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Über dieses Buch

In den vergangenen Jahren haben die Ergebnisse zahlreicher Forschungsarbeiten zu weiteren Verbesserungen und einer umfangreichen Bearbeitung des Buches geführt.

Die Darstellung der Methoden zur Berechnung wichtiger Seilgrößen und ihre Erläuterung durch Rechenbeispiele sind ein besonderes Anliegen dieser Neuauflage. Die Anzahl der Rechenbeispiele wurden, zur besseren Veranschaulichung, erhöht. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Excel-gestützten Rechenprogrammen, die kostenlos abgerufen werden können. Die Dimensionierungs- und Berechnungsmöglichkeiten rund um das Drahtseil werden damit wesentlich vereinfacht und verbessert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Drahtseilelemente und Drahtseile

Die Fähigkeit der Drahtseile, sehr große Zugkräfte übertragen und über Seilscheiben mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser laufen zu können, beruht auf der hohen Festigkeit der Stahldrähte, aus denen die Drahtseile hergestellt sind. Stahldrähte für Seile mit dieser hohen Festigkeit gibt es seit mehr als einem Jahrhundert, seit das Patentieren – eine besondere Wärmebehandlung – eingeführt und das Ziehen der Drähte perfektioniert wurde. Seither erfolgten Verbesserungen in verhältnismäßig kleinen Schritten.
Klaus Feyrer, Karl-Heinz Wehking

2. Drahtseile unter Zugbelastung

Die Drähte in dem geraden, durch eine Zugkraft belasteten Drahtseil sind vor allem durch Zugspannungen beansprucht. Auf die wirkliche Zugspannung in den Drähten wird in den meisten Fällen nicht eingegangen. Der Spannungszustand wird stattdessen durch die durchmesserbezogene Seilzugkraft S/d2 oder durch die sogenannte Seilzugspannung (Nennzugspannung) charakterisiert.
Klaus Feyrer, Karl-Heinz Wehking

3. Drahtseile unter Biege- und Zugbelastung

Zur pauschalen Charakterisierung des Spannungszustandes aus der Zugbelastung dient die Nennzugspannung σz. Eine entsprechende charakteristische Spannung aus der Seilbiegung ist die Biegespannung nach Reuleaux [151].
Klaus Feyrer, Karl-Heinz Wehking

4. Seilbelastung durch Querkraft

Seile in Seilbahnen und Kabelkranen sind über recht weite, mehr oder weniger steil ansteigende Strecken gespannt und regelmäßig durch Lasten oder Stützen in Querrichtung belastet. Infolge des eigenen Gewichtes und der Belastung durch Einzellasten haben die Seile einen Durchhang. Die Betrachtung dazu wird im Folgenden auf ein Seilfeld beschränkt. Für die vielfältigen Belastungszustände der Seile in Seilbahnen wird auf Fachbücher, insbesondere die von Czitary [4], Hajduk und Osiecki [13], Pajer u. a. [24], verwiesen.
Klaus Feyrer, Karl-Heinz Wehking

5. Seilendverbindungen und Seilverbindungen

Das Seil kann als tragendes Bauteil nur zusammen mit Seilendverbindungen eingesetzt werden. Seilendverbindungen heißen die Schlaufenspleiße und die mit Beschlagteilen verbundenen Seilenden. Für die Seilendverbindungen gibt es auch andere Bezeichnungen z. B. Seilendbefestigung, Seilverankerung und Seilaufhängung. Hier wird der in den Normen vorwiegend gebrauchte Begriff Seilendverbindung verwendet. Die Verbindung zweier Seilenden nennt man Seilverbindung.
Klaus Feyrer, Karl-Heinz Wehking

6. Seile im Betrieb

Drahtseile sind zwar Bauteile von sehr hoher Festigkeit, sie sind aber doch empfindlich gegen unsachgemäße Handhabung. Um Schädigungen vor dem Einsatz zu vermeiden, müssen sie beim Transport, Lagern und Konfektionieren mit Sorgfalt behandelt werden. Sie sollen gut belüftet aber trocken gelagert werden, damit Korrosion vermieden wird. Allzu große Erwärmung, z. B. durch direkte Sonnenbestrahlung, sollte im Lager verhindert werden damit das Seilschmiermittel möglichst nicht aus dem Seil ausfließt. Die Seile bleiben am besten aufgewickelt auf den Anlieferhaspeln. Sofern sie in Ringen angeliefert sind, sollten diese Ringe einzeln auf Holzpaletten gelagert werden.
Klaus Feyrer, Karl-Heinz Wehking

Backmatter

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