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Über dieses Buch

Was wäre die Welt ohne Farben? Langweilig. Grau. Farben bestimmen unseren Alltag und vermitteln uns Informationen. Doch wie funktioniert unsere Farbwahrnehmung? Warum "sehen wir rot"? Mit Farben in der 3. Auflage gehen Norbert Welsch und Claus Chr. Liebmann der Realität der Farben auf den Grund und erklären Wahrnehmung, Physik und Chemie der Farbenwelt um uns herum. Die ganz große Besonderheit und zugleich Faszination des mehr als 400 Seiten umfassenden großformatigen Buchs ist das Spektrum der Themen, mit denen sich die Autoren auseinandergesetzt haben: Geschichte, Farben in Sprache, Kunst, Kultur, Farbpsychologie und Symbolik, Ordnung der Farben, Farben in Natur und Chemie, Farbwahrnehmung und Farben in Physik und Technik. Auch neue Erkenntnisse wie mögliche genetische Eingriffe, um die Farbenblindheit zu bekämpfen, finden Eingang in diese aktuelle Auflage. Mit zahlreichen, faszinierenden Fotos, Tabellen und Zeichnungen. Ein Buch zum Schmökern und Blättern, zugleich auch ein Buch für Profis zum Nachschlagen und Neues-Erfahren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Die Schwierigkeiten, den Begriff Farbe in der deutschen Sprache präzise zu fassen, spiegeln sich darin wider, dass Farben zwar den zwei Haupt kategorien „Spektralfarben“ bzw. „Pigmentfarben“ zugeordnet werden, aber in beiden Kategorien sowohl gleiche Farbtöne als auch eine Anzahl von Synonymen existieren.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Das Wesen der Farbe

Frontmatter

Geschichte der Farbe

Gab es Farbe schon immer? Eine scheinbar seltsame Frage! Man kann sie nach dem, was wir unter Farbe verstehen, auf zwei Arten beantworten. Ist sie nur die Empfindung, die bei der Wahrnehmung von Licht im menschlichen Gehirn entsteht? Dann wäre Farbe natürlich nicht älter als die ersten Menschen. Vielleicht würde man Farbe sogar von der sprachlichen Bildung erster Farbbegriffe abhängig machen; ihre Geburtsstunde könnte man dann in der Zeit vermuten, in der auch die ersten Höhlengemälde entstanden.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Farbe in Sprache, Kunst und Kultur

Begriffe für Farbnamen, Schattierungen und Kontraste von Farben sind ein wichtiger Bestandteil im Grundwortschatz jeder Sprache. Mit anderen Worten gehören Farbbezeichnungen zu den allgemeinen Eigenschaften und Merkmalen (= Universalien) von natürlichen Sprachen und Farben bilden einen der wichtigsten Informationsträger des Menschen.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Farbpsychologie und Symbolik

In alten Kulturen wussten weise Frauen und Männer um die Bedeutung der Farben und um ihren Einfluss auf seelische und körperliche Vorgänge. Moderne Psychologen und Farbthera peuten behaupten, dass sich niemand der Wirkung von Farben entziehen kann, ja dass der Mensch auf sie angewiesen ist, mit Ausnahme von Farbenblinden und Menschen, die von Geburt an blind sind.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Ordnung der Farben

Aus den ca. 2 600 Jahren, in denen sich Menschen bewusst mit Farben befasst haben, sind mehr als 60 verschiedene Farbordnungen und Farbmodelle überliefert, die zu Farbsystemen zusammengefasst werden. Angehörige unterschiedlicher Berufsgruppen haben sich bemüht, Farben zu erklären und mit verschiedenen Zielsetzungen eine Ordnung in die bunte Vielfalt zu bringen.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Farben in Natur und Chemie

Frontmatter

Farbigkeit und Färbeverfahren

Wenn Licht auf einen Gegenstand auftrifft, können generell drei Prozesse stattfinden:1Licht wird absorbiert2Licht wird reflektiert3transparente Stoffe lassen Licht passieren, wobei sich die Ausbreitungsrichtung abhängig vom Material ändern kann.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Natürliche Farbstoffe

Blut, die symbolträchtigste der menschlichen Körperflüssigkeiten, fällt sofort auf durch seine extrem rote Farbe. Das rote Blut der Wirbeltiere, der Ringelwürmer und der Kopffüßer ist ein „flüssiges Organ“. Es durchfließt alle Teile des Körpers, zuweilen in dicken Adern und Venen, zuweilen in winzigen verzweigten Kapillaren von nur 1/100 mm Durchmesser und unvorstellbarer Gesamtlänge.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Farben in der Tierwelt

Chamäleons sind baumbewohnende, 20 – 30 cm große Echsen, die sich durch ihre lange, herausschießbare Klebezunge und durch die Fähigkeit, rasch die Hautfarbe zu wechseln, auszeichnen.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Synthetische Farbmittel

Eine längst vergessene Umweltzerstörung leitete die Herstellung von synthetischen Farbstoffen in der Chemie ein: Im Zuge der einsetzenden Industrialisierung zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden die Wälder Schottlands und Irlands für die eisenschaffende und eisenverarbeitende Industrie rigoros abgeholzt, um den Brennstoff Holzkohle zu gewinnen.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Farbwahrnehmung

Frontmatter

Theorien des Farbensehens

Der englische Arzt und Physiologe Thomas Young (1773 – 1829) beschäftigte sich mit der Farbwahrnehmung durch das menschliche Auge. Er vermutete 1802, dass das menschliche Auge nur für drei Farben empfindlich ist, und dass aus diesen drei Farben alle Mischfarben hergestellt werden können. Das Farbensehen ist nach seinen Erkenntnissen nämlich nicht in der „Physik“ des sichtbaren Lichts begründet, sondern im Bau der Netzhaut.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Bau des menschlichen Sehsystems

Wenn wir einem Menschen in die Augen schauen, so ist das zumeist ein mit starken Gefühlsregungen verbundener Moment – ein bedeutsamer „Augenblick“. Bereits dieser Ausdruck, der das ganze Erleben der Gegenwart verbal auf den Sehvorgang reduziert, zeigt, wie wichtig dieses Organ für uns Menschen ist.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Farbensehen bei Mensch und Tier

Das Auge des „Augentieres“ Mensch ist ein Hochleistungsapparat, der in der Natur nur von ganz wenigen Tiergruppen in einigen Eigenschaften übertroffen wird, z. B. von einigen Raubvögeln in der Sehschärfe, von Arthropoden in der Farbsichtigkeit und von Nachttieren in der Lichtempfindlichkeit.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Farbe in Physik und Technik

Frontmatter

Physik des farbigen Lichts

Niemand würde zwischen Wasserwellen, die in einem See entstehen, und einem fliegenden Stein, der sie erzeugen kann, irgendeine Ähnlichkeit annehmen. Trotzdem werden zwei scheinbar so unterschiedliche Phänomene in der Physik unter der Bezeichnung „Strahlung“ zusammengefasst.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Technische Anwendungen

Seit Jahrhunderten nutzen Chemiker die Farbig keit von Lösungen und die Farbe der bei chemi schen Umsetzungen im Reagenzglas entstehenden Niederschläge zu analytischen Zwecken. Zunächst beschränkte sich ihre Anwendung auf die qualitative Analyse. Eine Probelösung nahm nach der Behandlung mit einem Reagenz entweder einen bestimmten Farbton an oder eben nicht, wenn sich der gesuchte Stoff nicht in der Probe befand.

Norbert Welsch, Claus Chr Liebmann

Backmatter

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