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19.07.2013 | Fahrzeugtechnik | Im Fokus | Onlineartikel

Sicherungssysteme überwiegend akzeptiert

Autor:
Katrin Pudenz

Sicherheitsgurte wie auch Kinderrückhaltesysteme sind die Lebensretter Nummer Eins im Straßenverkehr. Bereits seit den 70er Jahren erfasst die Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) die Sicherungsquoten. Nun liegen die Zahlen für 2012 vor.

98 Prozent aller erwachsenen Pkw-Insassen legen den Sicherheitsgurt an. Lkw-Fahrer schnallen sich nicht so häufig an wie Pkw-Fahrer. Während die Gurtanlegequote bei Fahrern von Lkw bis 3,5 Tonnen mit 93 Prozent den Werten der Pkw-Nutzer noch nahe kommt, bleibt die eigene Sicherung bei Fahrern schwerer Lastwagen über 3,5 Tonnen mit 83 Prozent deutlich zurück, hat nun die BASt erfasst. Kinder wurden im Pkw im Durchschnitt zu 99 Prozent gesichert, heißt es in der Auswertung weiter. Allerdings sei die Häufigkeit der Verwendung von Kinderrückhaltesystemen gegenüber dem Vorjahr gesunden.

Die Entwicklung im Bereich der Sicherheit bleibt nicht stehen. So hat der US-amerikanische Zulieferer TRW hat ein aktives Rückhaltesystem entwickelt und für ATZ erklärt, das den Anschnallvorgang erleichtert, was möglicherweise den Anschnallquoten zugute kommen könnte, und gleichzeitig die Insassensicherheit verbessert. Das aktive Gurtschloss des Unternehmens unterstützt den Insassen mit motorisierten Auf- und Abwärtsbewegungen beim Anlegen des Sicherheitsgurts. Außerdem reduziert es in dynamischen und in kritischen Fahrsituationen die Gurtlose. Die erste Anwendung des Active Buckle Lifter wurde gemeinsam mit Daimler entwickelt und wird für die Rücksitze der neuen Mercedes-Benz S-Klasse erhältlich sein.

Ein weiteres Sicherheitsfeature kommt ebenfalls aus dem Hause Daimler: Bei einem Frontalaufprall kann ein aufblasbares Gurtband das Verletzungsrisiko von Fondpassagieren reduzieren. Denn das Gurtband sorgt dafür, dass die Belastung auf den Brustkorb verringert wird. Der Airbag namens Beltbag geht ebenfalls in Serie.

Bei den Fahrern motorisierter Zweiräder bewertet die Bast die Entwicklung grundsätzlich als positiv: Denn 99 Prozent aller Fahrer und Mitfahrer haben einen Schutzhelm getragen. Die Bereitschaft zum Tragen von Schutzkleidung blieb sei jedoch deutlich darunter geblieben. Lediglich 53 Prozent der Fahrer und 46 Prozent der Beifahrer legten Schutzkleidung an. Dabei machen Versuche beispielsweise vom ADAC zu Schutzausrüstung die Wichtigkeit und die Verbesserung der Sicherheit deutlich. Wie beispielsweise die Untersuchung von Airbagwesten im Crashversuch.

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