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Über dieses Buch

Simultanes Engineering verspricht kürzere Entwicklungszeiten, niedrigere Kosten und höhere Qualität. Die Anwendung von Simultanem Engineering für die Zusammenarbeit zwischen Kunden und externen Lieferanten wird in diesem Buch zum ersten Mal dargestellt. Diese Methode des strukturierten Dialogs erarbeiteten die Autoren in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der namhaftesten deutschen und französischen Automobilhersteller und Zulieferfirmen. Knapp und verständlich liefert das Buch die Begründung für den Einsatz und die Methodik des Externen Simultanen Engineerings. Gesondert wird auf vertragliche und kaufmännische Aspekte eingegangen. Die übersichtlichen Abbildungen und Tabellen veranschaulichen die Inhalte und enthalten nützliche Einzelinformationen zum Nachschlagen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Der Wettbewerb der Wirtschaftssysteme ist entschieden. Die Niederlage der sozialistischen Planwirtschaft war vernichtend. Um so deutlicher tritt der Wettbewerb hervor, in dem die Marktwirtschaften der Erde stehen. Zu dem Wettbewerb der Produkte und Leistungen gesellt sich der Wettbewerb der Standorte und der Wirtschaftsstrukturen.
Axel Gerhardt, Helwig Schmied

2. Begründung

Zusammenfassung
Der Zustand ist bekannt. Täglich stellen sich neue Aufgaben, auch in der Industrie. Die Märkte ändern sich. Sie schreiben neue Lastenhefte für die Anbieter. Die Industrie greift sie auf und antwortet mit neuen Pflichtenheften für ihre Forschung und Entwicklung, ihre Produkte und Leistungen, ihre Standorte und Strukturen.
Axel Gerhardt, Helwig Schmied

3. Methodik

Zusammenfassung
Kürzere Entwicklungszeiten, niedrigere Kosten und bessere Qualität für das Endprodukt und seine Produktionsanlage — das sind die Ergebnisse, die erwartet werden, wenn eine geeignete Vorgehensweise zum Externen Simultanen Engineering angewendet wird. Hierzu müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die auf das System der verbundenen Entwicklungsprozesse zurückgehen.
Axel Gerhardt, Helwig Schmied

4. Aspekte

Zusammenfassung
Erst der intensive und offene, vertrauliche Austausch von Informationen ermöglicht Externes Simultanes Engineering. Ein Geben und Nehmen geschäftlichen und technischen Wissens entwickelt sich zwischen den Partnern und treibt den Fortschritt des Projekts. Kommunikation baut die Basis des methodischen Vorgehens. Sie führt schließlich zum Gewinn an Zeit, zur Ersparnis von Kosten und zur Verbesserung der Qualität. Das ist der Fall, wenn Produktionsanlagen geliefert und betrieben werden, die nach der methodischen Vorgehensweise des Externen Simultanen Engineering in enger Abstimmung mit der Entwicklung des Endprodukts entstanden sind.
Axel Gerhardt, Helwig Schmied

5. Motivation

Zusammenfassung
Viel spricht dafür, daß der Begriff des Externen Simultanen Engineering ein Synonym für umwälzende Veränderungen sein wird, die sich in der Industrie Europas anbahnen. Zunächst wird sich das einzelne Unternehmen den Bedingungen anpassen müssen, die neue Arbeitsweisen immer mit sich bringen: Die Unternehmensfunktionen und ihr Zusammenspiel, die Informationsflüsse, auch die Ebenen der Entscheidung werden sich ändern. Dann aber wird sich das Verhältnis unabhängiger Unternehmen zueinander durch die Arbeitsweise des Externen Simultanen Engineering neu ordnen. Das wird die Lieferbeziehungen, die Zusammenarbeit, den Ertrag der gemeinsamen Arbeit, den Besitz geistigen Eigentums und die Vertraulichkeit betreffen.
Axel Gerhardt, Helwig Schmied

6. Anhang SICPARI — eine europäische Zusammenarbeit

Zusammenfassung
Am Anfang standen Fragen: Welche Möglichkeiten bestehen, das Potential des Externen Simultanen Engineering zu nutzen, um die Leistungsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der produktionstechnischen Industrie schon während der Produktentwicklung zu erhöhen? Sollte die Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise für das Externe Simultane Engineering nicht auch von Überlegungen begleitet sein, wie das Verhältnis von Kunde und Lieferanten, also der Partner des Externen Simultanen Engineering, zueinander gestaltet werden muß? Wie kann schließlich aus der methodischen Vorgehensweise eine praktizierbare Arbeitsmethode werden?
Axel Gerhardt, Helwig Schmied

Backmatter

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