European Yearbook of International Economic Law 2024
- 2025
- Buch
- Herausgegeben von
- Jelena Bäumler
- Christina Binder
- Marc Bungenberg
- Markus Krajewski
- Giesela Rühl
- Christian J. Tams
- Jörg Philipp Terhechte
- Andreas R. Ziegler
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
Über dieses Buch
Über dieses Buch
As global economic governance faces mounting challenges—from climate change to geopolitical shifts—the 2024 edition of EYIEL revisits the enduring debate of fragmentation vs. integration in international economic law. Exploring trade, investment, sustainability, and human rights, this volume examines the evolving interplay between economic regulation and pressing global concerns. With insights from leading scholars, it asks: Are we moving towards greater legal cohesion or deeper disintegration?
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Distinguished Essay: International and European Economic Law—Moving Towards Integration?
Ernst Ulrich PetersmannDieses Kapitel vertieft die komplexe Beziehung zwischen wirtschaftlicher Integration und politischer Differenzierung im internationalen Wirtschaftsrecht. Er beginnt mit der Untersuchung des historischen Kontextes und zeichnet die Entwicklung der Handelsliberalisierung und ihre Umkehrung durch politischen Zerfall nach. Anschließend untersucht der Text systematisches Marktversagen, Regierungsversagen und Verfassungsversagen, die das internationale Wirtschaftsrecht geprägt haben. Sie unterstreicht die Rolle unterschiedlicher staatlicher Reaktionen auf diese Versäumnisse, von autoritärer Rechtsstaatlichkeit über demokratische Rechtsstaatlichkeit bis hin zu europäischem Konstitutionalismus auf mehreren Ebenen. Das Kapitel diskutiert auch die aktuellen "Poli-Krisen" und ihre Auswirkungen auf die wirtschaftliche Integration, einschließlich des Aufstiegs Asiens, der überfälligen militärischen Integration in Europa und der Herausforderungen durch autoritäre und neoliberale Regierungen. Er schließt mit einem Blick auf die Zukunft des internationalen Wirtschaftsrechts und betont die Notwendigkeit eines stärker integrierten und kooperativen Ansatzes zur Bewältigung globaler Herausforderungen. Der Text enthält auch eine detaillierte Analyse der Rolle der Europäischen Union bei der Förderung der wirtschaftlichen Integration und der Herausforderungen, vor denen sie in der gegenwärtigen geopolitischen Landschaft steht. Sie unterstreicht den einzigartigen Ansatz der EU bei der wirtschaftlichen Integration, der ordoliberale Prinzipien mit einem Bekenntnis zu Menschenrechten und demokratischer Regierungsführung verbindet. Das Kapitel untersucht auch die Auswirkungen der EU-Politik auf den Welthandel und die globale Zusammenarbeit sowie die Herausforderungen, die der Aufstieg autoritärer und neoliberaler Regierungen mit sich bringt. Schließlich bietet der Text einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand des internationalen Wirtschaftsrechts und seine Zukunftsperspektiven und bietet eine nuancierte und aufschlussreiche Perspektive auf das komplexe Zusammenspiel zwischen wirtschaftlicher Integration und politischer Differenzierung.KI-Generiert
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AbstractThe EU Treaties remain integrated into worldwide (e.g. UN, GATT, WTO) and regional treaties of EU member states (like the ECHR) as integral parts of European integration. The geopolitical changes caused by authoritarian power politics, climate change, the digital revolution and the emergence of a multipolar world with “pluri-crises” have reinforced the EU’s internal integration; the EU’s external integration with third countries practising authoritarian or neoliberal policies are, however, confronted with disintegrating value conflicts: the more trading partners become geopolitical rivals and potential military adversaries, the more the EU prioritizes strategic autonomy by using the EU’s regulatory might (“Brussels effect”), “security exceptions” and unilateral countermeasures for de-risking global value chains, limiting economic integration and “decoupling” dependencies on authoritarian governments. This contribution describes disintegrating developments transforming the UN and WTO legal systems into a new geopolitical order. Europe’s multilevel republican, democratic and cosmopolitan constitutionalism has, so far, promoted constructive internal EU crises responses and external EU leadership for plurilateral UN and WTO sustainable development reforms. The constitutional diversity among authoritarian power monopolies, constitutional nationalism and Europe’s multilevel constitutionalism drives international legal policy competition, lawfare and regulatory rivalries requiring a new security system. Yet republican constitutionalism (like multilevel trade and investment adjudication) continues to promote sustainable development governance. It appears doubtful whether the UN, WTO and EU legal systems are fit for the “crises governance” and “EU strategic autonomy” necessary for protecting the sustainable development goals. -
Moving Towards Integration: Trade
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Frontmatter
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Sustainable Development Within the Context of International Trade Law
İlke GöçmenDieses Kapitel vertieft die komplizierte Beziehung zwischen nachhaltiger Entwicklung und internationalem Handelsrecht und konzentriert sich auf die rechtlichen Mechanismen, die darauf abzielen, Handelsliberalisierung mit sozialen und ökologischen Belangen in Einklang zu bringen. Er beginnt mit der Untersuchung des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung und seiner Integration in das internationale Handelsrecht, wobei die Rolle von Instrumenten des weichen Rechts und des Brundtland-Berichts hervorgehoben werden. Das Kapitel untersucht dann die rechtlichen Mechanismen innerhalb des Rahmens der Welthandelsorganisation (WTO), insbesondere Artikel XX des GATT 1994, der Ausnahmen von Handelsregeln aufgrund sozialer und ökologischer Belange zulässt. Er bewertet die Angemessenheit dieser Mechanismen zur Erreichung der Ziele nachhaltiger Entwicklung und stellt fest, dass Änderungen erforderlich sind, um soziale und ökologische Belange besser widerzuspiegeln. Das Kapitel behandelt auch den Ansatz der Europäischen Union (EU) zur nachhaltigen Entwicklung in ihrem Außenhandelsrecht, wobei der Schwerpunkt auf dem Allgemeinen Präferenzsystem (APS) und den Freihandelsabkommen der neuen Generation (NGFTA) liegt. Sie unterstreicht das Engagement der EU für nachhaltige Entwicklung als Ziel und die Rolle der Kapitel über Handel und nachhaltige Entwicklung (TSD) in NGFAs. Das Kapitel schließt mit einem Vergleich der globalen und regionalen Ansätze zur Regulierung des Handels für nachhaltige Entwicklung und betont die Notwendigkeit fortgesetzter Bemühungen, nachhaltige Entwicklung in das internationale Handelsrecht zu integrieren. Die Leser erhalten ein umfassendes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen und Mechanismen, die darauf abzielen, nachhaltige Entwicklung im Kontext des internationalen Handels zu fördern, sowie der Herausforderungen und Chancen in diesem sich entwickelnden Bereich.KI-Generiert
