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7. Fazit

  • 2026
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

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Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird die Verbreitung von Antisemitismus in Teilen der politischen Linken untersucht, insbesondere im Zusammenhang mit postmodernen Ideen und einem Mangel an Wissen zum Nahostkonflikt. Extreme Ausprägungen des Poststrukturalismus und Postkolonialismus verleihen antisemitischen Narrativen eine scheinbare wissenschaftliche Legitimität. Der Text analysiert, wie diese Ideen dazu beitragen, dass Israel und der Zionismus als Chiffren für die westlich-liberale Welt und ihre Verfehlungen dienen. Dabei werden auch die Bündnisse zwischen Teilen der radikalen Linken und islamistischen Akteuren kritisch betrachtet, die trotz diametral entgegengesetzter Werte gemeinsame Feindbilder teilen. Der Antisemitismus unter Islamist:innen wird dabei in Kauf genommen oder geteilt, und bestimmte Topoi des muslimischen Antisemitismus werden übernommen. Das Schicksal der palästinensischen Bevölkerung hat dabei oft nur einen nachgeordneten, symbolischen Charakter. Der Text zeigt auf, wie diese Narrative die Welt in Gut und Böse einteilen und eine verkürzte Kapitalismuskritik nutzen, die den modernen Antisemitismus bedient.

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Titel
Fazit
Verfasst von
Andreas Neumann
Copyright-Jahr
2026
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-50872-2_7