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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung in die Wissensverarbeitung mit DEDUC

Zusammenfassung
Das Schlußfolgern von allgemeinem Wissen auf Aussagen für einen speziellen Fall heißt Deduktion. Von ihr bezieht das Programm DEDUC seinen Namen.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

2. DEDUC — Befehle (Syntax, Semantik, Beispiele)

Zusammenfassung
Jeder Befehl muß mit einem Punkt abgeschlossen werden. Die Befehle können in Groß- oder Kleinbuchstaben und einem freien Format eingegeben werden, d.h. Leerzeichen und Zeilenvorschub können zur besseren Übersichtlichkeit beliebig verwendet werden. Wenn ein Befehl syntaktisch korrekt ist, wird dies vom System mit OK: angezeigt, anderenfalls erscheint SYNTAX ERROR: RETYPE.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

3. DEDUC-Bearbeitungsabläufe

Zusammenfassung
Der Ablauf sei anhand der Abb. 3.1 erläutert. Nachdem sich das DEDUC-System gemeldet hat, wird der Katalog der — in Datei DEDUCF.CAT — gespeicherten Moduln präsentiert (falls er nicht leer ist) — im Beispiel … TESTI TEST2 — und es wird nach dem Namen des Moduls gefragt, der bearbeitet werden soll. Ist der Katalog leer, wird gleich nach dem Namen des (neuen) Moduls gefragt.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

4. Anmerkungen

Zusammenfassung
In den bisher realisierten Versionen von DEDUC wurde größenordnungsmäßig mit 500 Objekten, 250 Prädikaten und 1000 Implikationen gearbeitet. Je nach Vernetzung der Implikationen wurden zu einzelnen Prämissen bis zu mehreren Hundert Konklusionen generiert.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

5. Übersicht über die DEDUC — Befehle

Ohne Zusammenfassung
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

6. DEDUC Knowledge Processing System

Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

0. Vorbemerkungen und Überblick

Zusammenfassung
Bei Folgenabschätzungen und Folgenbewertungen, und generell bei Beurteilungsund Entscheidungsprozessen, muß fast immer quantitatives und qualitatives Wissen gleichzeitig verarbeitet werden.
Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung, K.-F. Müller-Reißmann

1. Erste Begegnung mit DEDUC: Bearbeitungsablauf

Zusammenfassung
Machen Sie sich zunächst auf jeden Fall eine Sicherheitskopie der DEDUC-Diskette. Um mit DEDUC arbeiten zu können, brauchen Sie auf Diskette oder Festplatte die folgenden Programmteile:
DEDUC.EXE, DEDUCF.DAT, DEDUCF.TEX
Da DEDUC während der Arbeit auf die Diskette schreiben muß, darf diese nicht schreibgeschützt sein!
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

2. Zweite Begegnung mit DEDUC: Wissensbasis und Schlußfolgerung

Zusammenfassung
Wenn Sie beim direkten Eingeben von Konzepten in DEDUC einen Fehler machen, können Sie diesen noch korrigieren, bevor Sie die entsprechende Zeile (mit ‘enter’) abgeschickt haben. Wollen Sie später eine Änderung vornehmen, während Sie direkt in DEDUC arbeiten, so müssen Sie mit den entsprechenden Löschbefehlen (s. später) das fehlerhafte Konzept löschen und dann wieder neu eingeben. Dabei bleibt allerdings der numerierte Platz des alten Konzepts leer; das neue wird an die Wissensbasis hinten angefügt. Dies kann zu unerwünschten Lücken in der Wissensbasis führen. Selbst bei kleineren Wissensbasen empfiehlt es sich daher, die Konzepte (Objektstrukturen, Implikationen, Prämissen) vorher mit einem geeigneten Textverarbeitungsprogramm in eine Datei zu schreiben, die Texte dort zu edieren und zu korrigieren, und erst die möglichst fehlerfreie Datei dann beim DEDUC-Aufruf zu übernehmen. Sollten sich bei der DEDUC-Bearbeitung dann weitere Fehler zeigen, oder Änderungen der Wissensbasis notwendig werden, so lassen sich diese wieder am einfachsten mit dem Textverarbeitungsprogramm durchführen. Danach wird die korrigierte Fassung wieder in DEDUC übernommen.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

