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30.11.2017 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Onlineartikel

Jeep modernisiert seine Geländewagen-Ikone Wrangler

Autor:
Patrick Schäfer

Der neue Jeep Wrangler feiert auf der LA Auto Show Premiere. Der Geländewagen kommt 2018 unter anderem mit zwei verschiedenen Allradsystemen auf den Markt und wird erstmals als Hybridversion angeboten.

Auch die vierte Generation des Wrangler baut auf einem Leiterrahmen auf und behält ihr unverwechselbares Design mit Seven-Slot-Kühlergrill und großen, runden Scheinwerfern. Die Windschutzscheibe wird flacher, bleibt aber klappbar. Der Wrangler ist auch als Cabrio mit elektrischem Faltdach erhältlich, eine neue Version mit Halbtüren soll 2019 in den USA an den Start gehen. Motorhaube, Kotflügel und Türen bestehen aus Gewichtsgründen aus Aluminium, die Heckklappe aus Magnesium. 

Auf den europäischen Markt kommt der neue Wrangler als Mild-Hybrid. Der neu entwickelte, zwei Liter große Reihenvierzylinder-Ottomotor mit Turboaufladung und E-Torque leistet 197 kW (270 PS) und 400 Newtonmeter. Der Mildhybrid speist unter anderem das Stopp-Start-System, sorgt für eine erweiterte Schubabschaltung und regeneratives Bremsen. Der 3,6-l-V6-Pentastar-Motor sowie der 3,0-l-V6-Eco-Diesel sind auch mit Sechsgang-Handschaltung verfügbar, aber nur für den amerikanischen Markt vorgesehen. 

Automatik und zwei Allradsysteme

Die Kraft wird über ein neues Achtgang-Automatikgetriebe an das Allradsystem weitergleitet, das in zwei Versionen verfügbar ist: Das Command-Trac-4x4-System in der Ausstattungsversion "Sahara" weist ein zweistufiges Verteilergetriebe mit einem Untersetzungsverhältnis von 2,72:1 auf. Die neu entwickelten Dana-Achsen haben ein Übersetzungsverhältnis von 3,45:1 hinten. Das Rock-Trac-4x4-System im "Rubicon" mit Dana-44-Achsen und dem "4LO"-Modus hat ein Untersetzungsverhältnis von 4:1. Zur Standard-Ausrüstung beim Rubicon gehören Vorder- und Hinterachse mit einem Untersetzungsverhältnis von 4,1:1 sowie die Tru-Lok Sperrdifferenziale. 

Das Fünflenker-Fahrwerk mit Schraubenfedern und eine Bodenfreiheit von 27,7 Zentimetern sorgen zusammen mit vier Unterfahrschutz-Elemente für Geländegängigkeit. Der Böschungswinkel beträgt vorne 44 Grad, der Rampenwinkel 27,8 Grad. Hinten liegt der Böschungswinkel bei 37 Grad, die Wattiefer beträgt 76,2 Zentimeter.

Im modernen Innenraum wird der Motor jetzt per Knopf gestartet. Im Cockpit informiert zwischen zwei klassischen Rundinstrumenten entweder ein 3,5 oder ein sieben Zoll großes TFT-Display. Der Touchscreen für das Infotainmentsystem Uconnect ist wahlweise fünf, sieben oder 8,4 Zoll groß. Zu den Fahrsicherheitssystemen gehören unter anderem Totwinkel-Warner mit hinterer Querbewegungs-Erkennung, eine Rückfahrkamera sowie ein ESP mit Überschlagsvermeidung.


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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Hybridantriebe

Quelle:
Handbuch Verbrennungsmotor

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