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Über dieses Buch

In Unternehmen stehen sich unterschiedlichste Interessen gegenüber und Konflikte sind allgegenwärtig. Häufig werden sie durch das Management in seiner Führungsfunktion einseitig entschieden. Einen Konflikt zu entscheiden ist formallogisch jedoch ebenso unmöglich, wie Fakten bestimmen zu wollen. Erst der Diskurs kann Konflikte überwinden und so das Potenzial haben, Werte auszuhandeln und eine (pflicht-)ethische Legitimation zu erringen. Damit kann einer illegitimen Kennzahlensteuerung begegnet werden. Vorliegend wird dieses Diskursverfahren für das Management konzeptionell anwendbar gemacht und empirisch durch Think-Aloud-Protokolle untersucht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Das ethische Scheitern des Managements

Zusammenfassung
Das wichtigste Prinzip des Wirtschaftens ist die unternehmerische Gewinnmaximierung, welche in ihrer konkreten deutschsprachigen Formulierung insbesondere nach Gutenberg (1976, Orig. 1952) beschrieben wurde und heute auch als Shareholder-Value-Ansatz nach Rappaport (1986) bekannt ist. Die unternehmerische Gewinnmaximierung, vorliegend auch Gewinnprinzip genannt, ist die existenzielle Bedingung jedes Unternehmens in einer wettbewerblichen Marktwirtschaft. Diesem Prinzip liegt wiederum Effizienz, Produktivität oder auch Innovationsfähigkeit zugrunde.
Marc Wiesner

Kapitel 2. Grundlegung des diskursiv-integren Managements

Zusammenfassung
Wie kann nun aber ein ethisch legitimes Management gestaltet werden? Ist es überhaupt möglich, eine solche Vereinigung von Ethik und Gewinnprinzip zu vollziehen und dennoch – oder gerade wegen dieser Vereinigung – gewinngerichtet am Wettbewerb teilzunehmen? Es scheint jedenfalls eindeutig, dass das nomologische Management umgedacht werden muss. Ins Zentrum des Managements rücken Begriffe und Prozesse, die nicht mehr Kennzahlen, sondern Motive, Interaktionen und Kommunikation betrachten. So wird im Folgenden der diskursiv-integre Managementmodus grundgelegt.
Marc Wiesner

Kapitel 3. Empirische Exploration

Zusammenfassung
Der diskursiv-integre Managementmodus wurde bisher konzeptionell als Alternative zu einem nomologischen Managementmodus dargestellt. Die empirische Forschung soll nun diese Managementmodi ergründen. Unter „ergründen“ wird – unvoreingenommen gegenüber explorierten Konstrukten – grundsätzlich verstanden, dass konkrete Aussagen über die Relationen und Modalitäten der Managementmodi sowie über deren Qualität getroffen werden können.
Marc Wiesner

Kapitel 4. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
In den Teilen 1 und 2 wurden die Managementmodi des diskursiv-integren und des nomologischen Managements konzeptionell grundgelegt. Der Teil 3 bzw. 3.8 führte die empirische Exploration dieser beiden Managementmodi auf. Mit dem rekonstruierten Handlungsmuster der Auswahlgesamtheit und deren Idealtypisierung wurden die Relationen und Modalitäten der Managementmodi sowie deren Qualität diskutiert (Teil 3.9).
Marc Wiesner

Backmatter

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