Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Auf der vierten Wissenschaftlichen Konferenz zur Eventforschung, die am 26. Oktober 2012 an der TU Chemnitz stattfand, wurden aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Event und Sport vorgestellt und diskutiert. Aus Sicht des Marketing, der Kommunikationstheorie sowie der Sportwissenschaft beleuchten die Autoren und Autorinnen neben dem Schwerpunktthema Eventkonzepte im Zusammenhang mit Sporterlebniswelten unter anderem aktuelle wissenschaftliche Fragen wie die Eignung von Social Networking-Plattformen für die Ablaufkontrolle von Events, regionale Aspekte des Eventmarketing, die Complianceproblematik oder Corporate Social Responsibility. Des Weiteren erhält der Leser einen Überblick zum Thema Eventforschung aus Sicht des Marketing. ​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Events und Sport

Sporterlebniswelten als Kommunikationsplattform im Eventmarketing

Zusammenfassung
Studien zum Freizeitverhalten in westlichen Gesellschaften verdeutlichen, dass Sport mittlerweile einen festen Platz im Leben der Menschen einnimmt. So verzeichnete der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Jahr 2012 insgesamt 27,6 Mio. Mitglieder in mehr als 91.000 Sportvereinen (vgl. DOSB 2012). Weiterhin stieg die Anzahl der Kunden deutscher Fitness-Studios von 4,7 Mio. Personen im Jahr 2004 auf 7,3 Mio. im Jahr 2010 (vgl. Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 2011). Parallel zu derartigen Angeboten des aktiven Sportkonsums (Sporttreiben) lässt sich ebenfalls eine starke Nachfrage nach Leistungen für einen passiven Sportkonsum (Sportrezeption) feststellen.
Jan Drengner

Events und Sport – Ergebnisse der Podiumsdiskussion

Zusammenfassung
In der Podiumsdiskussion wird das Konferenzthema „Events und Sport“ aufgegriffen und an Hand von Beispielen sehr intensiv diskutiert. Dabei wird deutlich, dass herausragende Sportereignisse ohne das Sponsoring von Unternehmen im aktuellen Umfeld nicht mehr denkbar sind.
Cornelia Zanger

Sportevents und Corporate Social Responsibility

Zusammenfassung
Im dritten Chemnitzer Kongress zur Eventforschung wird erstmals das Thema Sport und dessen Events in den Mittelpunkt gestellt. Das ist berechtigt wie notwendig, denn der Sport ist fester, vermutlich sogar größter Bereich der weiter wachsenden Eventbranche. Sie ist geprägt von Professionalisierungsdynamik mit entsprechenden Anforderungen an die personellen Ressourcen.
Hans Jürgen Schulke

Biathlon WM 2012 – Vierschanzentorunee 2011/2012 – Ein Beitrag zur Praxis der Evaluation von Sportgroßveranstaltungen

Zusammenfassung
In Zusammenarbeit mit einer im Wintersport führenden Vermarktungsagentur hat die Fakultät für Sportmanagement an der Fachhochschule für angewandtes Management (FHAM), Erding, bei zwei Großevents des vergangenen Sport-Winters Publikumsbefragungen durchgeführt: bei der Biathlon-WM in Ruhpolding sowie bei zwei Veranstaltungen der Vierschanzentournee - Oberstdorf (D) und Bischofshofen (A).
Bernd Oliver Schmidt

Stand und Perspektiven der Eventforschung

Stand und Perspektiven der Eventforschung aus Sicht des Marketing

Zusammenfassung
Veranstaltungen, die ihren Besuchern etwas Außergewöhnliches bieten, sind kein neues Phänomen moderner westlicher Gesellschaften. Vielmehr inszenierten auch die Menschen vergangener Epochen Feste und Feiern, die im Sinne einer „organisierten Einzigartigkeit“ (Gebhardt 2000, S. 18) der Erreichung unterschiedlicher politischer, religiöser, sozialer oder wirtschaftlicher Ziele dienten (z. B. Gladiatorenkämpfe im römischen Reich, Massenspektakel im Nationalsozialismus oder Sozialismus, Karneval) (vgl. Gebhardt 2000).
Jan Drengner, Julia Köhler

Die Effekte der Gruppenpolarisation und ihre Bedeutung für die Live-Kommunikation

