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08.10.2018 | Fahrzeug-Lichttechnik | Nachricht | Onlineartikel

Forschungsprojekt entwickelt Self-Healing-Scheinwerfersystem

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Das Forschungsprojekt "Smart Headlamp Technology" entwickelt einen intelligenten Scheinwerfer. Neue Überwachungs- und Steuerungsprozesse sollen die dauerhafte Funktion des Lichtsystems sicherstellen.​​​​​​​

Im Projekt "Smart Headlamp Technology" arbeiten Hella, das Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM sowie die Universitäten Paderborn und Dortmund an der Entwicklung eines neuen Lichtsystems. Der intelligente Scheinwerfer soll potenzielle Performance-Änderungen frühzeitig erkennen können (Condition Monitoring) sowie in der Lage sein, diese zu kompensieren (Self-Healing).

Um die Entwicklung in Zukunft effizienter gestalten zu können, wird im Projekt ein dreistufiger Entwicklungsprozess erforscht. Die hochauflösenden Scheinwerferfunktionen werden zunächst virtuell in einem Fahrsimulator getestet und bewertet. In einer weiteren Stufe werden diese anschließend mithilfe virtueller Testfahrten in einem Hardware-in-the-Loop-Prüfstand am Heinz Nixdorf Institut im Lichtkanal getestet. Lichtverteilung, Lichtfunktionen sowie mögliche Verbesserungen können so früh analysiert werden. 

Effiziente Entwicklung eines HD-Lichtsystems

Danach wird der hochauflösende LED-Scheinwerferprototyp mit integrierten Lösungen für die Überwachung (Condition Monitoring) sowie Self-Healing-Funktionen gebaut und im realen Straßenverkehr getestet und wieder evaluiert.

Das neue HD-Lichtsystem soll neben der effizienteren Entwicklung eine verbesserte Systemlebensdauer aufweisen. Das Projekt läuft seit April 2017 über einen Zeitraum von drei Jahren und wird vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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