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Über dieses Buch

Denise Demski untersucht, inwiefern sich verfügbares Steuerungswissen (z.B. aus Vergleichsarbeiten oder Schulinspektionen) in der Schulpraxis als handlungsleitend erweist. Sie betrachtet systematisch unterschiedliche Evidenzquellen und ihre Nutzung durch Schulleitungen und Lehrkräfte. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Akteure in der Schulpraxis insbesondere prozessorientierte Informationsquellen mit konkretem Unterrichtsbezug verwenden und weisen darauf hin, dass flexible und kooperative Schulkulturen die Nutzung evidenzbasierter Wissensbestände befördern können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Theoretischer Teil

Frontmatter

Chapter 1. Thematische und methodische Hinführung

Auch wenn dies regelmäßiger Anknüpfungspunkt wissenschaftlicher Studien zu schulischen Steuerungs- und Entwicklungsthemen der vergangenen Jahre ist, so stehen die PISA-Studie und die daran anschließende Diskussion infolge des unbefriedigenden Abschneidens deutscher Schülerinnen und Schüler doch unzweifelhaft für eine neue Ära in der Debatte über die Struktur und die Qualität des deutschen Schulsystems (Bromme, Prenzel & Jäger 2014: 37).
Denise Demski

Chapter 2. Evidenzbasiertes Handeln in der Schule – eine Eingrenzung

In Vorbereitung auf eine Arbeitsdefinition wird im folgenden Abschnitt zunächst evidenzbasiertes Wissen von anderen Wissensbeständen und Handlungsorientierungen abgegrenzt. Sodann wird der Versuch unternommen, für schulische Akteure potentiell handlungsleitende Informationsquellen zu systematisieren.
Denise Demski

Chapter 3. Rahmenmodelle zum Umgang mit Feedback in Schulen

Zwar existiert bisher kein allgemein akzeptiertes und geteiltes Rahmenmodell zur Datennutzung von Schulen und schulischen Akteuren (Schildkamp, Karbautzki, Breiter, Marciniak & Ronka 2013: 28), doch kann in Vorbereitung auf die Entwicklung eines eigenen Rahmenmodells (Kapitel 7.1) auf einige Modelle und Theorieansätze zurückgegriffen werden. Wie im Modell von Reusser skizziert (vgl. Abbildung 1), kann die Rückmeldung der Ergebnisse aus der Überprüfung von Bildungsstandards als Feedback interpretiert werden, aus dem Qualitätsentwicklungen auf Schul- und Unterrichtsebene abgeleitet werden sollen.
Denise Demski

Chapter 4. Evidenzbasierte Schulentwicklung: Forschungsstand zur Rezeption und Nutzung evidenzbasierter Wissensbestände

Bei der Betrachtung der Rahmenmodelle zum datengestützten Handeln in Schulen im vorangegangenen Kapitel konnten Merkmale des Datenangebots sowie Merkmale der Datenempfänger auf individueller und organisationaler Ebene als mögliche Einflussfaktoren identifiziert werden.
Denise Demski

Chapter 5. Theoretische Ansätze zur Erklärung der (Nicht-)Nutzung von Evidenzen

Die vergleichende Betrachtung der Modellansätze zur Datennutzung in Kapitel 3 hat gezeigt, dass es in den Modellen an theoretisch begründeten und empirisch überprüfbaren Ursache-Wirkung-Zusammenhängen mangelt. Aus diesem Grunde werden in diesem Abschnitt Theorieansätze dargestellt, die geeignet erscheinen, das Verhalten schulischer Akteure zu erklären und Hypothesen zur Nutzung respektive Nicht-Nutzung von evidenzbasierten Wissensbeständen ableiten zu können. Neben pädagogischen Zugängen werden auch psychologische, soziologische und ökonomische Ansätze einbezogen.
Denise Demski

Chapter 6. Im Fokus: Schulen als institutionelle Akteure und die mögliche Bedeutung von Schulkultur für evidenzbasiertes Handeln

In seiner „Neuen Theorie der Schule“ beschreibt Fend (2006) das Bildungssystem als einen institutionellen Akteur, da „natürliche“ Personen im Rahmen normativer Vorgaben und inkorporierter Regelungen zur Erfüllung eines von externen Akteuren vergebenen Auftrags „zusammenhandeln“ (Fend 2006: 171). Derartige institutionelle Akteure, in denen Entscheidungsinstanzen (Organe), Entscheidungsberechtigungen (Kompetenzen) und Entscheidungen (Verfahren) geregelt sind, entstehen durch Vergesellschaftung.
Denise Demski

Chapter 7. Entwicklung eines Rahmenmodells zum evidenzbasierten schulischen Handeln

Die bereits dargestellten theoretischen Ansätze und empirischen Befunde sollen im Folgenden in ein Arbeitsmodell zur Datennutzung in Schulen integriert werden (Abbildung 25). Zudem werden die forschungsleitenden Fragen weiter ausdifferenziert und empirisch überprüfbare Hypothesen abgeleitet.
Denise Demski

Empirischer Teil

Frontmatter

Chapter 8. Forschungsdesign

Die hier vorgestellten Erhebungen waren Teil der ersten Förderphase (2010-2013) des Kooperationsprojektes „Evidenzbasiertes Handeln im schulischen Mehrebenensystem – Bedingungen, Prozesse und Wirkungen“, das in Zusammenarbeit mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bearbeitet und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.
Denise Demski

Chapter 9. Ergebnisse der Fragebogenstudie

Im Folgenden werden Ergebnisse der Fragebogenstudie dargestellt. Dazu werden zunächst deskriptive Befunde zur Evidenzbasierung der schulischen Akteure berichtet, bevor der Zusammenhang zwischen Schulkultur und evidenzbasiertem Handeln analysiert wird.
Denise Demski

Chapter 10. Befunde der Interviewstudie

Im Rahmen der Fragebogenerhebung konnte identifiziert werden, welche Informationsquellen von den befragten Schulleitungsmitgliedern und Lehrkräften als besonders nützlich erachtet und welche vergleichsweise intensiv für die eigene Arbeit genutzt werden. Die quantitativen Daten zeigen eine hohe Nutzung von internen, selbst durch die Schule bzw. durch einzelne Schulleitungsmitglieder oder Lehrkräfte generierten Informationen, wie bspw. kollegialen Unterrichtsentwicklungsmaßnahmen oder Formen des Schülerfeedbacks.
Denise Demski

Chapter 11. Zusammenführung und Diskussion der empirischen Befunde

Nachfolgend sollen zur Beantwortung der formulierten Forschungsfragen die Ergebnisse der Fragbogenstudie und der vertiefenden Interviewstudie zusammengeführt werden. Einige Befunde der Fragebogenstudie lassen sich erst vor dem Hintergrund der vertiefenden Interviews deuten, in denen Gründe für und gegen ein evidenzbasiertes Handeln von Akteuren in der Schulpraxis herausgearbeitet werden konnten.
Denise Demski

Chapter 12. Fazit, Ausblick und Implikationen

Im westeuropäischen und angloamerikanischen Raum ist ein weitgehender Konsens darüber zu beobachten, die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Bildungssysteme durch eine stärkere Evidenzbasierung erhöhen zu wollen. Insbesondere den Instrumenten der sog. Neuen Steuerung wird zugesprochen, durch eine verstärkte Rechenschaftslegung sowie die Generierung und Rückmeldung von Daten die Effektivität und Effizienz des Schulsystems steigern zu können.
Denise Demski

Backmatter

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