Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Fachbuch befasst sich mit dem Themengebiet des Facility Management im Hochbau. Neben den Grundlagen und der Beschreibung des Leistungsbilds Gebäudemanagement (Technisches, Kaufmännisches und Infrastrukturelles Gebäudemanagement) werden alle relevanten Vertragsmodellarten aufgezeigt. Ergänzend werden die "Service Level Agreements" als Leistungsbewertung in der Immobilienwirtschaft betrachtet, sowie die Bewertung bzw. Integration von FM-Prozessen in die Themenbereiche Nachhaltigkeit und Zertifizerungssysteme. Ein Kapitel widmet sich dem Thema "Contracting". Zahlreiche Fallbeispiele, z. B. zur Kalkulation von Instandhaltung und Erneuerung, runden das Werk ab.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung und Grundlagen

Kaum ein anderer Begriff zeigt in der Immobilienbranche derart reichhaltige Facetten, wenn es um dessen inhaltliche Beschreibung geht, als der des Facility Managements. Zahlreiche voneinander abweichende Inhaltsbeschreibungen, unterschiedliche Definitionen und sogar unterschiedliche Schreibweisen sind hierfür Beleg. Dieses Phänomen lässt sich nicht nur in der internationalen, sondern auch in der auf den deutschen Immobilienbereich abgegrenzten Betrachtung feststellen.
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Kapitel 2. Leistungsbild Gebäudemanagement

Entsprechend der GEFMA, dem deutschen Verband für Facility Management, wird Facility Management als ein unternehmerischer Prozess verstanden, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen sowie unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat.
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Kapitel 3. Betreiberverantwortung

Grundsätzlich ist die Betreiberverantwortung keine Verpflichtung, welche sich erst in den letzten Jahren etabliert hat. Bereits bei der Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts waren Vorschriften zur Betreiberverantwortung enthalten. Der Stellenwert dieser Thematik war jedoch bis in die jüngste Vergangenheit gering und die pflichtgemäße Erfüllung eher von untergeordneter Bedeutung in der Bewirtschaftung von Immobilien.
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Kapitel 4. Facility Managementverträge

Ohne Anwälte kein Vertrag. Dies ist heute gängige Praxis in sämtlichen Wirtschaftszweigen, da die Annahme besteht, ohne juristische Beratung keinen „wasserdichten“ Vertrag formulieren zu können. Bei Bauverträgen und Facility-Managementverträgen (FM-Verträgen) steht jedoch nicht nur die juristische Prüfung des Vertrages im Vordergrund; zentraler Bestandteil ist vielmehr die vollständige und widerspruchsfreie Beschreibung der zu erbringenden Leistung.
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Kapitel 5. Leistungsbewertung in der Immobilienbewirtschaftung

Bei der Gestaltung von Verträgen zur Immobilienbewirtschaftung stellt sich für den Auftraggeber immer wieder die Frage, welche effektiven Möglichkeiten bestehen, den Auftragnehmer dazu anzuhalten, die vereinbarten Leistungen vertragsgemäß zu erbringen und auf welche Weise er bei Leistungsstörungen Ansprüche gegen den Auftragnehmer durchsetzen kann. Bei der Leistungsbewertung wird i. d. R. auf so genannte Bonus-Malus Systeme zurückgegriffen, welche die Beziehungen und Verantwortungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber regeln. Während der Malus die Funktion eines pauschalisierten Schadensersatzes oder einer Vertragsstrafe inne hat, wird durch den Bonus ein Anreiz für überdurchschnittlich gute Leistungserbringung durch Zahlung einer höheren Vergütung geschaffen.
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Kapitel 6. Nachhaltigkeit von Immobilien – Zertifizierungssysteme

Der Begriff der Nachhaltigkeit wird zunehmend stärker für alle möglichen Bereiche und Verwendungen strapaziert, so dass dieser Begriff mittlerweile inflationär eingesetzt und nicht mehr im eigentlichen Sinn verwendet wird. Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt urspünglich aus der Forstwirtschaft: „Das in der Forstwirtschaft seit Jahrhunderten angewandte Prinzip der Nachhaltigkeit ist unter dem Aspekt der Ökonomie als Art des Wirtschaftens zu bezeichnen, bei welcher derzeitige Bedürfnisse befriedigt werden, ohne zukünftigen Generationen die Lebensgrundlagen zu entziehen. Kennzeichnung durch langfristig orientiertes Denken und Handeln, um ein Fließgewicht der natürlichen Ressourcen zu erreichen.“
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Kapitel 7. Contracting

Contracting ist ein relativ junger eingedeutschter Fachbegriff, der Anfang der achtziger Jahre in den USA unter dem Namen Third Party Financing vorgestellt wurde. Formal kommt Contracting von dem englischen Wort „contract“ und bedeutet übersetzt Vertrag. Hierbei erfolgt eine Übertragung von eigenen Aufgaben im Bereich der Energie- und Medienversorgung, Energiebewirtschaftung und Energieoptimierung des Contracting-Nehmers auf einen darauf spezialisierten externen Dienstleister, den Contractor.
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Kapitel 8. Digitalisierung

Mit BIM wird im Rahmen einer Immobilienprojektentwicklung eine integrierte Informationsplattform erstellt, die möglichst sämtliche Planungsdaten zusammenführt und über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie hinweg Anwendung finden kann. Unter diesen Planungsdaten lassen sich geometrische Daten, welche in einem 3-DModell aufbereitet werden, Hersteller- und Fabrikatsangaben zur Spezifikation der eingesetzten Produkte, Daten aus der Terminplanung und wirtschaftliche Daten subsumieren. Durch die Zusammenführung dieser Planungsdaten auf der gemeinschaftlich, von sämtlichen Projektbeteiligten zu benutzenden Informationsplattform, wird das Immobilienprojekt transparent und ganzheitlich dargestellt.
Joachim Hirschner, Henric Hahr, Katharina Kleinschrot

Backmatter

Weitere Informationen

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.