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28.01.2016 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Onlineartikel

Opel GT Concept: Sportwagen mit Frontmittelmotor und Heckantrieb

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Frontmittelmotor, sequenzielle Schaltung und Heckantrieb: Damit feiert der Opel GT Concept auf dem 86. Genfer Autosalon seine Weltpremiere. Was der Studie fehlt sind Türgriffe und Außenspiegel.

Der Opel GT Concept feiert seine Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016). Die Sportwagen-Studie mit Frontmittelmotor und Heckantrieb stammt in direkter Linie vom Opel GT und dem Monza Concept ab. Die Studie ist laut Opel „avantgardistisch und puristisch zugleich“, verzichte auf alles, was die reine Form störe. So finden sich am GT Concept weder Türgriffe, Außenspiegel noch Kofferraumklappe, dafür aber knallrote Vorderreifen.

Nahtlos in die Karosserie übergehende Seitenscheiben

Eine Besonderheit am Opel GT Concept sind die großen Türen mit den integrierten Seitenscheiben, die einen nahtlosen Übergang zwischen Glas- und Lackfläche zeigen. Fahrer und Beifahrer steigen, nachdem sie eine Tastfläche in der roten Signaturlinie im Dach berührt haben, durch die sich elektrisch weit öffnenden Türen in den Innenraum. Beim Öffnen tauchen die Türen ein gutes Stück in die vorderen Radhäuser ein. Diese platzsparende und patentierte Aufhängung soll einen großen Öffnungswinkel selbst in relativ engen Parklücken ermöglichen. Für sicheren Überblick im Stadtverkehr sollen zudem zwei Kameras hinter den vorderen Radhäusern sorgen, die ihre Bilder auf Monitore links und rechts im Cockpit übertragen. Die Frontscheibe setzt sich in einem gläsernen Panoramadach fort.

Mit Frontmittelmotor, Turboaufladung und Heckantrieb

Wie bereits beim ersten Opel GT und der US-Sportwagenikone Corvette aus dem Hause GM findet unter der langen Motorhaube ein Frontmittelmotor seinen Platz. Der Fahrzeugschwerpunkt liegt somit tief und mittig. Beim Opel GT Concept ist ein 1,0-l-Dreizylindermotor mit Turboaufladung eingebaut, der auf den Vollaluminium-Motoren aus Adam, Corsa und Astra basiert. Der Direkteinspritzer-Benziner leistet jetzt im Sporttrimm 107 kW (145 PS) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 205 Newtonmeter. Bislang liegen laut Opel noch keine Verbrauchswerte für den Opel GT Concept vor.

Die Kraft des Motors wird von einem sequenziellen Sechsganggetriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird, in Richtung der mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestatteten Hinterachse geschickt. Der Opel GT Concept verfügt also über einen traditionellen Heckantrieb. Der unter 1000 Kilogramm schwere Zweisitzer beschleunigt in weniger als acht Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h.

Ein weitere Besonderheit des Opel GT Concept sind die Hauptscheinwerfer mit den integrierten Blinkern. Diese leuchten mittels Projektionstechnologie dreidimensional auf. Daneben ist die Studie mit adaptivem Voll-LED-Licht der neuesten Generation ausgestattet. Bereits mit dem neuen Astra debütierte 2015 in der Kompaktklasse das Opel IntelliLux-LED-Matrix-Licht, das blendfreies Fahren mit Dauerfernlicht ermöglicht. Im Opel GT Concept kommt nun die nächste Entwicklungsstufe des intelligenten Lichtsystems zum Einsatz. Abgerundet wird das Lichtdesign mit den ebenfalls dreidimensional ausgearbeiteten Rückleuchten.


Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

Formen und neue Konzepte

Quelle:
Vieweg Handbuch Kraftfahrzeugtechnik

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