Porsche bietet Manthey-Kit für den 911 GT3 RS an
- 27.11.2024
- Fahrzeug-Aerodynamik
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Motorsport-Technik für bessere Performance auf der Rundstrecke: Porsche bietet für den 911 GT3 RS ein neues Manthey-Kit an.
911 GT3 RS mit Manthey-Kit
Porsche AG
Verbesserte Aerodynamik, ein modifiziertes Fahrwerk und optimierte Bremskomponenten: Porsche bietet für den aktuellen 911 GT3 RS (992) ein Manthey-Kit an, das über zwei Jahre lang in enger Zusammenarbeit zwischen dem Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach und den Manthey-Ingenieuren in Meuspath entwickelt und getestet. "Das Auto wankt, rollt und nickt noch weniger und bietet damit eine deutlich stabilere Aerodynamikplattform", sagt Porsche-Markenbotschafter Jörg Bergmeister.
Für mehr Abtrieb an der Front sorgt die nun vergrößerte Buglippe mit neuem Flügelprofil, die an Verstärkungselementen aus CfK aufgehängt ist. Auch die Radhaus-Gurneys sind neu gestaltet und bieten je zwei Flaps pro Seite. Die Heckscheibe wird durch eine 25 % leichtere Abdeckung aus CfK ersetzt, auf die eine gleichfalls aus CfK gefertigte Shark-Finne montiert ist, um die Kurvenstabilität zu erhöhen. Sechs weitere Dachfinnen leiten zudem die warme Abluft des Frontkühlers nach außen ab.
Bessere Kurvendynamik mit Manthey-Kit im 911 GT3 RS
Den Abtrieb an der Hinterachse soll das geteilte DRS-Flügelblatt aus CfK in Verbindung mit vergrößerten und neu geformten Flügel-Endplatten erhöhen. Gleiches gilt für den verbreiterten Heckdiffusor mit längeren Finnen aus CfK. Die Radverkleidungen (Aerodiscs) aus CfK reduzieren den Luftwiderstand. Laut Porsche soll der 911 GT3 RS mit Manthey-Kit bei 285 km/h über 1.000 Kilogramm Gesamtabtrieb produzieren.
Am semiaktiven Gewindefahrwerk wurden die Federraten erhöht: an der Vorderachse um 30 %, hinten um 15 %. Vier Rad- und drei Aufbaubeschleunigungssensoren sorgen in Verbindung mit einem neu entwickelten Steuergerät für eine schnellere Dämpferabstimmung. Die neuen Stoßdämpfer arbeiten mit je zwei getrennten Ventilen für Druck- und Zugstufe und werden unabhängig voneinander geregelt. Je nach Fahrmodus (Normal, Sport, Track) sind verschiedene Parametersätze für unterschiedliche Dämpfergrundkennungen verfügbar. Im "Track-Modus" ist das Grund-Setup über Drehregler am Lenkrad manuell verstellbar. Bei den Bremsen wird ein steiferer Bremsleitungssatz mit Stahlummantelung eingesetzt, zudem sind für Fahrzeuge mit Keramikbremsanlage (PCCB) optionale Rennbremsbeläge erhältlich.