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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Zur gesundheitlichen Situation von Familien mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit in der Bundesrepublik

Zusammenfassung
Migration und Gesundheit bedeutet zunächst und allgemein, dass Beobachtungen und Erfahrungen im Kontext von Gesundheit, Krankheit und Versorgung bei Migranten Thema dieser Arbeit sind. Dabei wird auf der einen Seite unmittelbar deutlich, dass wir weit davon entfernt sind, im System der Versorgung oder der Wissenschaft und Forschung uns systematisch mit Gesundheit und Krankheit von Migranten auseinandergesetzt zu haben.
Johannes Korporal, Bärbel Dangel-Vogelsang

Bildung und ausländische Familien

Zusammenfassung
„Ausländischen Familien“ kommt ein beträchtlicher, angesichts allgemeiner Trends der Bevölkerungsentwicklung künftig noch wachsender Anteil an den Reproduktions-, Erziehungs- und Bildungsressourcen in der Bundesrepublik Deutschland zu. Dieser Beitrag wendet sich vor allem dem Letzteren zu: wir fragen danach, welche spezifische Bildungs- und Erziehungsarbeit in zugewanderten Familien geleistet wird. Ein wesentliches Interesse dabei ist es, herauszuarbeiten, welche Momente der Lebensbedingungen und Erziehungspraktiken zugewanderter Familien möglicherweise besondere Potentiale für die Bewältigung eines Lebens unter zunehmend pluralen Umständen enthalten, wie es die Mitglieder unserer Gesellschaft allgemein, und künftig verstärkt, gewärtigen müssen.
Ingrid Gogolin

Arbeit mit Migrantenfamilien — Aktivitäten der Wohlfahrtsverbände und der Selbstorganisationen

Zusammenfassung
Die empirische Ausgangslage für die vorliegende Bestandsaufnahme war äußerst schwierig. Die bisher einzige repräsentative Befragung der Migrationsdienste der Wohlfahrtsverbände liegt über zehn Jahre zurück und gibt ohnehin nur spärlich Auskunft über das interessierende Thema (Nestmann, Tiedt 1988). Lediglich die Caritas, die die „katholischen“ Anwerbenationalitäten betreut, erhebt systematisch auf überörtlicher Ebene Daten über ihre Migrationssozialarbeit (Hamburger u.a. 1996). Die exemplarisch einbezogenen Regeldienste — u.a. Erziehungs-/Familienberatungsstellen und Familienbildungsstätten — führen nur sehr oberflächlich Buch über ihre Arbeit mit Migranten. Manche werten überhaupt nicht nach Nationalität aus. Noch weniger empirisch fassbar sind die Leistungen der Selbstorganisationen. Über die Arbeit der Migranten-Selbstorganisationen liegen nur einige wenige, nicht repräsentative Monographien bzw. empirisch wenig belegte Einschätzungen von Experten vor1. Ein großes Forschungsdefizit ergibt sich auch auf dem Gebiet der Fremd-Evaluation der professionellen psycho-/sozialen Dienstleistungsangebote aus der Perspektive der Migrantenbevölkerung. Ihre Wahrnehmung und Beurteilung der Dienste lassen sich lediglich indirekt aus den Gründen erschließen, die Migranten den muttersprachlichen Fachkräften und Diensten nennen: warum sie zu ihnen und nicht zu den eigentlich zuständigen Regeldiensten gehen.
Stefan Gaitanides

Die Situation der Ausländer in ihrem Lebensumfeld

Zusammenfassung
Mit dem Begriff „Habitat“ wird in der Wohn- und Kulturökologie im allgemeinen der „Standort“ und der „Lebensraum“ von Menschen bezeichnet (Bargatzki 1986, 68 ff.). Zum Habitat gehören alle lebenswichtigen Umweltfaktoren. Es geht also nicht nur um die Wohnungsversorgung, sondern auch um die Verfügbarkeit von soziokulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen, die für Lebenszufriedenheit im Alltag gundlegend sind. Der Begriff „Habitat“ verweist auf die Vision der Weltsiedlungskonferenz der Vereinten Nationen im Jahr 1996 in Istanbul. Unter dem Leitbegriff der „nachhaltigen Stadtentwicklung“ hat sie die Aufmerksamkeit nicht nur auf sicherere und gesündere, sondern vor allem auch auf lebenswertere und gerechtere Siedlungen gelenkt. Die Integration von Ausländern1 ist ein Element dieses Leitbildes.
Dirk Heuwinkel, Herbert Schubert

Zur Situation von Familien ausländischer Herkunft im Spiegel der Praxis

Zusammenfassung
Diese Bestandsaufnahme stellt die Zusammenfassung und Analyse von Expertlnnen-Interviews über die Erfahrungen und Leistungen der Praxis vor Ort dar.
Monika Jaeckel, Annemarie Gerzer-Sass

Backmatter

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