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18.09.2017 | Originalarbeit | Ausgabe 11-12/2017 Open Access

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 11-12/2017

Filtermaterialprüfung: Anwendung der ÖNORM B 2506 Teil 3 für das hochrangige Straßennetz

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 11-12/2017
Autoren:
DI Tadele Measho Haile, Univ.-Prof. DI Dr. Maria Fürhacker

Zusammenfassung

Verkehrsflächenabflüsse können mit organischen und anorganischen Stoffen belastet sein und als verunreinigt gelten, sodass sie vor Einbringung in den Untergrund gereinigt werden müssen. Die Belastungen stammen bzw. entstehen aus Abgasnebenprodukten, Reifen‑, Karosserie- und Fahrbahnverschleiß, Abflüssen aus Niederschlägen, nasser und trockener Deposition und Fahrbahninstandhaltungsarbeiten. Im ÖWAV-Regelblatt 45 und in der ÖNORM B 2506, Teil 1 und 2 wird der Stand der Technik der Reinigung vor Versickerung in den Untergrund mit Bodenfiltern bzw. „technischen Bodenfiltern“ (ÖNORM) und „technischen Filtern“ (ÖWAV-RB 45) beschrieben. Die Kriterien der Mindestleistungsfähigkeit und deren Prüfung wurden in der ÖNORM B 2506, Teil 3 festgelegt. Da sowohl in der ÖNORM B 2506, Teil 1 und 2 als auch im ÖWAV-RB 45 die hochrangigen Straßen ausgenommen wurden, sollen in diesem Artikel die Grundlagen der ÖNORM B 2506, Teil 3 erläutert und ihre Anwendbarkeit auch auf hochrangige Straßen aufgezeigt werden. Es konnte gezeigt werden, dass aufgrund der in der ÖNORM B 2506-3 gewählten strengen Prüfbedingungen und Prüfkriterien die Prüfung der technischen Filtermaterialien aus wissenschaftlicher Sicht geeignet sind, auch die Anforderungen an die Reinigung von Straßenabwässern von hochbelasteten Straßen mit hohen durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastungen (JDTV), wie jenen des hochrangigen Straßennetzes, zu erfüllen. Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Prüfung der technischen Filtermaterialien nach ÖNORM B 2506-3 für die Versickerung in das Grundwasser erstellt wurde.

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