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AbstractSustainable development, widely acknowledged as an aim by the international community, entails a balanced approach across its economic, social, and environmental dimensions. International trade, as a means to achieve this aim, plays a pivotal role in the economic dimension and requires balancing with social and environmental dimensions.This research focuses on the legal mechanisms within international trade law that interact with or address sustainable development. For the purposes of this chapter, international trade law encompasses both global (WTO law) and regional (e.g. EU external trade law) levels, including the EU’s Generalised Scheme of Preferences (GSP) and Trade and Sustainable Development (TSD) Chapters in New Generation Free Trade Agreements (NGFTAs).International trade law, situated within the economic dimension of sustainable development, has evolved in two directions: reactively considering sustainable development concerns, namely environmental and social (labour) concerns, as exceptions to trade liberalisation rules and proactively contributing to sustainable development by regulating trade to benefit these concerns. This chapter employs legal methodology to scrutinise and establish connections between these mechanisms while assessing their adequacy in meeting the aim of sustainable development.On the reactive front, the adequacy of Article XX of GATT 1994 in meeting the aim of sustainable development is found to be partial, particularly due to its limited reflection of social (labour) and environmental considerations, warranting amendment. Conversely, on the proactive front, both at the WTO and EU levels, efforts have been made to create appropriate legal mechanisms. Among these, TSD Chapters emerge as a promising model for regulating trade to address social (labour) and environmental concerns. -
Technology Transfer Under the TRIPS Agreement: A Comeback to Address Global Crises
Francisco Hernández FernándezDieses Kapitel untersucht die entscheidende Rolle des Technologietransfers bei der Bewältigung globaler Krisen, wobei der Schwerpunkt auf dem TRIPS-Übereinkommen und seinen Bestimmungen liegt. Darin wird der Stand der Debatte über Technologietransfer bei der WTO untersucht, einschließlich der jüngsten Beiträge und Entwicklungen, die darauf abzielen, die Diskussion zu diesem Thema zu fördern. Das Kapitel geht auch auf die Zusammenhänge und aktuelle Relevanz zwischen Technologietransfer und ähnlichen Verpflichtungen ein, die in multilateralen Umweltabkommen (MEAs) und dem Pandemieabkommen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) enthalten sind. Es untersucht Wege der Zusammenarbeit im Rahmen des WTO-Regelwerks und Initiativen, um die Vervielfachung von Bemühungen zu vermeiden, die den Technologietransfer untergraben könnten. Das Kapitel schließt mit der Betonung der dringenden Notwendigkeit, die Interessen der am wenigsten entwickelten Länder und der Entwicklungsländer mit den Anreizen der Industrieländer in Einklang zu bringen, und betont die Bedeutung von Kohärenz und Koordinierung bei der Förderung wirksamer Mechanismen für den Technologietransfer.KI-Generiert
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AbstractThe establishment of the World Trade Organization (WTO) after the Uruguay Round negotiations led to the adoption of the Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights (TRIPS). The agreement remains the keystone of the international intellectual property framework. One distinctive feature of the TRIPS Agreement is Article 66.2, which enshrined the legal obligation to developed WTO Members to provide incentives to enterprises and institutions in their territories for the purpose of promoting and encouraging technology transfer to least-developed country (LDC) Members to enable them to create a sound and viable technological base.The TRIPS Agreement includes other references to technology transfer: for example, Article 7 links the objective of protecting and enforcing intellectual property rights not only to the promotion of technological innovation but also to the transfer of technology. However, recent communications by delegations have underlined the importance of technology transfer and brought the topic back to the centre of the public debate, maintaining its full potential to address global crises. The issue of technology transfer is not new or exclusive to the TRIPS Agreement since several mentions can be found in international environmental treaties like the Paris Agreement or in the Pandemic Prevention, Preparedness and Response Accord (Pandemic Treaty), which is currently under negotiation at the World Health Organization. Indicating that transfer and dissemination of technology has proven vital in addressing global crises like climate change or achieving pandemic preparedness. -
Taking on a Life of Its Own? The Dynamic Institutional Architecture of the New Generation Trade Agreements of the EU
Sophia PauliniDieses Kapitel vertieft die dynamische institutionelle Architektur der neuen Generation von EU-Handelsabkommen, wobei der Schwerpunkt auf dem Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA), dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und Japan (EUJEPA) und dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam (EUVFTA) liegt. Darin werden die Rolle und Befugnisse von Vertragsausschüssen untersucht, die sich über exekutive Aufgaben hinaus entwickelt haben, um legislative Funktionen wie die Änderung von Vertragsbestimmungen und ihre Ergänzung einzubeziehen. Das Kapitel beleuchtet die Einbeziehung der Ausschüsse in politisch relevante Angelegenheiten wie öffentliche Gesundheits- und Umweltvorschriften, insbesondere im Zusammenhang mit sanitären und pflanzenschutzrechtlichen Maßnahmen (SPS). Sie untersucht auch die Entscheidungsprozesse der Ausschüsse, die Verbindlichkeit ihrer Entscheidungen und den Mangel an Transparenz und demokratischer Kontrolle ihrer Arbeit. Die Analyse zeigt, dass diese Ausschüsse zwar eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Handelspolitik und Regulierungssteuerung spielen, ihre Arbeit jedoch größtenteils von öffentlicher Kontrolle und demokratischer Kontrolle abgeschirmt ist. Das Kapitel kommt zu dem Schluss, dass der weite Umfang des Mandats der Ausschüsse nicht durch adäquate institutionelle Mechanismen gestützt wird, um ihre Legitimität und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.KI-Generiert
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AbstractAn essential characteristic of the new generation trade agreements of the EU, such as the EU—Canada Comprehensive Economic and the Trade Agreement and EU—Japan Agreement for an Economic Partnership, is that they are dynamic or “living”. These agreements set up a comprehensive governance structure consisting of treaty bodies, so-called “Committees.” While the work of the Committees may appear technical, the discussions in this chapter shows that Committees under EU trade agreements deal with politically salient matters of public health and the environment, such as the regulation of pesticides. Their mandate is to implement, operationalise and further develop treaty text by cooperating, exchanging information, elaborating norms and creating new norms within the framework of their substantive scope. Committees therefore do not only undertake executive tasks but also legislative functions that go as far as supplementing or amending treaty rules. This chapter contrasts the high public interest in the EU’s new generation trade agreements with the operations of the Committees in EU trade agreements, which are largely closed off from the public due to the low transparency of and limited democratic reach over their operations and decision-making. It is concluded that the wide scope of the Committees’ mandates, ranging from executive to regulatory functions, is not supported by internal or external institutional mechanisms that would ensure the legitimacy and accountability of their operations. -
Human Rights and Global Supply Chains: European Trends and Developments
