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17.05.2018 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Onlineartikel

Fraunhofer ISC will Blei-Säure-Batterie weiterentwickeln

Autor:
Patrick Schäfer

Batterie-Experten am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC arbeiten an der Blei-Säure-Batterie von morgen. Der als Starterbatterie im Pkw eingesetzte Energiespeicher bietet auch in Zukunft viele Vorteile.

Im Verbundprojekt Addesun wollen die Batterie-Experten des Würzburger Fraunhofer FuE-Zentrum Elektromobilität FZEB am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC gemeinsam mit Partner aus Industrie und Forschung das etablierte System der Blei-Säure-Batterien weiterentwickeln. So soll zum Beispiel die Produktion der Batterien energieeffizienter werden sowie die Energiedichte und die Lebensdauer jeweils um ein Drittel erhöht werden können. Die Fraunhofer-Experten wollen dabei die Zusammensetzung neuer funktionalisierter Additive und deren Wirkung auf die Batterieeigenschaften untersuchen. 

Dafür sollen elektrochemische Untersuchungen und modellgestützte Analysen helfen, um neue Materialien entwickeln zu können. "Unsere Aufgabe innerhalb des Projekts Addesun ist es, den Zusammenhang zwischen der chemischen und physikalischen Struktur der Additive und ihrer Wirkung in der Batterie aufzuklären", sagt Jochen Settelein, Projektleiter für Addesun am Fraunhofer ISC. Für die Batterietests wurde eine spezielle Testzelle entwickelt. 

Projekt Addesun soll Blei-Säure-Batterie von morgen entwickeln

Die Weiterentwicklung der bekannten Blei-Säure-Batterie lohnt sich, denn sowohl Batterieherstellung als auch das Recycling finden in Deutschland statt. Die Ergebnisse könnten als in bereits bestehenden Anlagen schnell umgesetzt werden. Das Projekt Addesun wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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