2014 | OriginalPaper | Buchkapitel
Exemplarische Studie: Eine Fundgrube für Alltagsgeschichte. Der Frauenfunk des Bayerischen Rundfunks
verfasst von : Dr. Annegret Braun
Erschienen in: Das Gedächtnis des Rundfunks
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden
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Dass im Archiv des Bayerischen Rundfunks reiche Schätze lagern, die nur darauf warten, ausgewertet und interpretiert zu werden, hatte ich bei einer Führung durch die Ausstellung
Der Ton. Das Bild. Die Bayern und ihr Rundfunk
erfahren (vgl. Hamm, Hasselbring, Henker 1999). Für meine Dissertation im Bereich Volkskunde/Europäische Ethnologie (Braun 2005) benötigte ich aussagekräftige Quellen zur Alltagsgeschichte und machte mich deshalb im Historischen Archiv auf die Suche. Die genaue Fragestellung war noch unklar, aber mein Forschungsinteresse galt dem Thema Familie. Deshalb verschaffte ich mir einen Überblick über das Quellenmaterial des Familienfunks. Die Leiterin des Historischen Archivs, Bettina Hasselbring, erwähnte nebenbei, dass der Familienfunk früher Frauenfunk hieß und erst 1968, als ein Mann zu dieser Abteilung stieß, umbenannt wurde. Das war der zündende Funke für mein Forschungsvorhaben. Die Geschichte, die dahintersteckte, interessierte mich. Zu allem Glück war der Frauenfunk noch ein unbeackertes Forschungsfeld. Das Quellenmaterial bestand vor allem aus Sendemanuskripten.