Giesela RühlDieses Kapitel untersucht die jüngsten Trends und Entwicklungen beim Schutz der Menschenrechte innerhalb globaler Lieferketten und konzentriert sich dabei auf die europäische Landschaft. Es beginnt mit einem Überblick über die Entwicklungen der Gesetzgebung auf nationaler Ebene, wobei zentrale Gesetze wie das britische Gesetz zur modernen Sklaverei, das französische Gesetz zur Pflicht der Unternehmen zur Wachsamkeit und das deutsche Gesetz über Sorgfaltspflichten in Lieferketten hervorgehoben werden. Anschließend untersucht das Kapitel rechtliche Entwicklungen, insbesondere in Großbritannien und den Niederlanden, wo Gerichte sich zunehmend auf das Zivilrecht verlassen, um die Einhaltung der Menschenrechte durchzusetzen. Die Analyse zeigt einen klaren Trend in Richtung verpflichtender menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten für Unternehmen, wobei der europäische Gesetzgeber im Mai 2024 die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) verabschiedet hat. Diese Richtlinie verpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten, verpflichtende Sorgfaltspflichten im Bereich der Menschenrechte in ihre nationalen Gesetze aufzunehmen. Das Kapitel schließt mit der Diskussion potenzieller zukünftiger Entwicklungen in diesem Bereich, einschließlich der Möglichkeit einer zivilrechtlichen Haftung für Menschenrechtsverletzungen auf der Grundlage des nationalen Schadenersatzrechts und der Schaffung eines gemeinsamen europäischen Rahmens für die Due-Diligence-Prüfung von Menschenrechten. Das Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über die aktuelle und sich entwickelnde Regulierungslandschaft und bietet Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Verbesserung des Menschenrechtsschutzes in globalen Lieferketten ergeben.KI-Generiert
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AbstractGlobal supply chains are an integral part of a world that is based on the division of labour. However, as evidenced by catastrophes such as the collapse of the Rana Plaza factory building in Bangladesh in 2013, they do not always benefit everyone involved—the reason being that human rights are not always sufficiently protected in countries of the Global South. Over the past years legislatures and courts in Europe—and most recently the European legislature—have, therefore, established human rights due diligence obligations that require transnational companies to ensure respect for human rights in their supply chains. The following chapter takes this finding as an opportunity to shed light on the emerging European human rights landscape. -
Trade Prohibitions on Forced-Labour Products: A First Assessment of the Forthcoming EU’s Forced Labour Regulation
Valentina GradoDas Kapitel befasst sich mit der bevorstehenden Zwangsarbeitsverordnung der EU, die darauf abzielt, Produkte, die mit Zwangsarbeit hergestellt wurden, vom EU-Markt zu verbannen. Darin wird der breite Geltungsbereich der Verordnung untersucht, der alle Produkte und Stufen der Lieferkette umfasst, sowie ihr umfassender Durchsetzungsrahmen unter Einbeziehung der zuständigen nationalen Behörden und Zollkontrollen. Der Text diskutiert auch die potenziellen Herausforderungen bei der Umsetzung der Verordnung, insbesondere in Fällen staatlich auferlegter Zwangsarbeit, und bewertet ihre Vereinbarkeit mit den WTO-Gesetzen. Darüber hinaus werden die vom Europäischen Parlament und vom Rat vorgeschlagenen Änderungen untersucht, wobei die Verbesserungen und Mängel im Vergleich zum ursprünglichen Vorschlag der Kommission hervorgehoben werden. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über die potenziellen Auswirkungen der Verordnung auf die globalen Lieferketten und den Kampf gegen Zwangsarbeit. Darüber hinaus enthält er eine detaillierte Analyse der Durchsetzungsinstrumente der Verordnung, einschließlich einer öffentlichen Datenbank mit Zwangsarbeitsrisiken und Leitlinien für Wirtschaftsakteure. Der Text untersucht auch die Rolle der internationalen Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Verordnung und das Potenzial für flankierende Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen und Partnerländern bei der Bekämpfung von Zwangsarbeit. Schließlich wird der Evaluierungs- und Überprüfungsprozess der Verordnung diskutiert, der ihre Wirksamkeit bei der Verringerung von Zwangsarbeitsprodukten auf dem EU-Markt und der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden bewerten wird.KI-Generiert
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AbstractThe continued existence of forced labour worldwide, on the one hand, and the risk for the Union market becoming the destination of products made with forced labour, on the other, illustrates the need for further EU measures (in addition to those focused on company behavior) to curb this practice. This chapter analyses the legislative process of a new EU Regulation finalised to prohibit the placing and making available on the Union market or exporting from the Union market products made with forced labour. Particularly, it discusses—first—the Commission’s Regulation proposal (adopted in September 2022) and the most significant amendments to it as included in the European Parliament’s negotiating position (of November 2023) and in the Council of Ministers’ negotiating mandate (of January 2024). Second, it examines the (final) text adopted by the European Parliament in April 2024 (on which is pending the formal Council approval expected in the second half of 2024). The chapter also analyses whether the new EU (unilateral) trade instrument addressing forced labour is WTO-compatible. -
Market Access Constitutionalism Through the Lens of Fundamental Economic Rights
Rufat BabayevDieses Kapitel vertieft die komplizierte Beziehung zwischen Marktzugang und grundlegenden wirtschaftlichen Rechten im Rahmen des EU-Freizügigkeitsrechts. Darin wird untersucht, wie die weit gefasste Auslegung des Marktzugangs, die alle Aspekte im Zusammenhang mit der Ausübung wirtschaftlicher Tätigkeit umfasst, den Umfang der Bestimmungen über die Freizügigkeit eng mit den wirtschaftlichen Grundrechten, insbesondere den Artikeln 15 und 16 der Charta der Grundrechte, in Einklang bringt. Der Text untersucht den funktionalen und normativen Zusammenfluss dieser Rechte und Bestimmungen und hebt ihre symbiotische Beziehung und die Auswirkungen auf die nationale Regulierungsautonomie hervor. Er diskutiert auch die personenzentrierte Neuausrichtung der Bestimmungen zur Freizügigkeit, die diese in verfassungsmäßige Garantien für das Recht verwandelt, in anderen Mitgliedstaaten einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachzugehen. Darüber hinaus analysiert das Kapitel die Dynamik der Koexistenz zwischen grundlegenden Wirtschaftsrechten und Bestimmungen zur Freizügigkeit, wobei das Recht auf Ausübung wirtschaftlicher Tätigkeit innerhalb der rechtlichen Struktur des Binnenmarktes konzipiert wird. Die Schlussfolgerung unterstreicht die Bedeutung dieses Zusammenflusses bei der Gestaltung der Regulierungslandschaft der EU und betont die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes, der sowohl die individuellen wirtschaftlichen Freiheiten als auch die Regulierungsautonomie der Mitgliedstaaten respektiert.KI-Generiert
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AbstractThe market access principle underlying the EU internal market remains an elusive concept, particularly within the framework of the Treaty’s provisions on the free movement of persons. The Court’s expansive interpretation of these provisions pushes beyond traditional barriers to intra-Union movement, capturing a wide range of national policies related to pursuing economic activity. This broad scope brings them into close alignment with fundamental economic rights, specifically Articles 15 and 16 of the EU Charter of Fundamental Rights, which prompts the need for normative delineation of their respective spheres of application. This confluence is argued to generate a symbiotic exchange. The broad access-based framework of the provisions on the free movement of persons transforms them into constitutional guarantees of the right to pursue economic activity in other Member States that find their normative basis in the coalescence of Union citizenship and fundamental economic rights. Conversely, the individual-centric realignment of the free movement of persons provisions augments the sphere of applicability of the fundamental economic rights protected in the Charter as an integral aspect of preserving the rule of law in the EU. -
