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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Objektivierbare Kriterien zur Ermittlung des Personalbedarfs in medizinischen Laboratorien werden zunehmend von Krankenkassen, Wirtschaftprüfungsgesellschaften, Krankenhausverwaltungen und Laborleitern gefordert. Solche Kriterien müssen sowohl der Arbeitgeberseite zwecks Vermeidung von überflüssigen Personalstellen, als auch der Arbeitnehmerseite zum Schutz vor Arbeitsüberlastung gerecht werden.
R. Haeckel

2. Analysenstatistik

Zusammenfassung
Die zuverlässig geführte Analysenstatistik des Laboratoriums ist für die Personalbedarfsermittlung sowie für weitere Managementaufgaben eine wesentliche Grundlage. Voraussetzung für die Vergleichbarkeit der Analysenstatistiken ist, daß sie einheitlich geführt werden.
G. Weidemann

3. Zeitbegriffe

Zusammenfassung
Es hat sich bewährt, die Zeiterfassung im medizinischen Laboratorium, die zum Zwecke der Organisationsplanung, der Personalbedarfsermittlung und der Kostenrechnung vorgenommen wird, auf die zu untersuchende Probe (Probenzeiten), auf die für die Durchführung der Analysen erforderlichen Geräte (Gerätezeiten), auf das für die Durchführung der Analysen erforderliche Personal (Personalzeiten) oder auf die pro Mitarbeiter geleistete Arbeit (Arbeitszeiten) zu beziehen (Haeckel et al. 1984).
H. J. Gibitz

4. Ermittlung von direkten Personalzeiten

Zusammenfassung
Wie bereits in der Einleitung ausgeführt, besteht eine lineare Beziehung zwischen der Serienlänge und der direkten Personalzeit. Trägt man auf der X-Achse eines Koordinatensystems die Anzahl der durchgeführten Analysen und auf der Y-Achse die gemessene direkte Personalzeit auf, so ergibt sich in Annäherung eine Gerade mit der Steigung tv, welche die Y-Achse in Höhe tf schneidet (s. Abb. 1–1). Der Zusammenhang zwischen direkter Personalzeit und der Länge der Analysenserie läßt sich demnach durch die Geradengleichung:
$${{t}_{p}}={{t}_{f}}+{{t}_{v}}\cdot n$$
beschreiben, wobei tp die direkte Personalzeit, tf die Summe der fixen Zeiten, tv die Summe der variablen Zeiten pro Analyse und n die Anzahl der durchgeführten Analysen ist.
S. Fang-Kircher, G. Fischer, P. M. Bayer

5. Ermittlung von indirekten Personalzeiten und von Verteilzeiten

Zusammenfassung
Indirekte Personalzeiten sind Personalzeiten, die nicht die Durchführung der Analyse selbst, sondern andere begleitende und ergänzende Tätigkeiten betreffen (s. Kap. 3).
H. J. Gibitz

6. Berechnung des Personalbedarfs

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird das von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gemeinsam vertretene Konzept für die Berechnung des Personalbedarfs im medizinischen Laboratorium vorgestellt. Es beruht primär auf der möglichst genauen Berechnung des Bedarfs an medizinisch-technischem Personal, wofür die Grundlagen in den Kapiteln 2 bis 5 ausführlich beschrieben sind. Weitere Personalstellen werden aus der Summe des berechneten medizinisch-technischen Personals abgeleitet, oder es werden, in einigen Fällen, pauschale Empfehlungen gegeben.
W. Hinsch

7. Kennzahlen zur Beurteilung der Erhebungseinheit

Zusammenfassung
Betrachtet man die Erhebungseinheit als funktionelle Einheit, an der Proben bearbeitet und analysiert werden, so sind drei Zeiten voneinander abzugrenzen: die direkte Personalzeit, die Gerätezeit und die Analysenzeit (Definitionen siehe Kapitel 3).
G. Fischer, S. Fang-Kircher, P. M. Bayer

8. Anhang

Zusammenfassung
Bei den variablen Zeiten sind nur die arbeitsplatz-spezifischen Anteile berücksichtigt. Arbeitsplatz-unspezifische Zeiten sind als komplexe Zeitbausteine zu den angegebe­nen tv Zeiten zu addieren.
Rainer Haeckel

9. Literatur

Ohne Zusammenfassung
Rainer Haeckel

10. PC-Programm zur Personalbedarfsermittlung im medizinischen Labor

Zusammenfassung
Der Programmaufbau lehnt sich eng an die Vorschläge der Arbeitsgruppe “Analysenzeitermittlung” der Deutschen und der Österreichischen Gesellschaft für Klinische Chemie an. Zum Verständnis des Berechnungsablaufes ist es sinnvoll, sich in groben Zügen vorher mit diesen Vorschlägen vertraut gemacht zu haben. Aufgabe des Programms ist es, die Berechnungen zu vereinfachen, die Daten zu speichern und letztendlich zu einer Gesamtberechnung des medizinisch-technischen Personals im medizinischen Laboratorium zu kommen.
W. Hinsch

Backmatter

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