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09.01.2020 | Fahrzeugsicherheit | Infografik | Onlineartikel

Weniger Tote im Straßenverkehr

Autor:
Christiane Köllner
1 Min. Lesedauer

Laut ADAC-Prognose hat es 2019 mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Tote und Verletzte gegeben. Beim Radverkehr sieht das allerdings anders aus. 

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wird laut einer Prognose des ADAC im Jahr 2019 um etwa 7,2 Prozent auf 3.040 sinken. Dies sei laut dem Automobilclub der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Der bisherige Tiefststand war 2017 mit 3.180 Verkehrstoten erreicht worden. 2018 waren 3.275 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. 

Der diesjährige Rückgang sei bei allen Verkehrsbeteiligten zu verzeichnen – außer bei den Radfahrern. Aufgrund der deutlich gestiegenen Zahl schwerer Unfälle von Pedelec-Fahrern werde die Gesamtzahl der getöteten Radfahrer 2019 zunehmen. Zum einen stiegen immer mehr alte Menschen aufs Rad, zum anderen nehme der Radverkehr insgesamt zu.

Zahl der Unfälle mit Personenschaden rückläufig

Rückläufig sei die Zahl der Unfälle mit Personenschaden: Der ADAC erwartet für 2019 etwa 297.000 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Das entspreche im Vergleich zu 2018 einem Rückgang von 3,8 Prozent. Die Zahl der Verunglückten werde 2019 voraussichtlich bei 382.000 liegen. Das seien 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Leicht zugenommen haben nach ADAC-Schätzungen hingegen die polizeilich erfassten Verkehrsunfälle. Für 2019 rechnet der Automobilclub im Vergleich zu 2018 mit einem Anstieg um 0,9 Prozent auf rund 2.660.000 Unfälle.

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