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Über dieses Buch

Eva-Maria Endres beschäftigt sich mit neuen Kommunikationsstrukturen in den Sozialen Medien, die es möglich machen, dass Laien sich selbst zu Ernährungsexperten erklären, einander beraten und so eine Dynamik der Selbstreferenz entstehen lassen. Die Autorin geht der Frage nach, wie Ernährungskommunikation alltagsnah und politisch-partizipativ stattfinden kann. Sie zeigt Möglichkeiten für Experten auf, ein realistischeres Verbraucherbild zu gewinnen und betont die Notwendigkeit für Vertreter der Ernährungswissenschaft, sich angesichts der großen Dominanz von Laienwissen vermehrt in Sozialen Medien zu beteiligen. So wird es möglich, die bisher stark durch Laien, Verbraucherorganisationen und NGOs mit teilweise polemischen und schlecht fundierten Informationen dominierten Inhalte dieser Medien zu objektivieren und einem zunehmenden Qualitätsverlust von Ernährungsinformationen entgegenzuwirken.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Das Internet ist mittlerweile konstruktiver Bestandteil unserer Medienlandschaft geworden. Während im Jahr 2000 28,6% der deutschen Bevölkerung ab einem Alter von 14 Jahren das Internet gelegentlich nutzten, waren es Ende 2014 bereits 79,1%. (van Eimeren et al. 2012) Ebenso stieg damit die Bedeutung Sozialer Medien.... Das Internet und insbesondere Soziale Medien des Web 2.0 sind somit ein wichtiger Forschungsgegenstand für die Ernährungswissenschaft, nicht nur weil die Anzahl der Personen, welche Gesundheitsinformationen aus dem Internet beziehen, von Jahr zu Jahr steigt. (Escoffery et al. 2005) Mit dem Aufkommen der Sozialen Medien ändert sich auch die Art und Weise, wie Informationen produziert und verbreitet werden, grundsätzlich. Für die Ernährungswissenschaft kann dies bedeuten, dass Adressaten von Ernährungsbotschaften künftig mehr Partizipation an Ernährungsthemen fordern. Auch die Rolle des Experten könnte sich mit der Demokratisierung des Wissens verändern.
Eva-Maria Endres

Kapitel 2. Problemfelder und Chancen

Über Ernährung in verschiedener Form zu kommunizieren, ist ein zentraler Bestandteil für Ernährungsexperten. Dennoch gibt es keine einheitliche Begriffsdefinition. (Barlösius und Schiek 2006) In der deutschen Kommunikationswissenschaft findet die Ernährungskommunikation als Teil der Gesundheitskommunikation erst seit einigen Jahren Beachtung.
Eva-Maria Endres

Kapitel 3. Ernährungskommunikation in Sozialen Medien - Stand der Forschung

Um der Frage nachzugehen „Wie findet Ernährungskommunikation in Sozialen Medien statt?“ soll im Folgenden der aktuelle wissenschaftliche Stand dargestellt werden. Hierfür wurde eine umfassende Studienrecherche in den gängigen Datenbanken (PubMed/Embase, Sowiport, Web of Science und Wiso) durchgeführt. Angelehnt an eine systematische Literaturrecherche, wurden zunächst relevante Suchbegriffe festgelegt und mithilfe von MeSH-Term-Datenbanken konkretisiert.
Eva-Maria Endres

Kapitel 4. Einblick Facebook: Akteure, Themen, Kommunikation

Wie bereits oben beschrieben, sind die Inhalte von Facebook nur in wenigen Studien zu Ernährungskommunikation in Sozialen Medien Gegenstand der Forschung. Die folgende Analyse widmete sich daher diesem größten und einflussreichsten Sozialen Netzwerk.
Eva-Maria Endres

Kapitel 5. Fazit und Ausblick

Ziel der Arbeit war es, einen breiten Blick auf die Ernährungskommunikation in Sozialen Medien zu liefern. Hierbei galt es auch herauszufinden, ob die Sozialen Medien neue Möglichkeiten für die Ernährungskommunikation liefern, also insbesondere die Vermittlung von Ernährungsinformationen von Ernährungsexperten und professionellen Organisationen zu Verbrauchern.
Eva-Maria Endres

Backmatter

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