Zusammenfassung
Nach Kirchgeorg/Springer/Brühe (2009, S. VII) „besteht eine eklatante Lücke zwischen der Bedeutung der Live Communication in der Wirtschaftspraxis und dem Professionalisierungsgrad ihrer Planungen, Umsetzung und Kontrolle.“ Folglich ist eine Professionalisierung in der Live-Kommunikation notwendig und zukunftsführend. Es gilt, sich mit dem Managementprozess der Live-Kommunikation auseinanderzusetzen, d. h. systematisch zu planen, umzusetzen und zu kontrollieren, einschließlich der Zielgruppenanalyse.
Antje Wolf, Ulrike Jackson, Fenja Gengelazky

Die Eignung von Social Networking-Plattformen für die Ablaufkontrolle von Events: Eine empirische Untersuchung unter Rückgriff auf die Erlebnisqualität

Zusammenfassung
Mit der Durchführung von Veranstaltungen verfolgen Unternehmen im Wesentlichen zwei Zielstellungen. Einerseits kann die kommerzielle Vermarktung einer oder mehrerer Veranstaltungen an verschiedene Zielgruppen (z. B. Besucher, Medien, Sponsoren) ein wesentlicher Geschäftszweck sein, um den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu sichern.
Jan Drengner, Steffen Jahn, Pia Furchheim

Events bei regionalen Attraktionspunkten – eine exemplarische Analyse touristischer Leistungsträger in Dresden

Zusammenfassung
Durch die Entstehung der Erlebnisgesellschaft und den damit verbundenen gestiegenen Kundenansprüchen geraten die Betreiber touristischer Attraktionen unter verstärkten Wettbewerbsdruck. Durch gezielte Inszenierung kann dabei ein erheblicher Beitrag zur Differenzierung gegenüber anderen Wettbewerbern geleistet werden. Die Arbeit beschäftigt sich konstitutiv mit der Untersuchung der Events als eine Form der Erlebnisinszenierung bei touristisch-attraktiven Orten.
Christine Zilt, Philipp Röder

Weitere Erkenntnisse

Compliance bei Events

Zusammenfassung
Bestimmte Arten von geschäftlichen Veranstaltungen sind in den letzten Jahren negativ in die Schlagzeilen gekommen, ja sogar in den Fokus der Staatsanwaltschaften gerückt - vor allem durch eine unangebrachte Nähe zur Freizeitgestaltung und Unterhaltung. Im Zusammenhang mit der Kostenübernahme durch das einladende Unternehmen entstand dadurch der „böse Schein“, es handele sich um unlautere Beeinflussungsversuche, oder mit anderen Worten: um korruptionsnahe Tatbestände.
Hans R. G. Rück

Möglichkeiten des Event-Controlling mit Facebook Fan-Seiten: Eine quantitative Analyse anhand eines Praxisbeispiels

Zusammenfassung
Mit ca. 24,6 Millionen Nutzern hat das soziale Netzwerk Facebook in Deutschland eine außerordentliche Größe erreicht (vgl. Roth 2012). Viele Unternehmen befinden sich gerade in der Phase, Facebook als Kommunikationsinstrument zu entdecken (vgl. Jäger/Petry 2012; Rump/Schabel 2011). Facebook ist hierbei attraktiv, da Unternehmen Fan-Seiten einfach, schnell und kostenlos anlegen können. Die Fan Seite bietet die Möglichkeit, dass Facebook User Gefällt mir klicken und damit automatisch Fan werden und den Inhalten der Seite folgen.
Lothar Winnen, Alexander Wrobel, Marcel Colley

Erfolgsfaktoren von Online-Spielen

Zusammenfassung
Bereits Friedrich Schiller (vgl. Schiller 1874) betonte die Wichtigkeit des Spielens für die individuelle Entwicklung des Menschen und trat gegen die Spezialisierung und Mechanisierung der Lebensvollziehung ein. Das Spielen ist seiner Auffassung nach eine Leistung, die allein in der Lage ist, die Ganzheitlichkeit der menschlichen Fähigkeiten hervorzubringen. Es besitzt seit jeher den Status einer gesellschaftlichen Aktivität, bei der Gemeinschaftserlebnisse im Vordergrund stehen.
Sören Bär, Melanie Brehm
Weitere Informationen