The EU ‘Governance Through Trade’ Regulatory Model for the Sustainable Production and Consumption of Deforestation-Risk Commodities (DRCs): The EU Deforestation Regulation (EUDR) and the Issues at Stake in Its Implementation Stage
Concetta Maria PontecorvoDie EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ist ein wichtiger Schritt im Kampf der EU gegen die globale Entwaldung und Waldschädigung. In diesem Kapitel werden Hintergrund, Inhalt und potenzielle Auswirkungen der Regulierung sowie ihre Stärken und Schwächen untersucht. Erstens vertieft er sich in den tatsächlichen und rechtlichen Hintergrund der EU-Maßnahmen im Bereich des Handels mit Rohstoffen mit Entwaldungsrisiken und hebt die Verantwortung der EU und die Relevanz ihres Imports und Konsums dieser Rohstoffe hervor. Anschließend untersucht sie den reichen Inhalt der Verordnung, einschließlich ihres bedeutenden Umfangs in Bezug auf die Produktabdeckung, die positiven und negativen Verpflichtungen, die sie einführt, und die Rolle der Mitgliedstaaten und EU-Institutionen. In diesem Kapitel wird auch das Potenzial der Verordnung diskutiert, erhebliche Auswirkungen auf den Handel zu haben, und ihr evolutionärer Charakter im Vergleich zum bisherigen EU-Regulierungssystem für illegalen Holzeinschlag und Holzhandel. Darüber hinaus benennt er einige wichtige Mängel und intrinsische Grenzen der jüngsten EU-Regulierungsinitiative, wie ihren begrenzten Umfang in Bezug auf abgedeckte Ökosysteme und Rohstoffe und das Fehlen von Bestimmungen zur zivilrechtlichen Haftung und zum Zugang zu Gerichten. Schließlich veranschaulicht er die offenen Fragen und wachsenden Herausforderungen, mit denen sich die Regulierung in ihrer Umsetzungsphase auseinandersetzen muss, einschließlich der Notwendigkeit einer besseren Kohärenz mit anderen internationalen Regulierungssystemen und des Potenzials für Handelsumlenkung oder "Leakage".KI-Generiert
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AbstractMay 31, 2023 the EU legislators took a very courageous and important initiative towards reducing the Union’s global deforestation “footprint” by completing the legislative process for the Regulation EUDR 1115/2023—establishing a (trade-related) governance model for the sustainable production and consumption of deforestation-risk commodities and products and repealing Regulation EUTR 995/2010 on trade in timber and timber products—which entered into force on June 29, 2023. This chapter, drawing on the literature on unilateral (trade) measures with extraterritorial effects and on that on transnational forest governance, analyses the content of this relevant EU initiative and discusses its overall significance as a quite innovative regulatory model, both per se—within the EU framework on global deforestation—and in terms of the EU’s external (and extraterritorial) environmental action. It also identifies some shortcomings and intrinsic limits (of ambition and coherence) in the EU initiative that need to be accommodated (either through secondary legislation or the review mechanism) during the imminent implementation stage. This seems necessary not only to be fully in line with EU’s environmental (and human rights) ambitions and more coherent with the law of the WTO but also to be “well fit” for starting to walk down the road of its actual implementation. -
Policy Coherence for Development in the EU’s Multidimensional Toolbox Against Deforestation: Unilateral, Bilateral and Multilateral Efforts
Saide Esra Akdogan, Francesco CazziniDieses Kapitel vertieft den multidimensionalen Ansatz der Europäischen Union (EU) zur Bekämpfung der Entwaldung und hebt die Integration unilateraler, bilateraler und multilateraler Bemühungen hervor. Darin wird die Rolle der EU als globaler Vorreiter im Bereich der umweltpolitischen Steuerung untersucht und die Bedeutung der Politikkohärenz für die Entwicklung (Policy Coherence for Development, PCD) bei der Abstimmung verschiedener Strategien zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung hervorgehoben. Der Text untersucht die unilateralen Maßnahmen der EU, wie die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR), die verhindern soll, dass mit der Entwaldung verbundene Rohstoffe auf den EU-Markt gelangen. Außerdem werden bilaterale Bemühungen durch Freihandelsabkommen analysiert, die Kapitel über Handel und nachhaltige Entwicklung (TSD) umfassen und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern. Darüber hinaus untersucht das Kapitel die multilaterale Beteiligung der EU an globalen Foren wie der Welthandelsorganisation (WTO) und dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC). Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Strategien der EU zwar umfassend sind, es jedoch Herausforderungen bei der Messung ihrer Effektivität und der Gewährleistung von Kohärenz gibt, insbesondere aufgrund des Mangels an quantitativen Indikatoren und politischem Engagement. Das Kapitel bietet eine kritische Bewertung der Bemühungen der EU und Einblicke in die Komplexität der praktischen Umsetzung der PCD.KI-Generiert
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AbstractThe EU is committed to promoting values like environmental protection across all its policies, as mandated by its treaties. This study explores the EU’s comprehensive approach to combating deforestation through its multidimensional strategies, encompassing unilateral, bilateral, and multilateral efforts. At the unilateral level, it examines the EU Deforestation Regulation; bilaterally, it investigates forest management clauses in the Trade and Sustainable Development chapters of EU Free Trade Agreements; and multilaterally, it assesses the EU’s engagement in organizations and negotiations at multilateral fora.The study aims to establish how the EU integrates the principle of policy coherence for development (PCD), as stipulated in TFEU article 208, ensuring that its policies both support development objectives and minimize policy contradictions, especially in developing countries. By mapping and analysing these efforts, the study seeks to assess the EU’s policy coherence, particularly concerning its regulatory, trade, and environmental strategies to address deforestation. This includes a discussion of the Better Regulation Package and its relevance to key sustainability agendas, such as the 2030 Agenda, to provide a thorough view of the EU’s actions in this domain. -
‘Alcohol Causes Cancer’: Objections to an Irish Labelling Law Reopen Old Debates About Trade and Non-Trade Issues and New Debates About Interaction of WTO and EU Law
Benn McGrady, Elisabet Ruiz CairóDieses Kapitel vertieft sich in die strittige Frage der irischen Alkoholkennzeichnungsvorschriften, die durch den Public Health (Alcohol) Act 2018 vorgeschrieben sind. Das Gesetz schreibt vor, dass alle alkoholischen Getränke neben anderen Informationen wie Alkoholgehalt und Energiewert Warnungen über die Gesundheitsrisiken des Alkoholkonsums, einschließlich eines direkten Zusammenhangs mit Krebs, enthalten müssen. Das Kapitel untersucht die Einwände, die im Ausschuss für Technische Handelshemmnisse (TBT) der Welthandelsorganisation (WTO) erhoben wurden, und konzentriert sich dabei auf zwei Hauptargumente: die Notwendigkeit der irischen Krebswarnungen und die Wechselwirkung zwischen WTO- und EU-Recht. Das erste Argument stellt die Frage, ob die Warnungen den Handel stärker einschränken als nötig, da sie den kausalen Zusammenhang zwischen Alkohol und Krebs nicht qualifizieren. Das zweite Argument lautet, dass Irlands Regulierungen aufgrund mangelnder Harmonisierung auf EU-Ebene ein Hindernis für den Handel innerhalb des EU-Binnenmarktes darstellen. Das Kapitel stellt Irlands Kennzeichnungsanforderungen auch in den breiteren Kontext der Entwicklungen bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der EU und der Codex Alimentarius Commission. Sie untersucht die wissenschaftlichen Belege, die die Gesundheitswarnungen stützen, und hebt hervor, dass Alkohol von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als krebserregend der Gruppe 1 eingestuft wird. Das Kapitel schließt mit einer Bewertung der umfassenderen Auswirkungen des Streits nach WTO- und EU-Recht, wobei die Bedeutung eines ausgewogenen Handels- und Nichthandelssystems in internationalen Regulierungsrahmen hervorgehoben wird. Die Analyse liefert wertvolle Einsichten in die Komplexität der Vorschriften zur Alkoholkennzeichnung und deren Auswirkungen auf den Welthandel und die öffentliche Gesundheit.KI-Generiert
