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Über dieses Buch

Hans Zillmann leistet einen philosophischen Beitrag zur Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen eines neurowissenschaftlichen Subjektbegriffs. Anhand der Symbolphilosophie Ernst Cassirers und anderer Ansätze zeigt er, dass wissenschaftliche Subjektbeschreibungen auf zwei Ebenen kontextuell sind: Sowohl das Subjekt – als Gegenstand der Forschung – als auch die neurowissenschaftliche Theoriebildung sind in einen kultur-historischen Kontext eingebettet. In der vorliegenden Schrift werden die Notwendigkeit eines ausgleichenden Dialogs zwischen Philosophie und Neurowissenschaften sowie die Kontextualität herausgearbeitet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Vorwort

Es wird von verschiedenen Wenden im Laufe der neueren Geschichte der Wissenschaften berichtet. So wurde zum Beispiel von einem linguistic turn, einem cultural turn oder auch einem body turn gesprochen. Solche Wenden betreffen eine Verschiebung der Perspektive und des jeweils im Fokus stehenden Gegenstandes der verschiedenen Disziplinen.
Hans Zillmann

Kapitel 2. Einleitung

Die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der neurowissenschaftlichen Forschung zum Subjekt macht es notwendig, den in dieser Arbeit vertretenen Subjektbegriff möglichst genau herauszustellen: Subjekt ist ein mehrdeutiger Begriff. Er kann zum Beispiel ein Satzglied bezeichnen, wird aber auch zur Bezeichnung von unliebsamen Mitmenschen verwendet. In der Philosophie ist der Mensch Subjekt, denn der Mensch, so die hier vertretene Auffassung, zeichnet sich gegenüber den Tieren durch ganz bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten aus.
Hans Zillmann

Kapitel 3. Die Vorannahmen

Der Subjektbegriff wird in einem kulturellen und historischen Kontext gebraucht und interpretiert. Warum wählt man sich Dilthey und Foucault als Gewährsmänner, um eine solche These zu stärken? Dilthey führt im Anschluss an Schleiermacher den Begriff der Geschichtlichkeit des Menschen in die hermeneutische Debatte ein und versucht damit, die Deutung menschlicher Zeichen von metaphysischen Vorstellungen eines überzeitlichen und unabhängigen Gegenstandes zu befreien. Jedwedes menschliche Zeichen kann für Dilthey nur als spezifische kontextuelle Handlung eines Individuums aufgefasst werden.
Hans Zillmann

Kapitel 4. Theoriebildung der neurowissenschaftlichen Subjektbeschreibung

Wolf Singer betrachtet die Qualia als das zentrale Problem einer neurowissenschaftlichen Beschreibung des Menschen. Ein geisteswissenschaftlicher Zugang zu den Problemen der neurowissenschaftlichen Subjektbeschreibung und der Frage nach den Grundlagen ihrer Geltung wurde im ersten Teil dieser Untersuchung vorgestellt. Zentral war hier der Faktor Kultur.
Hans Zillmann

Kapitel 5. Auswertung

Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Möglichkeiten und Grenzen der neurowissenschaftlichen Subjektbeschreibung zu bestimmen. Diese Bestimmung sollte aus einer erkenntnis-, kultur- und wissenschaftstheoretischen Perspektive formuliert werden. Dazu wurde auf verschiedene philosophische Theorien Bezug genommen und es wurde die These der doppelten Kontextualität der neurowissenschaftlichen Subjektbeschreibung entwickelt.
Hans Zillmann

Backmatter

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