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04.07.2018 | Finanzbranche | Nachricht | Onlineartikel

Valovis gibt Banklizenz zurück

Die Valovis Bank, ehemals Karstadt Quelle Bank, geht vom Markt. 2012 wurde das Institut vom  Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands übernommen, um es auf diesen Schritt vorzubereiten.

Valovis wurde 2001 als Karstadt Hypothekenbank gegründet und 2007 in die Valovis Bank umgewandelt. Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen sowie Cum/Ex-Geschäfte hatten das Geldhaus in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. 2014 ging das Privatkundengeschäft mit 800.000 Kunden an die Targobank und 2017 gab es bereits seine Pfandbrieflizenz zurück.

Geordnete Abwicklung            

"Aufgabe des Einlagensicherungsfonds ist es, die Sparer zu schützen und im Interesse der Finanzmarktstabilität schnell zu agieren", sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. Sofern Gründe der Finanzmarkstabilität oder andere Erwägungen gegen eine Insolvenz sprächen, übernehme der Einlagensicherungsfonds das Institut und wickle es – wie in diesem Fall geschehen – geordnet ab. Ossig bedankte sich zudem bei den Mitarbeitern des Instituts. Bei Übernahme der Valovis Bank hatte das Unternehmen rund 240 Beschäftigte und ein Bilanzvolumen von 3,2 Milliarden Euro.

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