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2014 | OriginalPaper | Buchkapitel

Ethische und destruktive Führung: Gute Führung – schlechte Führung

verfasst von: Prof. Dr. Rainhart Lang

Erschienen in: Aktuelle Führungstheorien und -konzepte

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Wie bereits im Kapitel zu impliziten Führungstheorien angedeutet, gibt es innerhalb von Gesellschaften, aber auch bei jedem Einzelnen, Vorstellungen, wie „gute“ oder „schlechte“ Führung aussehen soll. „Gute“ Führung wird häufig mit Kategorien der Moral und Ethik beschrieben und spielt schon frühzeitig in der historischen Führungsliteratur eine Rolle, etwa mit Blick auf die Erwartungen an „gute Herrscher“ (vgl. die entsprechenden Texte in Kapitel 8). Ähnlich ist es mit „schlechter“ Führung, die in der Führungstheorie und -forschung vor allem mit autoritär-diktatorischem Führungsverhalten verknüpft wurde, im Gegensatz zur „guten“, demokratischen Führung. Auch Machiavellis Ratschläge für den Fürsten (vgl. Machiavelli 1976, Beispiele in Kapitel 8) gelten in der Gegenwart oft als Ausdruck „schlechter“ Führung und eines (negativen) mikropolitischen Verhaltens. Dabei sieht Machiavelli seine Hinweise an den Fürsten als Tipps für „gute“ Führung: im Sinne von am Ergebnis und Erfolg orientierten Strategien.

Metadaten
Titel
Ethische und destruktive Führung: Gute Führung – schlechte Führung
verfasst von
Prof. Dr. Rainhart Lang
Copyright-Jahr
2014
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-8349-3729-2_12

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