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Über dieses Buch

Dieses Buch widmet sich einer zentralen Facette fachdidaktischer Kompetenzen von Lehrpersonen, der Fähigkeit, Fachinhalte zu erklären („Erklärfähigkeit“). Dabei nimmt die Autorin angehende Lehrpersonen der Domäne Rechnungswesen (Studierende der Wirtschaftspädagogik) in den Blick. Zur Erfassung der Erklärfähigkeit werden domänenspezifische Instrumente entwickelt, wobei auf eine Kombination quantitativer und qualitativer Zugänge zurückgegriffen wird. Zunächst werden anhand eines Paper-Pencil-Tests Fachwissen und fachdidaktische Wissensfacetten der Lehramtsstudierenden erfasst. Um insbesondere eine handlungsbasierte Erfassung der Erklärfähigkeit zu erreichen, wird zudem eine interaktive Simulation (standardisierte Erklärungssituation) implementiert. Die Arbeit beinhaltet Befunde zur Qualität der Erklärungen angehender Lehrpersonen sowie zum Einfluss verschiedener Lerngelegenheiten auf die Erklärfähigkeit.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Problemstellung

Zusammenfassung
Der Unterricht wird häufig als „Kerngeschäft der Schule“ beschrieben (Baumert et al., 2011, S. 9), dessen wesentliches Ziel darin besteht, die Lernenden beim Wissens- bzw. Kompetenzerwerb zu unterstützen (Ball, 1988, S. 165; Baumert & Kunter, 2006; Pauli, 2015). Dabei kommt der Lehrperson u. a. die Aufgabe zu, Lerngelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler zu eröffnen, indem die Inhalte des Unterrichtsfachs auf verständliche Weise aufbereitet werden (Ball, Thames & Phelps, 2008; Baumert & Kunter, 2006; Bromme, 1997; Leinhardt, 1987; Shulman, 1987).
Stefanie Findeisen

Chapter 2. Erklären im unterrichtlichen Kontext

Zusammenfassung
Beschäftigt man sich mit dem Erklären von Fachinhalten, ist zunächst eine Unterscheidung notwendig zwischen dem Prozess bzw. der Handlung des Erklärens (auch Erklärprozess) und dem Produkt dieses Prozesses bzw. dem Ergebnis der Handlung, der Erklärung (Bartelborth, 2007, S. 10; Kiel, 1999, S. 16).
Stefanie Findeisen

Chapter 3. Fähigkeit zur Erklärung von Fachinhalten

Zusammenfassung
Gemäß gängigen Konzeptualisierungen – wie sie beispielsweise Large-Scale-Studien wie COACTIV (Kunter et al., 2011) oder TEDS-LT (Blömeke et al., 2011) zugrunde liegt – wird die professionelle Kompetenz von Lehrpersonen in Anlehnung an Weinert (2001a, 2001b) als Zusammenspiel kognitiver Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie motivationaler, volitionaler und sozialer Bereitschaften und Fähigkeiten verstanden (vgl. auch Bromme, 1997).
Stefanie Findeisen

Chapter 4. Zielsetzung und Konzeption der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
Wie die bisherigen Ausführungen zeigen, stellt das Erklären von Fachinhalten eine zentrale Fähigkeit von Lehrpersonen dar. Trotz des Stellenwerts dieser Fähigkeit ist die Befundlage bisher als unbefriedigend zu beurteilen. Dies gilt insbesondere für die Domäne Rechnungswesen.
Stefanie Findeisen

Chapter 5. Empirische Befunde

Zusammenfassung
Im Folgenden werden zunächst die inhaltlichen Bezugspunkte der Erklärungen der angehenden Lehrpersonen analysiert. Grundlage für die Analyse bildet die Sachstrukturcodierung (Codierungssystem C, siehe Abschnitt 4.5.2.4). Tabelle 5-1 gibt einen Überblick über die Erklärungsbausteine, welche die Teilnehmenden in ihrer Erklärung zur Erfolgsneutralität der Umsatzsteuer verwendeten (sortiert nach der Anzahl der Erklärungen [n], in denen diese mindestens einmal auftauchen).
Stefanie Findeisen

Chapter 6. Zusammenfassung und Diskussion der empirischen Befunde

Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit geht es um das Erklären von Fachinhalten – eine bedeutsame fachdidaktische Fähigkeit von Lehrpersonen (Brown, 2006; Leinhardt, 1987). Obwohl fachdidaktische Kompetenzen von (angehenden) Lehrpersonen in den vergangenen Jahren vermehrt in den Fokus der Bildungswissenschaften rückten (im deutschsprachigen Raum sind insbesondere die COACTIV-Studie [z.B. Kunter et al., 2011] sowie die Arbeiten von Blömeke zu nennen [z.B. Blömeke et al., 2011; Blömeke, Kaiser & Lehmann, 2008]; international liegen Studien der Arbeitsgruppe um Ball [z.B. Ball et al., 2005; Ball et al., 2008] sowie z.B. von Borko et al., 1992 oder Leinhardt & Greeno, 1986 vor), besteht weiterer Forschungsbedarf in diesem Bereich.
Stefanie Findeisen

Backmatter

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