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AbstractThe Irish Public Health (Alcohol) Act and Public Health (Alcohol) (Labelling) Regulations require composition and health warning labels on all alcoholic beverages, including a warning that there is a direct link between alcohol and fatal cancers.In the WTO TBT Committee several Members have questioned the necessity of Ireland’s health warnings. The thrust of some interventions is that warnings are more trade restrictive than necessary because alcohol use does not cause cancer under all conditions, but only when drinking is “excessive”. If entertained in a dispute, this argument would place a WTO panel in the shoes of national regulators and extend WTO oversight through dispute settlement even deeper into national regulatory decision-making.A second argument raises questions about the relationship between WTO law and other international economic law. Some WTO Members have expressed concern that the Irish Regulations create a barrier to trade between EU Member States and therefore a barrier to international trade. Put simply, it has been suggested that the Irish Regulations create fragmentation within the EU internal market, which hinders the ability of non-EU WTO Members to trade with the EU as a bloc.Current discussions at the TBT Committee therefore raise fundamental questions about the functions of the WTO dispute settlement mechanism and the interaction between different bodies of international law. -
The Quest of Balancing Data Regulatory Autonomy with International Trade Commitments: Assessing the General Agreement on Trade in Services and the European Union — Vietnam Free Trade Agreement
Ngo Nguyen Thao Vy, Nguyen Xuan My HienDieses Kapitel untersucht die komplizierte Beziehung zwischen der Autonomie der Datenregulierung und internationalen Handelsverpflichtungen, wobei der Schwerpunkt auf dem Allgemeinen Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) und dem Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam (EVFTA) liegt. Er geht den Auswirkungen von Beschränkungen des grenzüberschreitenden Datenflusses nach und untersucht die Komplexität von Datenlokalisierungsmaßnahmen und das Angemessenheitsmodell. Das Kapitel beleuchtet die Herausforderungen, vor denen sowohl die EU als auch Vietnam bei der Navigation ihrer jeweiligen Datenschutzstrategien im Rahmen dieser Handelsabkommen stehen. Außerdem werden die potenziellen Auswirkungen dieser Maßnahmen auf den Marktzugang, die Inländerbehandlung und die Meistbegünstigungsprinzipien im Rahmen des GATS diskutiert. Darüber hinaus analysiert das Kapitel die Rechtfertigungen für Datenflussbeschränkungen unter den allgemeinen Ausnahmen und Sicherheitsausnahmen des GATS. Die Schlussfolgerung betont die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes, der Handelspartnerschaften zum gegenseitigen Vorteil fördert und gleichzeitig die Autonomie und die gesetzlichen Rechte jeder Vertragspartei wahrt.KI-Generiert
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AbstractIn this globalization era, cross—border data flow regulations impact international trade in services regulated by the WTO’s General Agreement on Trade in Services (GATS). Upon the regulatory autonomy, the European Union (EU)‘s “adequacy” model emphasizes the role of its laws in setting global data transfer standards, while Vietnam’s recent legislation on personal data protection and cyber security introduces complexities in the name of public concerns.The cross—border data regulation autonomy is also highlighted in the European Union—Vietnam Free Trade Agreement (EVFTA), where Article 8.1(2) affirms each party’s right to legislate for legitimate policy goals. Thus, this situation could lead to inconsistent application of data transfer measures, potentially resulting in trade disputes or retaliatory measures from trade partners. For Vietnam, it may fail to secure EVFTA trade benefits due to not meeting EU adequacy requirements, turning the EVFTA into a Trojan horse that pressures Vietnam to adopt GDPR standards with its nascent data protection laws.Through an analysis of WTO principles and cases, along with a detailed examination of relevant EVFTA provisions, this chapter suggests that to maximize the benefits of their agreements, both member States must implement minimally restrictive trade measures and balance data regulatory autonomy and international trade commitments. -
Short-Circuiting Technological Sovereignty? Assessing the Governance of Semiconductor Supply Chain (Chokepoints) Through the Lens of Emerging Multilateral Export Control Regimes
Anh NguyenDas Kapitel vertieft sich in die Steuerung von Halbleiterlieferketten durch die Brille aufstrebender multilateraler Exportkontrollsysteme und unterstreicht den Wandel von traditionellen militärischen Sicherheitslogiken hin zu wirtschaftlichen und technologischen Sicherheitserfordernissen. Er untersucht die Auswirkungen dieser Regelungen auf das internationale Handelsrecht, insbesondere im Rahmen der WTO, und bewertet kritisch ihre Vereinbarkeit mit dem Ethos der Handelsliberalisierung der WTO. Das Kapitel untersucht auch das Konzept der "technologischen Souveränität" und die potenziellen unbeabsichtigten Folgen der Bemühungen, wirtschaftliche Interdependenz und "friendshore" Lieferketten neu zu verzahnen. Es bietet einen historischen Hintergrund multilateraler Exportkontrollsysteme und diskutiert verschiedene Vorschläge für neue Regime, einschließlich sektorbasierter Mini-Regime und umfassenderer wirtschaftlicher und technologischer Sicherheitssysteme. Das Kapitel kommt zu dem Schluss, dass diese Regime zwar darauf abzielen könnten, die technologische Wettbewerbsfähigkeit eines Staatenblocks zu schützen und zu fördern, aber Gefahr laufen, das angestrebte Ziel der Sicherstellung technologischer Souveränität aufgrund der Komplexität und Vernetzung globaler Lieferketten zu verfehlen.KI-Generiert
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AbstractAgainst the background of increasing unilateral and extraterritorial imposition of export controls on advanced semiconductors, proposals have been made for a “multilateral export control regime” (MECR) on critical and emerging technologies. Proposals range from sector-based “mini-regimes” to broad economic and technological security frameworks. Since such regimes are predicated on the protection and promotion of (a bloc of) states’ economic and technological security, i.e. competitiveness, they could be fundamentally at odds with states’ obligations under the WTO framework. Given that such MECRs would go against the grain of the WTO ethos of trade liberalisation, elimination of barriers, and virtue of economic interconnectedness, such emerging MECRs on critical technologies should be viewed as part of the narrative of “re-globalisation.” They could be understood as a mode of governance over global supply chains with the aim of reconfiguring the sinews of economic interdependence and dynamics of market competition to guarantee that the supply of the most critical technologies for our digital society remain within the control of “the West” and “like-minded” partners.
