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01.08.2016 | Originalarbeit | Ausgabe 7-8/2016 Open Access

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 7-8/2016

Fernkälteversorgung zur Vermeidung von Grundwassererwärmungen und Nutzungskonflikten am Beispiel der Stadt Linz – Bewertung auf Basis ÖWAV-Regelblatt 207 und qualitativer Nutzwertanalyse

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 7-8/2016
Autoren:
DI Stefan Krakow, Assoc. Prof. DI Dr. techn. Daniela Fuchs-Hanusch

Zusammenfassung

Im Zuge von Untersuchungen zur Grundwasserbewirtschaftung Linz wurden im Stadtgebiet Linz erhöhte Grundwassertemperaturen festgestellt. Um einen allfälligen Zusammenhang zwischen Grundwassernutzungsanlagen zur Kälteerzeugung und den erhöhten Grundwassertemperaturen zu ermitteln, wurden im Rahmen der hier vorgestellten Studie die Auswirkungen vorhandener Grundwassernutzer anhand bewilligter Konsensmengen und Nutzungsart analysiert. Dazu wurden mit der Thermalformel nach Ingerle (1988), modifiziert durch Rauch (1992), entsprechend ÖWAV-Regelblatt 207 die Temperaturausbreitungslängen und Strömungsbreiten jedes einzelnen Grundwassernutzers im Bearbeitungsgebiet berechnet. Zur Visualisierung des thermischen Einflusses auf das Grundwasser wurden diese in ARCMAP 10.1 grafisch dargestellt und mit im Feld durchgeführten Temperaturmessungen verglichen. Eine klare Überlagerung der Bereiche mit gemessener thermischer Beeinflussung des Grundwassers und jenen Bereichen mit rechnerisch sich überlagernden Wärmefahnen wurde dabei erkennbar. Basierend darauf wurden in einem nächsten Schritt unterschiedliche Varianten für mögliche Fernkältetrassen und zugehörige Kälteerzeugungsstandorte entwickelt. Dazu wurde zwischen zentralen (vollständige Aufschließung vorhandener Nutzer) und semi-zentralen Versorgungsvarianten (teilweise Aufschließung vorhandener Nutzer) unterschieden. Die Variantenbewertung erfolgte mittels qualitativer Nutzwertanalyse. Neben ökologischen und ökonomischen Kriterien wurden in die Nutzwertanalyse auch rechtlich/soziale Kriterien einbezogen. In diesem Artikel werden neben der Wärmefahnenberechnung vorhandener Kältenutzer zwei der sieben entwickelten Fernkälteversorgungsvarianten und die Ergebnisse der Nutzwertanalyse im Detail vorgestellt.

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