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2022 | Buch

F-DUPneo - Fragebogen zur Diagnose unternehmerischer Potenziale

Manual

verfasst von: Günter F. Müller

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Buchreihe : SpringerTests

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Über dieses Buch

F‐DUPNeo
Die Langform des F‐DUPNeo besteht aus zwölf Subtests und 108 Items. Sie ermöglicht eine breite und umfassende Diagnose unternehmerischer Eigenschaftspotenziale. Das Profil von Testwerten einzelner Eigenschaften lässt individuelle Stärken und Schwächen erkennen. Zudem kann aus den Messwerten der sechs differenzierungsfähigsten Subtests die Größe des unternehmerischen Gesamtpotenzials er‐mittelt werden.

Wenn es Gründe gibt, die Diagnose unternehmerischer Potenziale zu ökonomisieren, kann eine Kurzform des F‐DUPNeo eingesetzt werden. Sie besteht aus sechs Subtests und hat halb so viele Items wie die Langform. Die betreffenden Subtests zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders gut zwischen selbstständig und an‐gestellt tätigen Personen differenzieren. Auch decken sie das Spektrum motivationaler, affektiver, kognitiver und soziale Eigenschaftspotenziale ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Kurzinformation über den Test
Zusammenfassung
Dem F-DUPNeo liegt eine Faktorentheorie selbstständigkeitsrelevanter Eigenschaften zugrunde. Der Test misst zwölf Eigenschaftsmerkmale, deren Differenzierungsfähigkeit zwischen selbstständig tätigen Personen einerseits und abhängig beschäftigten Personen andererseits empirisch belegt ist. Diagnostiziert werden Ausprägungen motivationaler Eignungspotenziale (4 Faktoren), affektiver Eignungspotenziale (3 Faktoren), kognitiver Eignungspotenziale (3 Faktoren) und sozialer Eignungspotenziale (2 Faktoren).
Günter F. Müller
2. Theoretische Grundlagen und diagnostische Zielsetzung
Zusammenfassung
Auf die Frage, welche Eigenschaften erfolgreiche Unternehmer teilen, wird nicht selten geantwortet, dass man dafür ein Unternehmer-Gen haben müsse (vgl. Nahrendorf, 2008). Solch eine Antwort mag plakativ erscheinen, gänzlich unzutreffend ist sie jedoch nicht. Untersuchungen an über 1000 ein- und zweieiigen Zwillingen haben gezeigt, dass den Affinitäten für eine selbstständige oder unternehmerische Tätigkeit in gewissem Umfang auch genetische Prädispositionen und angeborene Eigenschaftspotenziale zugrunde liegen (vgl. Nicolaou et al., 2006). Den Untersuchungsbefunden ist zu entnehmen, dass Affinitäten für eine selbstständige oder unternehmerische Tätigkeit zu einem Anteil von knapp 50 % auf genetischer Prädisposition beruht.
Günter F. Müller
3. Testentwicklung und Testkonstruktion
Zusammenfassung
Die erste Testversion (F-DUP) ging auf den „Entrepreneurial Potential Questionnaire“ (EPQ) von King (1985) zurück. Für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu ökonomischen, sozialen und psychologischen Bedingungen beruflicher Selbstständigkeit wurde der EPQ ins Deutsche übertragen und an 59 selbstständig und 58 angestellten tätigen Personen empirisch überprüft.
Günter F. Müller
4. Psychometrische Eigenschaften
Zusammenfassung
Die Voraussetzungen für eine objektive Durchführung des Tests sind gegeben. Alle Testpersonen erhalten gleichbleibende Bearbeitungshinweise (s. Abschn. 6.​5). Sie werden je nach Vorgabe des Tests schriftlich oder mündlich darüber informiert, wie viele Items bearbeitet werden müssen, welche Antwortmöglichkeiten zur Auswahl stehen und was bei der Auswahl zutreffender Antwortalternativen beachtet werden sollte. Zudem werden sie darauf hingewiesen, dass der Test ohne Zeitbegrenzung bearbeitet werden kann, dass es sich nicht um einen Leistungstest handelt, und es daher weder richtige noch falsche Antworten gibt, und dass es für das Testergebnis wichtig ist, die Items zügig und vollständig zu beantworten.
Günter F. Müller
5. Normierung
Zusammenfassung
Grundlagen einer Normierung waren Testergebnisse von 86 selbstständig und unternehmerisch tätigen Personen und 74 unternehmerisch affine Studierenden. Die Stichprobe selbstständig und unternehmerisch Tätiger bestand aus Personen, die für die F-DUPN-Vergleichsstudie getestet wurden (Müller, 2014). Ihre Zusammensetzung spiegelt in etwa Verhältnisse wider, wie sie auch in der Grundgesamtheit Selbstständiger anzutreffen ist. Es überwiegt der Anteil von Männern (61,6 % vs. 38,4 % Frauen) sowie der Anteil von Personen im mittleren Alter von 41–55 Jahren (47,7 % vs. 27,9 % jüngere und 24,4 % ältere Personen). Auch die meisten Bildungsabschlüsse sind vertreten: Hauptschule plus Lehre (12,8 %), Realschule plus Lehre (23,3 %) Gymnasium plus Lehre (22,1 %), Fachhochschule und Universität (41,9 %). Die meisten Testpersonen waren bereits über die kritische Phase von fünf Jahren hinaus selbstständig tätig (76,8 % vs. 23,2 % Jungunternehmer). Die Stichprobe unternehmerisch affiner Personen liefert für die beiden neu entwickelten Subtests vorerst nur Anhaltspunkte, die als Referenz für Studierenden-Kollektive gelten können (Saaler et al., 2018). Bei anderen Stichproben können die Ergebnisse abweichen, auch wenn sich die Testwertgrenzen im Rahmen von Grenzen der anderen Testmerkmale bewegen.
Günter F. Müller
6. Durchführung
Zusammenfassung
Der F-DUPNeo kann als Lang- oder Kurzform eingesetzt werden.
Günter F. Müller
7. Auswertung und Interpretation
Zusammenfassung
Die Auswertung des F-DUPneo erfolgt ausschließlich über die SpringerTests-Plattform. Eine Auswertung von Hand ist nicht vorgesehen.
Günter F. Müller
Backmatter
Metadaten
Titel
F-DUPneo - Fragebogen zur Diagnose unternehmerischer Potenziale
verfasst von
Günter F. Müller
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-65026-4
Print ISBN
978-3-662-65025-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-65026-4

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