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Moving Towards Integration: Investment
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Frontmatter
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The Legalisation of Corporate Social Responsibility in International Investment Agreements
Beichen DingDieses Kapitel befasst sich mit der Transformation von Corporate Social Responsibility (CSR) innerhalb internationaler Investitionsabkommen, wobei der Schwerpunkt auf dem Übergang von freiwilligen Richtlinien zu rechtsverbindlicheren Verpflichtungen liegt. Darin werden die Natur der CSR-Bestimmungen, ihr Auftreten in verschiedenen Verträgen und die unterschiedlichen Ansätze zur Durchsetzung dieser Verpflichtungen untersucht. Das Kapitel untersucht auch den Grad der Legalisierung von CSR-Bestimmungen und hebt die Rolle von Schlüsselakteuren wie NGOs, lokalen Gemeinschaften und Befürwortern von Staaten bei der Förderung dieser Veränderungen hervor. Darüber hinaus werden die Auswirkungen der CSR-Bestimmungen für Investoren und Staaten diskutiert, einschließlich der potenziellen Auswirkungen auf die Behandlung von Investoren und der Vorteile für die Gastländer. Das Kapitel schließt mit der Betonung der laufenden Weiterentwicklung des internationalen Investitionsrechts und der zunehmenden Einbeziehung von Verpflichtungen außerhalb von Investitionen, insbesondere in Form von CSR-Klauseln. Durch die Analyse bestehender IIAs mit CSR-Sprache bietet das Kapitel Einblicke in die Zukunft der sozialen Verantwortung von Unternehmen in der internationalen Investitionsregulierung.KI-Generiert
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AbstractThere is a novel practice of incorporating corporate social responsibility (CSR) provisions into international investment agreements (IIAs) that distinguish them from previously observed clauses pertaining to environmental and human rights. The chapter examines the legal nature and situation of CSR provisions in the investment regime. Based on an empirical analysis of existing IIAs with CSR language, the majority of CSR clauses found are classified as soft law due to their non-binding and advocacy-oriented language. However, certain countries have introduced stricter and more concrete requirements in their treaties. Additionally, reforms have been observed in dispute settlement clauses, including the establishment of joint administrative committees and the inclusion of CSR issues in arbitration or counterclaims. This ongoing reform increases the degree of legalisation of CSR requirements. The research identifies six typical party-based model provisions. These countries or regions include the EU, Canada, Brazil, Colombia, India, and Argentina. Referring to Kenneth W Abbott’s legalisation theory, the present chapter makes a horizontal comparison measuring these six model provisions. The measurement of the legalisation of CSR clauses helps to explain why and how such CSR clauses come into being with the advocation of certain groups of countries and the potential development of promoting CSR provisions. -
The Development of EU Investment Protection Policy Through the Member States: Challenges and Opportunities for the EU
Eleftheria AsimakopoulouDieses Kapitel vertieft die komplizierte Dynamik der EU-Investitionsschutzpolitik und konzentriert sich auf die zentrale Rolle der Mitgliedsstaaten bei ihrer Entwicklung. Er untersucht die polymorphen Vertragsgestaltungsaktionen der Mitgliedsstaaten sowohl vor als auch nach dem Vertrag von Lissabon und hebt den erheblichen Einfluss nationaler Institutionen auf die EU-Politik hervor. In diesem Kapitel werden die Herausforderungen und Chancen untersucht, die sich aus der Übertragung ausländischer Direktinvestitionen an die EU ergeben, wobei besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen nationaler Exekutiv-, Legislativ- und Justizmaßnahmen gelegt wird. Außerdem wird das komplexe Beziehungsgeflecht diskutiert, das die Mitgliedsstaaten durch bilaterale und multilaterale Vertragsgestaltung geschaffen haben, und die Beschränkungen, die ihnen durch das EU-Recht auferlegt werden. Das Kapitel schließt mit dem Argument, dass die Entwicklung der EU-Investitionspolitik durch die Mitgliedsstaaten normative Fragen über die strukturellen Grundlagen der EU aufwirft und die Fähigkeit der EU, nach außen mit einer Stimme zu sprechen, in Frage stellt.KI-Generiert
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AbstractSince the entry into force of the Lisbon Treaty, the Member States of the European Union (EU) remain pivotal actors in international investment law despite transferring foreign direct investment (FDI) to the EU’s exclusive competence. This contribution highlights their role in shaping EU investment protection policy through treaty-making. The main argument it puts forward is that the Member States’ engagement in the “making” and “unmaking” of international investment agreements (IIA) has transformative effects on the EU as an international actor. In examining the domestic institutional framework within which the Member States exercise their treaty-making powers, we will demonstrate how far national institutions—legislature, executive, and judiciary—influence the EU’s investment policy and treaty practice from the bottom up. The analysis posits that the parallel treaty-making of the Member States and the EU may help to ensure that the EU investment policy and treaty practice is inspired and legitimised by the national base but perplexes, at the same time, the Union’s capacity to act coherently in international investment law, a symptom of the competence conundrum under EU law. -
Third-Party Claims Before the Multilateral Investment Court: Enhancing Third-Party Rights in Investment Treaty Arbitration
Zamira Xhaferri, Jesús RoblesDieses Kapitel vertieft die kritischen Fragen der Asymmetrie und regulatorischen Kälte bei der Schiedsgerichtsbarkeit von Investitionsverträgen und konzentriert sich auf das Potenzial von Ansprüchen Dritter vor dem vorgeschlagenen Multilateralen Investitionsgerichtshof (MIC). Er untersucht die Beschränkungen des gegenwärtigen Systems und hebt das Fehlen von Investorenverpflichtungen und den ausschließlichen Zugang von Investoren zu Schiedsgerichtsverfahren hervor. Der Text schlägt die Aufnahme von Umwelt-, Sozial- und Governance-Klauseln (ESG) in ein künftiges MIC-Abkommen vor, um diese Probleme zu lösen. Diese Klauseln würden Investoren verpflichten, Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen durchzuführen und öffentlich zu machen, wobei Dritte Ansprüche aufgrund von Verstößen gegen diese Verpflichtungen geltend machen können. Das Kapitel untersucht auch die Vereinbarkeit dieses Vorschlags mit EU-Recht und öffentlichem Völkerrecht und legt nahe, dass ESG-Klauseln die Regulierungsmacht der Staaten effektiv erhalten und die Asymmetrie bei der Schiedsgerichtsbarkeit von Investitionsverträgen verringern könnten. Abschließend wird empfohlen, dass die UNCITRAL-Arbeitsgruppe III die Aufnahme von ESG-Klauseln und Ansprüchen Dritter in ein zukünftiges MIC-Abkommen in Betracht zieht.KI-Generiert
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AbstractInvestment treaty arbitration has been criticized in the academic literature for undermining states’ regulatory capacity and for being an “asymmetric” legal system in which third parties affected by foreign investment are not able to hold investors liable before investment tribunals. The Investment Court System (ICS) introduced in the EU-Canada Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) and the Multilateral Investment Court (MIC) being currently designed by the United Nations Commission on International Trade Law (UNCITRAL)’s Working Group III are reformed models of investment treaty arbitration. Our contribution argues that the ICS and the MIC may still not preserve the right of states to regulate and fail to provide third parties affected by a foreign investment a legal standing in investment disputes. We argue that those flaws could be mitigated by, first, including investor obligations in the future MIC in the form of Environmental and Social Governance (ESG) clauses, and second, by allowing third parties to bring a claim before the MIC when investors have breached ESG clauses. In doing so, we also provide some possible downsides of our proposal in terms of arbitration efficiency and discuss its limitations from the perspective of public international law. -
Fortiter In Re, Suaviter In Modo?—Are Legality Clauses the Better Investor Obligations in International Investment Agreements?
