Skip to main content
main-content

18.02.2019 | Fahrzeugtechnik | Nachricht | Onlineartikel

Turbo-Ottomotor im neuen Ford Focus ST mit Anti-Lag-Funktion

Autor:
Patrick Schäfer
2 Min. Lesedauer

Das europäische Ford-Performance-Team hat den neuen Ford Focus ST entwickelt. Das kompakte Sportmodell kommt in zwei Karosserieversionen und wahlweise mit Turbo-Otto- oder Dieselmotor.

Ford hat den neuen Focus ST vorgestellt. Das sportliche Kompaktmodell wurde vom Performance-Team entwickelt. Größere Lufteinlässe an der Front, neue Seitenschweller, ein Dachspoiler, ein Diffusor und eine zweiflutige Abgasanlage kennzeichnen den sportlichen Focus von außen. Das Fahrwerk wurde zehn Millimeter tiefer gelegt, die Leichtmetallräder sind entweder 18 oder 19 Zoll groß. Der Ford Focus ST ist als Fünftürer und als Kombi Turnier erhältlich.

Der 2,3-l-EcoBoost-Ottomotor mit Twinscroll-Aufladung leistet 206 Kilowatt (280 PS) bei 5.500 Umdrehungen pro Minute und ein maximales Drehmoment von 420 Newtonmetern zwischen 3.000 und 4.000 Umdrehungen pro Minute. Der aus Aluminium gefertigte Vierzylinder-Motor besitzt eine aus dem Ford GT übernommene Anti-Lag-Funktion. Sie verhindert in den Modi Sport und Rennstrecke das vorübergehenden Absinken des Ladedrucks beim Hochschalten, indem die Drosselklappe auch bei Gaswegnahme ein Stück geöffnet bleibt. 

Performance-Paket mit Rennstrecken-Modus

Der 2,0-l-Turbodiesel des Focus ST kommt auf 140 Kilowatt (190 PS) bei 3.500 Umdrehungen pro Minute und stellt zwischen 2.000 und 3.000 ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern bereit. Beide Motorversionen sind mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe mit Zwischengas-Funktion ausgestattet. Die Ottomotoren sind optional auch mit einem siebenstufigen Automatikgetriebe erhältlich.

Drei Fahrmodi stehen zur Verfügung: "Rutschig", "Normal" und "Sport". Nur für die Modelle mit Performance-Paket ist auch "Rennstrecke" erhältlich. Die Elektronik regelt entsprechend Gaspedal, Lenkung, ESP, Sperrdifferenzial und die Dämpferabstimmung. Für mehr Fahrdynamik soll auch die kürzer übersetzte, elektro-mechanische EPAS-Servolenkung sorgen. Zudem wurden die vorderen Scheiben der Bremsanlage auf 330 Millimeter und hinten auf 302 Millimeter vergrößert. 

Frontantrieb mit verbesserter Traktion

Die serienmäßige elektronische eLSD-Differenzialsperre der Ottomotor-Version von Borgwarner kann bei Bedarf bis zu 100 Prozent der Antriebsleistung an das Rad mit der besseren Traktion leiten. Beim Diesel sorgt ein Torque-Vectoring-System für gezielte Bremseingriffe am kurveninneren Rad für ein Plus an Traktion. 

Der Innenraum unterscheidet sich von den schwächeren Varianten durch Recaro-Sportsitze, Zusatz-Instrumente für Ladedruck, Öldruck und Öltemperatur sowie einen elektronischen Motorsound-Verstärker. Das Angebot an Fahrerassistenzsystemen mit ACC inklusive Staupilot und Fahrspur-Pilot, Verkehrsschild-Erkennung, adaptivem Fernlicht, Park-Assistent Plus oder Ausweichassistent ist auch für das Sportmodell verfügbar, ebenso das Konnektivitäts- und Entertainmentsystem Ford Sync 3. 


Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

    Bildnachweise