Der Begriff „Jugend“ ist in der Gesellschaft grundsätzlich positiv konnotiert, es werden damit Optimismus und Zukunftsgerichtetheit assoziiert. Problematisch wird es dann, wenn junge Erwachsene diesen Vorstellungen nicht entsprechen (v gl. Lutz 2015, S. 135). Der 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung zeigt auf, dass die Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen die altersbedingten Entwicklungsaufgaben, wie zum Beispiel die Erlangung sozialer und ökonomischer Eigenständigkeit durch die Einmündung in das Beschäftigungssystem oder den Auszug aus dem Elternhaus, erfolgreich meistern können, manchen gelingt dies nicht und sie geraten in eine prekäre Lage (vgl. BF SFJ 2013, S. 141f.).