39
Vgl. Tversky und Kahneman 1981, S. 457.
 
40
Vgl. Kahneman und Tversky 1979, S. 263 ff.
 
41
Vgl. Kahneman und Tversky 1979, S. 277.
 
42
Vgl. Kahneman und Tversky 1979, S. 278 f.
 
43
Vgl. Loewenstein; Thaler 1989, S. 187; Zu einem Überblick über verschiedene empirische Studien vgl.Loewenstein 1992.
 
44
Vgl. Kahneman und Tversky 1979, S. 279.
 
45
Vgl. Kahneman und Tversky 1979, S. 282 f.
 
46
Vgl. Thaler 2008, S. 18 und Herrmann und Bauer 1996, S. 678 f.
 
47
Vgl. von Nitzsch 2008, S. 74.
 
Metadaten
Titel
Erkenntnisse zur eingeschränkten Rationalität von realen Anlegern
verfasst von
Susan Pulham
Michael Deeken
Copyright-Jahr
2015
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-10806-9_3