Bridgestone eröffnet neuen Fahrsimulator
- 05.03.2026
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Virtuelle Reifenentwicklung bei Bridgestone: Im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Italien hat der Reifenhersteller einen neuen DiL-Simulator in Betrieb genommen.
Mit einem neuen Driver-in-the-Loop-Simulator ergänzt der japanische Reifenhersteller Bridgestone seine Kapazitäten für die virtuelle Reifenentwicklung (Virtual Tyre Development, VTD). Dieser wurde im EMEA Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Nähe von Rom (Italien) installiert und soll Reifen- und Fahrzeugsimulationen mit künstlicher Intelligenz (KI) kombinieren.
Der VI-grade DiM500 Driver-in-the-Loop-Simulator verfügt über eine große mobile Plattform mit einem Bewegungsbereich von fünf Metern. Dieser ermöglicht die Reproduktion von Kräften, die denen physikalischer Tests entsprechen, und erlaubt so eine hochpräzise Analyse. In einem Cockpit aus Kohlefaser taucht der Fahrer in eine hyperrealistische Umgebung ein. Die Kombination von High-Fidelity-Simulationen mit subjektivem Fahrer-Feedback soll das Verhalten von Reifen sowie deren Interaktion mit Fahrzeugen und die Performance unter verschiedenen Straßenbedingungen virtuell reproduziert werden können. Zudem kann es mit subjektivem Input von Testfahrern kombiniert werden.
Fahrsimulator steigert Effizienz
Mit dem neuen Fahrsimulator werden Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte beschleunigt und die Effizienz gesteigert. Außerdem sollen die Simulationen die Anzahl an hergestellten Reifen und physischen Reifentests senken, sodass nach Schätzungen von Bridgestone jedes Jahr bis zu 12.000 Reifenprototypen eingespart werden können. Der Simulator wurde nun vollständig in Betrieb genommen. Mit ihm will Bridgestone den DiL-Ansatz auf bis zu 50 % der jährlichen Erstausrüstungs-Entwicklungen anwenden.