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19.11.2020 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Onlineartikel

Mini stellt Fahrzeug-Studie Vision Urbanaut vor

Autor:
Patrick Schäfer
1:30 Min. Lesedauer

Mini hat ein digitales Visionsfahrzeug mit einem neuartigen Raumkonzept präsentiert. Der Mini Vision Urbanaut soll bei kleiner Verkehrsfläche einen großen und vielseitig veränderbaren Innenraum bieten.

Der Mini Vision Urbanaut ist 4,46 Meter lang und wurde von innen nach außen gestaltet. Das Mini-Design des Exterieurs wurde weiterentwickelt. Die Frontleuchten liegen hinter einer gefrästen Aluminiumstruktur mit Langlochmuster und werden erst bei Aktivierung sichtbar. Der geschlossene Grill ist nun achteckig ausgeführt. Auch die Rückleuchten sind hinter einer gefrästen Aluminiumblende ausgeführt. Der Vision Urbanaut hat nur eine große Schiebetür auf der rechten Seite. Das Rundinstrument befindet sich nun in der Mitte des Fahrzeugs. Der auf transparenten und von innen beleuchteten Rädern stehende Vision Urbanaut ist mit einem Elektroantrieb und automatisierte Fahrfunktionen ausgestattet. Bei automatisierter Fahrt werden Lenkrad und Pedalerie eingefahren.

Der viersitzige Innenraum ist vorwiegend mit gestricktem Textil ausgestattet und soll mit nur wenigen Handgriffen zum Wohnzimmer verwandelt werden können. Im Stand senkt sich das Armaturenbrett ab und wird zum sogenannten "Daybed". Zudem lässt sich die Frontscheibe nach oben öffnen ("Street Balcony"). Die vorderen beiden Sitze sind drehbar, die Rückenlehnen im Fond sind links manuell umklappbar und hinten rechts schwenkbar. Der Fondbereich wird "Cosy Corner" genannt, im Einstiegsbereich steht ein integrierter Tisch mit Pflanze.

Drei Mini-Szenarien

Konventionelle Bedienelemente wie Schalter oder Taster sind keine vorhanden, stattdessen setzt Mini auf User-Interface-Lösungen. Der sogenannte Mini Token ermöglicht die Bedienung der drei vorkonfigurierten Szenarien, mit denen sich Duft, Ambietenbeleuchtung und die Musik sowie Elemente des Exterieurs ändern. "Der Mini Vision Urbanaut zeigt anhand von drei kuratierten Mini Moments 'Chill', 'Wanderlust' und 'Vibe', wie verschiedenste Nutzungsszenarien aussehen könnten", sagt Oliver Heilmer, Leiter Mini-Design.

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