Skip to main content
main-content

04.06.2018 | Fahrwerk | Nachricht | Onlineartikel

Michelin will bis 2048 nachhaltige Reifenproduktion aufbauen

Autor:
Patrick Schäfer

Der Reifenhersteller Michelin hat seine Strategie 2048 vorgestellt. Sie sieht vor, in Zukunft überwiegend Reifen aus nachhaltigen Materialien zu fertigen, die sich komplett recyclen lassen. 

Vorgestellt wurde die Strategie 2048 auf dem Mobilitätsgipfel Movin’On in Montreal, Kanada. Bis 2048 möchte Michelin nur noch Reifen fertigen, die zu 80 Prozent aus nachhaltigen Materialien bestehen. Diese sollen sich dann auch komplett wiederverwerten lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, will der Reifenhersteller gemeinsam mit Partnern Forschungsprogramme zur Gewinnung von Rohstoffen auf biologischer Basis auflegen und in Hightech-Recycling-Technologien investieren.

So soll etwa synthetischer Kautschuk aus Biomasse gewonnen werden. In einem Projekt, das Michelin 2012 mit Axens und IFP Energies Nouvelles begann, wurden Holz, Stroh oder Rüben zu Kautschuk verarbeitet. Mit der Übernahme von Lehigh, Marktführer für Hightech-Mikropulver, stärkt Michelin seine Recycling-Quote. Das Micronized Rubber Powder (MRP) wird aus wiederverwerteten Altreifen gewonnen und ersetzt Materialien auf Basis von Erdöl und Synthesekautschuk.

Nachhaltiger Michelin-Reifen bereits als Prototyp gezeigt

Derzeit hat Michelin einen Anteil von 28 Prozent nachhaltigen Materialien bei seinen Reifen. Sie bestehen zu 26 Prozent aus Naturkautschuk, Sonnenblumenöl und das in vielen pflanzlichen Öle enthaltene Limonen. Zwei Prozent stellen recycelte Stoffe wie Stahl und Gummipulver aus Altreifen dar. Vergangenes Jahr stellte Michelin mit dem Visionary Concept einen Reifen mit biologisch abbaubarer Lauffläche vor.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Bestandteile Reifen und Räder

Quelle:
Fahrwerkhandbuch

01.01.2017 | Entwicklung | Ausgabe 1/2017

Das Rad neu erfinden Innovationen der Reifenindustrie

Das könnte Sie auch interessieren

28.02.2018 | Fahrwerk | Im Fokus | Onlineartikel

Unterschätzte Umweltgefahr Reifenabrieb

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

Fahrzeuge der Zukunft: Weitere intelligente Lösungen von TE Connectivity (TE)

Wie unsere erprobte Technologie und Erfahrung das 48-V-Bordnetz noch attraktiver machen.
Vieles spricht dafür, den elektrischen Antriebsstrang eines Fahrzeugs mit einem zusätzlichen 48-Volt-System auszustatten: Die Energierückgewinnung (Rekuperation) bei fast 90% der Bremsvorgänge reduziert sowohl Kraftstoffverbrauch als auch CO2-Emissionen. Und  das von einem 48-Volt-Elektromotor bereitgestellte zusätzliche Drehmoment unterstützt einen kleineren Verbrennungsmotor in der Beschleunigungsphase. Mehr dazu erfahren Sie hier!

- ANZEIGE -

Nachhaltige 48V-Antriebslösungen entwickeln

Für die Entwicklung nachhaltiger 48-Volt-Antriebslösungen werden geeignete Tools für das Testen von Mikro- und Mildhybridystemen im Niedervoltbereich benötigt. Optimalerweise lassen sich diese Tools auf einfache Weise in vorhandene Prüfstände integrieren. Mehr dazu erfahren Sie hier!

Bildnachweise