Christian Daniel HeinDieses Kapitel geht auf die Welt der Internationalen Investitionsabkommen (IIAs) und die Verpflichtungen ein, die sie den Investoren auferlegen. Darin werden drei Hauptkategorien von Investorenverpflichtungen untersucht: Legalitätsklauseln, Klauseln zur sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR) und Klauseln zu Umwelt, Soziales und Governance (ESG). Das Kapitel bewertet die Effektivität dieser Verpflichtungen bei der Gewährleistung eines verantwortungsvollen Geschäftsgebarens und bei der Förderung eines ausgewogeneren Investitionsrechts. Er hebt die Stärken und Schwächen jeder Kategorie hervor, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Eignung direkter CSR und ESG-Klauseln liegt. Das Kapitel schlägt eine erweiterte Legalitätsklausel als effektivere Alternative vor, die die Vorteile von Legalitätsklauseln mit einem Element des Handels und der nachhaltigen Entwicklung kombiniert. Sie enthält eine detaillierte Analyse der vorgeschlagenen Klausel und diskutiert ihr Potenzial, die Mängel der direkten CSR und ESG-Klauseln zu beheben. Das Kapitel kommt zu dem Schluss, dass Legalitätsklauseln, wenn sie wie vorgeschlagen verbessert werden, die Vorteile aktueller Anlegerverpflichtungen hinreichend aufrechterhalten und zu verantwortungsvollem Geschäftsgebaren beitragen können. Sie argumentiert, dass direkte CSR-und ESG-Investorenverpflichtungen nicht effektiv in ihrer Prävention sind und dass eine Legalitätsklausel ein ausreichendes Instrument sein kann, wenn Staaten bereit und in der Lage sind, sich effektiv über inländische Institutionen zu engagieren.KI-Generiert
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AbstractThis chapter concerns the question whether legality clauses are sufficient to ensure responsible business conduct by investors. Investor obligations are enforceable obligations contained in newer International Investment Agreements which require a certain conduct from the investor. While several categories of investor obligations can be distinguished, little light has been shed on the question which category is the more suitable one. This chapter will do so by, firstly, categorizing current investor obligations. Secondly, it will assess their suitability to ensure responsible business conduct and contribute to a more balanced investment law. Lastly, it will advance an enhanced legality clause as a counterproposal capable of solving previously outlined defects. -
Investors’ Human Rights Obligations Under International Investment Law: Current Practice
Huyen DoanDieses Kapitel vertieft das kritische Thema der Menschenrechtsverpflichtungen von Investoren im Rahmen des internationalen Investitionsrechts und konzentriert sich auf vier Schlüsselbereiche: Menschenrechtsverletzungen durch Investoren, die Asymmetrie zwischen Rechten und Pflichten von Investoren, die jüngsten Entwicklungen bei der Bewältigung dieser Verpflichtungen und das weitere Vorgehen für zukünftige Reformen. Der Text hebt zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen hervor, darunter illegale Landnahme, Umweltschäden und Arbeitsmissbrauch, und zeigt die negativen Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen auf lokale Gemeinschaften auf. Er untersucht auch das Ungleichgewicht im aktuellen internationalen Investitionsrecht, wo die Rechte der Investoren oft Vorrang vor ihren Verpflichtungen haben, die Menschenrechte zu respektieren. Jüngste Entwicklungen wie Investitionsabkommen der neuen Generation und die Anwendung freiwilliger Initiativen werden als Schritte zur Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen diesen Interessen diskutiert. Das Kapitel schließt mit Empfehlungen für eine umfassende Reform des Investitionsvertrags, die Aufnahme von Menschenrechtsverpflichtungen in Investor-Staat-Verträge und die angemessene Berücksichtigung von Menschenrechtsfragen bei Investitionsschiedsgerichten. Fachleute erhalten Einblicke in die Komplexität dieser sich entwickelnden Rechtslandschaft und die laufenden Bemühungen, sicherzustellen, dass internationale Investitionen nachhaltige Entwicklung fördern und die Menschenrechte respektieren.KI-Generiert
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AbstractForeign Direct Investment (FDI) have made significant contribution to the growth of developing countries. However, its recent trajectory has shown potential threats to the welfare of local communities. Numerous instances have been documented where large corporations have committed various infractions, such as tax evasion, corruption, environmental degradation, and the forceful eviction of local farmers for land acquisition. The lack of enforceable human rights obligations on investors, coupled with the inability of states to present claims/counterclaims when investors violate human rights, and the reluctance of arbitral tribunals in consideration of such claims/counterclaims, has led to asymmetry in international investment law. Nonetheless, recent advancements in this area are beginning to address these issues. Treaty reforms now impose investors’ substantive obligations, and there is a noticeable shifts in arbitrators’ views on investor responsibility, along with a growing acceptance of state counterclaims. Updates to national legal systems worldwide are also contributing to this shift. These changes are gradually balancing the scales, providing states with the flexibility to adopt and implement regulatory measures that protect the environment, public health, cultural preservation, and other crucial matters. -
Reserving Policy Space in Environmental Protection: Insights and Policy Implication from Investment Protection Agreements Between Vietnam and Its European Partners
Huong Nguyen Thi LanDieses Kapitel vertieft das komplizierte Gleichgewicht zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum im Rahmen der Investitionsabkommen Vietnams mit europäischen Partnern. Darin werden wichtige Bestimmungen in Abkommen wie dem Investitionsschutzabkommen zwischen der EU und Vietnam (EVIPA) und dem Umfassenden und Progressiven Abkommen für die Transpazifische Partnerschaft (CPTPP) untersucht, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie diese Abkommen den politischen Spielraum Vietnams insbesondere im Lichte seiner dringenden Umweltschutzbedürfnisse reservieren. Die Analyse unterstreicht die Bedeutung von Bestimmungen, die sich mit dem Recht auf Regulierung, indirekter Enteignung und dem Standard für faire und gerechte Behandlung (FET) befassen, die für die Aufrechterhaltung des politischen Spielraums des Staates von entscheidender Bedeutung sind. Das Kapitel untersucht auch die Rolle des Investitionsgerichtssystems (ICS) und des Investitionsausschusses bei der Unterstützung der Regulierungsautonomie und nachhaltiger Entwicklung. Darüber hinaus gibt es strategische Empfehlungen für Vietnam, diese Abkommen wirksam zu nutzen und sicherzustellen, dass sein politischer Spielraum gewahrt bleibt, während man sich der schweren Umweltzerstörung annimmt. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Bedeutung eines gut konzipierten Systems zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (Investment State Dispute Settlement, ISDS), um die Auslegung materieller Vorschriften mit den Absichten der Vertragsparteien in Einklang zu bringen, und hebt das Potenzial des zweistufigen IKS der EVIPA zur Erreichung dieses Gleichgewichts hervor.KI-Generiert
