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27.06.2017 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Onlineartikel

Bei Peugeot feiert der Pick-up ein Comeback

Autor:
Benjamin Auerbach

Der französische Hersteller Peugeot steigt nach einiger Abstinenz wieder in das Pick-up-Segment ein. Das neue Fahrzeug ist allerdings zunächst nur für den afrikanischen Markt vorgesehen.

Peugeot hat wieder einen Pick-Up in die Modellfamilie aufgenommen. Der Peugeot Pick-up startet auf dem afrikanischen Kontinent und soll zur Internationalisierung der Marke beitragen. Peugeot kann trotz der Phase Modell auf reiche Erfahrung diesem Segment zurückblicken. Die Marke prägte insbesondere den afrikanischen Kontinent mit Modellen wie dem 403 Lieferwagen mit Plane aus dem Jahr 1956, dem Peugeot 404 Planen-Lieferwagen aus dem Jahr 1967 und dem Nachfolger Peugeot 504 Pick-up. Letzter wurde bis 2005 in Nigeria produziert.

Der neue Peugeot Pick-up besitzt sämtliche Merkmale des Segmentes: hohen Karosseriegürtel, senkrechte Frontpartie und große Bodenfreiheit (210 bis 215 Millimetern je nach Version).Mit einer Länge von 5,08 Metern gehört der neue Peugeot Pick-up zur Gruppe der kompakten Pick-ups mit Doppelkabine. Das Segment entspricht 10 Prozent der Zielmärkte in den Maghreb-Staaten und in afrikanischen Ländern der Südsahara. Es umfasse einen Absatz von rund 56.000 Einheiten jährlich. Die Versionen mit Dieselmotor und Allradantrieb stehen nach Angaben des Herstellers mit jeweils 92 und 77 Prozent ganz oben in der Gunst der Kunden.

In jedem Gelände zu Hause

Die Kabine und die Ladefläche stehen auf einem Leiterrahmen mit starrer Hinterachse, Vier-Blatt-Federung und serienmäßigen Yokohama Reifen. Somit überzeuge der neue Peugeot Pick-up durch Zuverlässigkeit, Ausdauer und Geländetauglichkeit unter allen Fahrbedingungen. Die 1,40 Meter lange und 1,39 Meter breite Ladefläche ist außen mit Verzurrösen ausgestattet. Die Wände und die Bordwand wurden mit Harz behandelt. Dieser Prozess erhöht die Steifigkeit und Robustheit der Karosserie. Die Nutzlast beträgt insgesamt 815 Kilogramm.

Der längs eingebaute 2.5 Liter Common-Rail-Turbodieselmotor entwickelt in Verbindung mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe 150 PS und 280 Nm Drehmoment. Er ist in der 4x2- und 4x4-Version verfügbar. Die 4x2-Version verfügt über Heckantrieb. In der 4x4-Version wird über einen Hebel ein Teil der Antriebskraft an die Vorderräder verteilt. Der Fahrer hat die Wahl zwischen dem Standardmodus 4H (4 High) und dem Modus 4L (4 Low). Dank Untersetzungsgetriebe sorgt letzterer unter schwierigen Fahrbedingungen für höheres Drehmoment bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten.

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Quelle:
Fahrwerkhandbuch

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