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26.03.2014 | Fertigungstechnik | Im Fokus | Onlineartikel

Nanopartikel als Helfer gegen Rost

Autor:
Dieter Beste

Gegen den Zahn der Zeit – sprich Rost – müssen Eisenwerkstoffe in vielfältiger Weise durch Beschichtungen geschützt werden. Nun haben Forscher einen neuen Verbündeten im Blick: die Nanotechnologie.

Um die Korrosionsbeständigkeit einer Werkstoffoberfläche zu erhöhen, werden in der Regel metallische oder nichtmetallische Beschichtungen aufgebracht, wie sie etwa von den Springer-Autoren Jürgen Ruge und Helmut Wohlfahrt in dem Buch „Technologie der Werkstoffe“ ab Seite 316 im Detail beschrieben werden.

Wie nun das Saarbrücker Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) mitteilt, suchen Forscher im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „Weldaprime“ nach neuartigen Rostschutzbeschichtungen für großindustrielle Anwendungen. Das INM bringt darin seine Expertise aus der Nanokomposit-Technologie ein.

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Die neuen Schutzbeschichtungen für Stähle sollen zinkfrei und schweißbar sein, wobei sie sich gleichzeitig auch noch durch die Integration besonderer Nanopartikel selbst werden reparieren können, so der Plan der Forscher. Weldaprime ist auf drei Jahre angelegt, wird von der European Welding Federation koordiniert und ist mit einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro ausgestattet.

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