3. Dritte Begegnung mit DEDUC: Arbeiten im Sachmodul

Zusammenfassung
Wir haben uns jetzt mit der Arbeitsweise und der Benutzung von DEDUC in Grundzügen vertraut gemacht. Im folgenden arbeiten wir mit einem etwas ausführlicheren Beispiel, bei dem wirtschaftspolitische Argumente verknüpft werden, um Aussagen zur Lösung des Arbeitslosenproblems zu erhalten. Uns geht es dabei vor allem um die Demonstration des DEDUC-Systems und weiterer wichtiger Bearbeitungsmöglichkeiten. Die Art dieser Wissensbasis ist typisch für DEDUC-Anwendungen bei der Folgenermittlung und Folgenabschätzung. Mit der Anwendung von DEDUC auf Bewertungsprobleme werden wir uns im nächsten Abschnitt befassen.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

4. Vierte Begegnung mit DEDUC: Konsequenzenbewertung

Zusammenfassung
Wir haben DEDUC bisher dafür eingesetzt, um aus einer Menge von Aussagen über Sachverhalte (‘Sachwissen’ in Form von ‘Objektstrukturen’, ‘Implikationen’ und ‘Prämissen’) nach Vorgabe bestimmter Ausgangsbedingungen (‘Prämissen’) Schlußfolgerungen (‘Konklusionen’) über die (aufgrund der Wissensbasis) zu erwartenden Folgen zu ziehen. Diese Schlußfolgerungen bleiben auf der Ebene der Sachaussagen — wobei sie natürlich nicht ‘richtiger’ sein können als die Wissensbasis selbst.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

5. Fünfte Begegnung mit DEDUC: Folgenermittlung im Umweltbereich

Zusammenfassung
Im ersten Teil dieser Anleitung haben wir vor allem gelernt, eine jeweils bereits vorhandene Wissensbasis mit DEDUC zu bearbeiten. In den nun folgenden zwei ‘Begegnungen’ werden wir uns mit der Erstellung von Wissensbasen befassen. Dieser Teil der Wissensverarbeitung ist meist sehr zeitaufwendig und kaum automatisierbar; er stellt sehr hohe Qualitätsanforderungen. Die Güte und Vollständigkeit der Wissensbasis (für den angestrebten Bearbeitungszweck) bestimmt den Erfolg der Wissensverarbeitung: Eine schlechte Wissensbasis wird nur triviale (oder schlimmer noch: falsche) Ergebnisse liefern, während eine gute Wissensbasis zu neuen Einsichten und Erkenntnissen führen und verläßliche Entscheidungsunterstützung geben kann.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

6. Sechste Begegnung mit DEDUC: Folgenabschätzung und Folgenbewertung in der Entwicklungsplanung

Zusammenfassung
Die nächste Begegnung mit DEDUC führt zum Umgang mit einem mittelgroßen Modell (ca. 300 Implikationen). An diesem Beispiel soll der Prozeß systematischer Modellkonstruktion gezeigt werden. Die sechste Begegnung mit DEDUC führt uns nach Mexiko, wo in den siebziger Jahren der Aufbau einer Erdölindustrie große Hoffnungen geweckt hatte. Nach der Ölkrise von 1979 und dem Verfall der Ölpreise Anfang der achtziger Jahre muß Mexiko im Rahmen seiner Entwicklungsplanung über den sinnvollsten Einsatz seiner knappen Ressourcen entscheiden.
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

7. Bibliographie zur DEDUC-Wissensverarbeitung und zum Orientorenansatz

Ohne Zusammenfassung
Karl-Friedrich Müller-Reißmann, Hartmut Bossel, Bernd R. Hornung

Backmatter

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