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Über dieses Buch

Ulrich Scherrmann beschreibt in diesem essential das Burnout-Syndrom, um davon ausgehend die Ursachen anhand eines systemischen Burnout-Modells näher zu beleuchten. Bisher wird den betrieblichen Ursachen für die Überlastung von Mitarbeitenden, den sogenannten organisationalen Faktoren, noch zu wenig Beachtung geschenkt. Es dominieren die personalen Ursachen, z.B. dass Menschen nicht Nein sagen können oder durch übertriebenen Ehrgeiz sich selbst ins Burnout manövrieren. Im Praxisteil stellt der Autor Möglichkeiten der Prophylaxe sowohl für einzelne Mitarbeiter als auch für Führungskräfte und die ganze Organisation dar. In der Prävention wird u.a. auf Gefahren für Unternehmen (Musterwiederholung, Präsentismus) hingewiesen. Konkrete Möglichkeiten für Interventionen runden dieses essential ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen: Zahlen und Fakten

Fast täglich erscheinen in den Medien Berichte über Burnout. Dabei fällt auf, dass diejenigen Menschen, die über ihr „Schicksal“ berichten, mitunter schwierige Situationen an ihrem Arbeitsort oder in der Familie bewältigen mussten. Ein Burnout blieb den meisten auch nicht „in den Kleidern“ hängen, sondern prägte sie auch nach der Genesung während Monaten und Jahren.
Ulrich Scherrmann

Kapitel 2. „Burnout“: Begriff – Definition – Terminologie und Diagnose

Bis heute gibt es keine einheitliche Definition von Burnout . Zumindest in der Umgangssprache wird so ziemlich alles, was mit Stress, Ermüdung oder Motivationsverlust zu tun hat, mit Burnout gleichgesetzt.
Ulrich Scherrmann

Kapitel 3. Wie kommt es zu einem Burnout – eine vertiefende Betrachtung

In der Praxis tauchen bei Patienten oft zwei gegensätzliche Erklärungsmuster für ihr Burnout auf. Einige sagen, dass sie in der Vergangenheit zu wenig NEIN zu Anforderungen gesagt haben, ein schlechtes Zeitmanagement hatten oder es versäumten, sich von zusätzlichen Aufgaben abzugrenzen. Andere wiederum führen die katastrophalen Arbeitsumstände an, die sie an den Rand ihrer Leitungsfähigkeit gebracht haben.
Ulrich Scherrmann

Kapitel 4. Prophylaxe – zur Gesundheit Sorge tragen

Aus dem bisher Gesagten dürfte ersichtlich sein, dass der Ausbruch eines Burnout-Syndroms nicht von einem auf den anderen Tag passiert, sondern dass es ein kontinuierlicher Prozess ist, der sich über Wochen und Monate, vielleicht sogar auch Jahre hinziehen kann.
Ulrich Scherrmann

Kapitel 5. Prävention – bei Gefahr rechtzeitig handeln

Im Gegensatz zur Prophylaxe, in der vorbeugend Maßnahmen auf der Verhaltens- und Verhältnisebene gelebt werden, kommt die Prävention dann zum Zug, wenn erste gewichtige Anzeichen von Stress und für das Entstehen eines Burnouts bei Mitarbeitern sichtbar werden. Es geht dabei darum, eine Verschlimmerung der Symptomatik zu vermeiden. Deshalb gilt es, sowohl medizinische und psychologische Abklärungen aufzugleisen als auch die Situation am Arbeitsplatz des Mitarbeiters zu analysieren und zu diagnostizieren.
Ulrich Scherrmann

Kapitel 6. InterventionenBurnout Interventionen bei Burnout – entschlossen handeln

Es geschieht nicht selten, dass bei Krisenphänomenen in einer Organisation ein Aktionismus entsteht und „blind agiert“ wird, d. h. es wird vergessen nach den wirklichen Ursachen zu fragen. Darüber hinaus wird auch die nötige Zeit, die man für (kreative) Lösungsansätze braucht, nicht eingeplant.
Ulrich Scherrmann

Backmatter

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