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Über dieses Buch

Band 5 des fünfbändigen Werks behandelt die Grundlagen der urformenden Fertigungsverfahren und umfasst die Themengebiete Gießen, Pulvermetallurgie und Additive Manufacturing. Vorzugsweise werden die verschiedenen Verfahren mit ihren grundsätzlichen Wirkmechanismen und Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt, es wird auf die zu verarbeitenden Werkstoffe eingegangen und für die Produktentwicklung und die Konstruktion werden Auslegungshinweise gegeben. Die Gießverfahren werden entlang der Prozesskette, von der Modellherstellung bis zur Nachbearbeitung, am Beispiel des Sandgusses erläutert. Die pulvermetallurgischen Fertigungsverfahren sowie die Verfahrenseigenheiten und –besonderheiten werden ebenfalls an den grundsätzlichen Schritten der Prozesskette erläutert. In einem gesonderten Kapitel wird die Herstellung von sintermetallgebundenen Schleifwerkzeugen dargestellt. Zur Vervollständigung werden in diesem Band auch das Metallpulverspritzgießen und die generativen Fertigungsverfahren behandelt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Urformen ist nach DIN 8580 „Fertigen eines festen Körpers aus formlosem Stoff durch Schaffen eines Zusammenhalts“. Der zur Verarbeitung kommende formlose Stoff kann fest, flüssig oder gasförmig sein, in den Übergangszuständen dampfförmig, breiig oder pastenförmig vorliegen, durch elektrolytisches Abscheiden entstehen oder aus pulvrigem oder körnigem Zustand geformt werden.
Fritz Klocke

2. Gießen

Nach DIN 8580 wird Urformen aus dem flüssigen, breiigen oder pastenförmigen Zustand als Gießen bezeichnet.
Fritz Klocke

3. Pulvermetallurgie Pulvermetallurgie

Die Terminologie zur pulvermetallurgischen Fertigung ist in DIN EN ISO 3252 zusammengefasst. Der Begriff „Pulvermetallurgie“ umfasst das Herstellen von metallischem Pulver und das Herstellen von Bauteilen aus Pulver durch Formen (Formgebung) und Sintern. Sintern ist eine Wärmebehandlung von geschüttetem Pulver oder eines Presskörpers aus Pulver bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes des Grundwerkstoffes, um die Festigkeit zu erhöhen. Die Erhöhung der Festigkeit entsteht durch Zusammenwachsen der Pulverteilchen, die treibende Kraft ist die Diffusion [DIN3252].
Fritz Klocke

4. Pulverspritzguss

Pulverspritzguss (engl.: Powder Injection Moulding, PIM) ist eine Kombination aus den Fertigungsverfahren Kunststoffspritzgießen und Sintern. Der Kunststoffspritzguss zur Formgebung und auch das Sintern sind nach DIN 8580 den urformenden Fertigungsverfahren zugeordnet [DIN8580]. In dieser Logik gehört auch das Pulverspritzgießen zu den urformenden Fertigungsverfahren. Ausgangsmaterial für die Fertigung von Bauteilen ist der Feedstock. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus dem verwendeten Metallpulver (Metal Injection Molding, MIM) oder auch Keramikpulver (Ceramic Injection Molding, CIM) und dem verwendeten Kunststoffbinder, die vor der Verarbeitung im Spritzgussprozess granuliert wird. Im Folgenden wird vorzugsweise auf das Metallpulverspritzgießen (MIM) eingegangen.
Fritz Klocke

Backmatter

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