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14.05.2014 | Fertigungstechnik | Im Fokus | Onlineartikel

Optimale Lackzerstäubung mit Stickstoff

Autor:
Kathrin Uzunoff
1:30 Min. Lesedauer

Die positiven Resultate durch die Lackzerstäubung mit Stickstoff haben sich bereits in verschiedenen Serienanwendungen bestätigt. Große Einsparungen lassen sich vor allem durch individuell angepasste Prozessparameter erzielen.

In der Nasslackapplikation hat sich die Lackzerstäubung mit Stickstoff erfolgreich etabliert. Dies basiert vor allem auf dem Wunsch nach einer verringerten Material- und Entsorgungskosten. Durch den verbesserten Auftragswirkungsgrad ergeben sich Produktivitäts- und Qualitätsvorteile. Stickstoff als Zerstäubergas sorgt für eine feinere Zerstäubung, ein gleichmäßigeres Spritzbild sowie eine Reduzierung des Oversprays. Die Technologie kann für alle luftzerstäubenden Lackierverfahren und Nasslacke verwendet werden.
Ein weiterer Schritt ist aktuell die konsequente Weiterentwicklung der Verfahren zur Lackzerstäubung mit Stickstoff. Im Wesentlichen geht es darum, den Lack mit Stickstoff in Kombination mit Ionisierung und Erwärmung zu zerstäuben — anders als üblicherweise mit Druckluft.

Vorteile durch Erwärmung und Ionisierung

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Der zweite wichtige Vorteil gegenüber der Druckluftzerstäubung liegt in der absoluten Reinheit des Stickstoffes. Er ist frei von lackschädlichen Beimengungen aller Art, zum Beispiel Öl aus der Kompressorstation oder von Partikeln, die etwa vom Kompressor oder aus Rohrleitungen angesaugt werden können.

Ein Beispiel für die Weiterentwicklung des Prozesses ist das NitroSpray-Verfahren von Oltrogge. Das Zerstäubergas wird in einem beheizten Schlauch erwärmt und hat einen positiven Einfluss auf die Viskosität des Lackmaterials und die Zerstäubung.

Produktivität als Zielsetzung

In verschiedenen Projekten ist es gelungen, eine Mehrschicht-Lackierung beispielsweise von drei Farbaufträgen auf zwei oder von zwei Farbaufträgen auf einen Farbauftrag zu reduzieren. Daraus ergeben sich interessante Effizienz-Berechnungen: Der Zusatznutzen liegt durch den besseren Auftragswirkungsgrad in den geringeren Material- und Entsorgungskosten und kann immer den Produktivitäts- und Qualitätsvorteilen hinzugerechnet werden.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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