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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

9. Erweitertes Knotenpunktverfahren

verfasst von: Bernd R. Oswald

Erschienen in: Berechnung von Drehstromnetzen

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Das Erweiterte Knotenpunktverfahren (EKPV) ermöglicht die Formulierung eines Netzgleichungssystems in natürlichen oder modalen Koordinaten (hier in Raumzeigerkoordinaten) ausschließlich auf der Grundlage der Knotenpunktsätze in Analogie zur Aufstellung des Knotenspannungs-Gleichungssystems in Symmetrischen Komponenten im Kap. 3.
Fußnoten
1
Bei Verwendung der Gl. 8.​87 für die Transformatoren enthält die Leitwertmatrix \(\underline{\boldsymbol{G}}_{\mathrm{sL}}\) komplexe Elemente, sofern Transformatoren mit phasendrehender Schaltgruppe vorkommen. Sie wird deshalb allgemein als komplex gekennzeichnet.
 
2
Bei Verwendung der Gl. 8.​87 für die Transformatoren unterscheidet sich, sofern Transformatoren mit phasendrehender Schaltgruppe vorkommen, die reelle Leitwertmatrix GsL in Gl. 9.2 von der komplexen Leitwertmatrix \(\underline{\boldsymbol{G}}_{\mathrm{sL}}\) in Gl. 9.1. Für die Schaltgruppe Yy0 oder bei Verwendung der Gl. 8.​83a für die Transformatoren wird die K-Matrix wie für die anderen L-Betriebsmittel zur Einheitsmatrix und beide Leitwertmatrizen werden reell und gleich (s. Abschn. 8.​3.​4).
 
3
Bei Verwendung der Gl. 8.​83a für die Transformatoren werden Elemente der Matrix komplex, sobald Transformatoren mit phasendrehender Schaltgruppe vorkommen (s. das Beispiel 9.3.1). Die Matrizen werden deshalb allgemein als komplex gekennzeichnet.
 
4
Das Vorzeichen wird analog zur Definition der Knotenadmittanzmatrix in Gl. 3.​12 gewählt.
 
5
Die Bezeichnung der Eigenwerte wird von den Symmetrischen Komponenten übernommen.
 
Metadaten
Titel
Erweitertes Knotenpunktverfahren
verfasst von
Bernd R. Oswald
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-29506-6_9