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AbstractThe recent trade and investment agreements between Vietnam and its European partners demonstrate a growing emphasis on balancing investment protection with sustainable development and the regulatory power of host states. Although these agreements incorporate familiar mechanisms from international trade-investment law, they represent a step towards establishing more sustainable investment frameworks. However, these mechanisms predominantly reflect the perspectives of Vietnam’s partners, leaving Vietnam’s specific concerns inadequately addressed. Consequently, assessing the agreements’ full impact on Vietnam remains challenging. This chapter evaluates the extent of policy space retained by Vietnam under its recent agreements with the European Union, the United Kingdom, and the European Free Trade Association. It further underscores the importance of Vietnam adhering to relevant regulations while maximising its regulatory authority. These findings are crucial for Vietnam in refining its foreign investment policies, strengthening investment management, and enhancing environmental regulations. Moreover, this analysis serves as a reference for other developing economies facing similar environmental challenges and the pressures of climate change that accompany rapid economic growth. -
Worlds Apart: The Fairness Dimension of Securitisation Narratives in the Climate Change and Foreign Investment Context
Zaker AhmadDieses Kapitel vertieft die sich entwickelnden Narrative der Verbriefung im Bereich des Klimawandels und ausländischer Investitionen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Fairness-Dimension liegt. Es beginnt mit einem Überblick über die Verbriefungstheorie und ihre Anwendung auf den Klimawandel, wobei die verschiedenen Ansätze und ihre Auswirkungen hervorgehoben werden. Anschließend untersucht der Text, wie klimabezogene Fragen indirekt in die Verbriefung von Investitionsbeziehungen zwischen Staaten einfließen, was Fragen über die Fairness und Effektivität dieser Maßnahmen aufwirft. Das Kapitel argumentiert, dass aktuelle Verbriefungsstrategien unbeabsichtigt Maßnahmen legitimieren könnten, die die Risiken für die Klimasicherheit nicht sinnvoll angehen. Aufbauend auf Thomas Francks Fairness-Theorie schlägt das Kapitel ein alternatives Narrativ für die Verbriefung des Klimawandels vor, das Gerechtigkeit, Zusammenarbeit und wirksamen Klimaschutz Priorität einräumt. Darin wird untersucht, wie dieser auf Fairness basierende Ansatz in internationale Investitionsabkommen und nationale Strategien integriert werden kann, um eine gerechtere und nachhaltigere Reaktion auf den Klimawandel zu fördern. Das Kapitel schließt mit dem Plädoyer für einen Wandel hin zu einem fairen Verständnis von Klimasicherheit, das auf Gerechtigkeit und globalistischen Perspektiven beruht, um der dringenden Notwendigkeit eines ausgewogeneren und effektiveren Ansatzes zur Verbriefung des Klimawandels Rechnung zu tragen.KI-Generiert
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AbstractNarratives that designate a security concern and identify appropriate responses, i.e. securitisation, differ from one another. Some are limited to issues catalysing violent conflicts and suggest extraordinary response, whereas others prioritise risk mitigation in a cooperative manner. Through this lens, the current chapter explores the trend of increasing indirect securitisation of climate change-related industries, technologies and infrastructure in investment relations. It highlights that even though states’ national security motivated actions encroach upon the climate domain, they do not address climate change-induced security risks, and instead, propagate unfairness in international investment law. Using Thomas Franck’s theory of fairness, the chapter proposes a complementary narrative of climate securitisation—one that is fair and equitable, also better at addressing climate security risks both at home and abroad. Its conclusion underscores the need for cooperative strategies to address climate-induced insecurities rather than exacerbating geopolitical rivalries through restrictive security measures. -
Reassessing State Consent in Investment Arbitration Vis-À-Vis Security Issues
Alexandros Bakos, Gautam MohantyDieses Kapitel vertieft die komplizierte Beziehung zwischen Sicherheitsüberlegungen und der Zuständigkeit internationaler Investitionsschiedsgerichte. Sie untersucht, ob Staaten Tribunale daran hindern können, Maßnahmen zu Sicherheitszwecken zu überprüfen, und konzentriert sich dabei auf die Dynamik staatlicher Zustimmung und die Auslegung von Sicherheitsausnahmen in Investitionsabkommen. Die Analyse beginnt mit der Feststellung, wie Staaten der Zuständigkeit von Schiedsgerichten zustimmen und diskutiert den Begriff der Sicherheit und die Mechanismen, die Staaten nutzen, um ihre Sicherheitsinteressen zu schützen. Das Kapitel untersucht dann die Auswirkungen von Sicherheitsüberlegungen auf die Zuständigkeit eines Tribunals und veranschaulicht am Beispiel bewaffneter Konflikte die damit verbundenen Komplexitäten. Sie untersucht auch die Rolle von Sicherheitsausnahmen in den Investor-Staat-Beziehungen und die Bedingungen, unter denen ein Antragsgegner erfolgreich rechtliche Herausforderungen ansprechen kann. Das Kapitel schließt mit einer Kampfansage an den gemeinsamen Ansatz im Hinblick auf Maßnahmen zum Schutz von Sicherheitsinteressen und plädiert für ein differenzierteres Verständnis des Charakters von Sicherheitsinteressen und ihrer Auswirkungen auf die Rechenschaftspflicht des Staates. Diese detaillierte Untersuchung bietet Fachleuten einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Auswirkungen von Sicherheitsüberlegungen bei der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, wobei die sich entwickelnde Landschaft und das Potenzial für zukünftige Entwicklungen in diesem kritischen Bereich hervorgehoben werden.KI-Generiert
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AbstractThis chapter explores the extent to which investment treaty exceptions can limit a tribunal’s jurisdiction to review measures pursuing security goals. Two major developments in international investment law increase the prospect of arbitral tribunals increasingly lacking the competence to review measures taken to safeguard security interests in the future. One refers to the changing paradigm of investment treaty design, with security exceptions revealing ever-increasing instances of deferential language to the host state. The other turns on the first known dispute dealing with a self-judging exception, with the tribunal having recently rendered its award in the proceedings. In the context of such developments, the main argument that we make is that a reassessment of state consent in regard to measures pursuing security objectives becomes necessary. In particular, we caution against the orthodox view of conceptualising security measures as acts that do not show any specific characteristics different than those that the majority of measures affecting foreign investors display. We argue that a historically aware approach to the tension between investment protection and the pursuit of security interests can better explain why, and how, security exceptions can have a jurisdictional impact. Finally, we also discuss those aspects in the context of armed conflict.
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- Titel
- European Yearbook of International Economic Law 2024
- Herausgegeben von
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Jelena Bäumler
Christina Binder
Marc Bungenberg
Markus Krajewski
Giesela Rühl
Christian J. Tams
Jörg Philipp Terhechte
Andreas R. Ziegler
- Copyright-Jahr
- 2025
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
- Electronic ISBN
- 978-3-031-92100-1
- Print ISBN
- 978-3-031-92099-8
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-031-92100-1
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