Skip to main content
main-content

24.08.2017 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Onlineartikel

Ferrari zeigt den Portofino als Nachfolger des California T

Autor:
Patrick Schäfer

Eleganteres Design, Reduzierung des Fahrzeuggewichts und gestiegene Leistung: Ferrari zeigt auf der IAA 2017 sein neues Einstiegsmodell Portofino.

Der Nachfolger des California T wirkt vertraut, ist aber komplett neu entwickelt worden. Die Karosserie des 4.586 Millimeter langen, 1.938 Millimeter breiten und 1.318 Millimeter flachen Portofino baut auf einem steiferen und leichteren Chassis auf. Darüber haben die Designer dem Portofino passend zum Namen eine elegantere Karosserie spendiert. Der breite Kühlergrill an der Front wird von horizontalen LED-Scheinwerfern flankiert. Zur Verbesserung der Aerodynamik führen direkt daran anschließende Einlässe die Luft in die Radkästen. Das nun schlankere Heck beherbergt immer noch eine Klappdachkonstruktion, die "bei niedrigen Geschwindigkeiten" betätigt werden kann.

Ein neues Ansaugsystem, neue Kolben und Pleuel sowie ein neuer, einteiliger Auspuffkrümmer sorgen für eine höhere Leistungsabgabe des 3,9-l-V8-Turbomotors. Der Ferrari Portofino kommt nun auf 441 kW (600 PS) und sprintet in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und ist über 320 km/h schnell. In Verbindung mit dem neu abgestimmten "Variable Boost Management", das die Drehmoment an den gewählte Übersetzung anpasst, soll die Beschleunigung in allen Gängen verbessert worden sein. Der reduzierte Kraftstoffverbrauch liegt nach NEFZ bei 10,5 Litern.

Ferrari Portofino bietet mehr Dynamik und Komfort

Verbesserter Abrollkomfort verspricht das überholte magnetorheologische Dämpfungssystem (SCM-E), das nun mit zwei zwei Spulen pro Dämpferkolben arbeitet (Dual Coil). Der Portofino ist zudem der erste Ferrari mit einer elektronischen Servolenkung (EPS), sie reduziert die Lenkübersetzung um sieben Prozent. Neu ist im Vergleich zum California auch der Einbau des elektronische Differenzials E-Diff3 in Kombination mit der Traktionskontrolle F1-Trac, sie sollen das Fahrverhalten bei dynamischer Fahrweise optimieren.

Aber auch der Komfort kommt nicht zu kurz: Im Innenraum des 2+2-Sitzers lassen sich die Vordersitze 18-fach verstellen, für den Fahrer gibt es ein neues Lenkrad. Ein 10,2 Zoll großer Touchscreen steuert das Infotainment, optional gibt es für den Beifahrer ein Zusatzdisplay. Allen Insassen zugute kommt ein neuer Windabweiser, der den Luftstrom bei offenem Verdeck um 30 Prozent und somit die Windgeräusche reduzieren soll. Weitere technische Daten gibt es nach der Präsentation auf der IAA. 


Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

Fahrzeuge der Zukunft: Weitere intelligente Lösungen von TE Connectivity (TE)

Wie unsere erprobte Technologie und Erfahrung das 48-V-Bordnetz noch attraktiver machen.
Vieles spricht dafür, den elektrischen Antriebsstrang eines Fahrzeugs mit einem zusätzlichen 48-Volt-System auszustatten: Die Energierückgewinnung (Rekuperation) bei fast 90% der Bremsvorgänge reduziert sowohl Kraftstoffverbrauch als auch CO2-Emissionen. Und  das von einem 48-Volt-Elektromotor bereitgestellte zusätzliche Drehmoment unterstützt einen kleineren Verbrennungsmotor in der Beschleunigungsphase. Mehr dazu erfahren Sie hier!

- ANZEIGE -

Nachhaltige 48V-Antriebslösungen entwickeln

Für die Entwicklung nachhaltiger 48-Volt-Antriebslösungen werden geeignete Tools für das Testen von Mikro- und Mildhybridystemen im Niedervoltbereich benötigt. Optimalerweise lassen sich diese Tools auf einfache Weise in vorhandene Prüfstände integrieren. Mehr dazu erfahren Sie hier!

Bildnachweise