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27.05.2020 | Fahrzeugsicherheit | Nachricht | Onlineartikel

ADAC testet Rückhaltesysteme bei veränderten Sitzpositionen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Können herkömmliche Sicherheitsgurte Insassen bei veränderter Sitzposition schützen? Tests des ADAC zeigen auf, dass für das autonome Fahren neue Konzepte entwickelt werden müssen.

Das autonome Fahren wird neue Rückhaltesysteme erfordern, denn Gurte, Airbags und Sitze müssen auf die neuen, variablen Sitzpositionen abgestimmt werden. Wie schlecht jedoch herkömmliche Sicherheitssysteme mit den veränderten Sitzpositionen abschneiden, hat der ADAC in achtzehn Schlittenversuchen und einem Euro-NCAP-Crash ermittelt. 

Derzeit basieren die Konzepte auf nach vorne gerichtete und aufrecht sitzende Passagiere. Eine liegende Position bei einem Unfall jedoch erhöht die Gefahr des sogenannten "Submarinings", bei dem die Passagiere unter dem Beckengurt durchrutschen. Die Tests zeigen, dass dabei die Wirbelsäule so stark gestaucht wird, dass von Folgeschäden ausgegangen werden muss.

Neue Sitzpositionen im Auto von heute gefährlich

Bei Schlittenversuchen in rückwärtsgewandter und liegender Position erweist sich der traditionelle Drei-Punkt-Gurt als nicht ausreichend, um einen Dummy im Sitz zu halten. Dieser steigt über die brechende Sitzlehne wie über eine Rampe und kollidiert mit dem Fahrzeugdach. Seitliche Sitzpositionen wiederum bergen die Gefahr, dass der Fahrer aus dem Gurt herausfällt oder sich selbst mit dem Diagonalgurt am Hals verletzt.

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