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18.02.2022 | Finanzbranche | In eigener Sache | Online-Artikel

In eigener Sache

Das Bankmagazin wird 70

verfasst von: Christian Kemper

2 Min. Lesedauer
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Das Bankmagazin feiert sein 70. Jubiläum und blickt zu dem Anlass auf eine bewegende Geschichte zurück. Diese reicht von den Anfängen als Publikation für angehende Bankkaufleute bis zur aktuellen Themenvielfalt für Entscheider in der Finanzwirtschaft.

"Wir haben seit der Währungsreform auf eine Ausbildungszeitschrift gewartet“, kommentierte ein Schulungsleiter eines großen Bankhauses in Deutschland einen der ersten Korrekturbögen. "Was mir so gut am Bankkaufmann gefällt, ist, dass er auf jeden Bankangestellten zugeschnitten ist." Er zeigte sich überzeugt, dass das die 1952 erstmals erschienene Zeitschrift "Der Bankkaufmann" zu einem Verlagserfolg wird.

Zeitschrift passte sich dem Zeitgeist an

Dabei passte sich die Zeitschrift immer wieder ihrer jeweiligen Zeit und den Anforderungen ihrer Zielgruppen an. Das redaktionelle Konzept änderte sich über die Jahre und auch die Herausgeberschaft wechselte. Geblieben ist die branchenweite sowie einzigartige säulenübergreifende Abdeckung von finanzwirtschaftlichen Themen und Trends. Aus dem einstigen Lehr- und Nachschlagewerk ist eine moderne Fachzeitschrift geworden. 

Viele starke Persönlichkeiten mit ihren Erfolgsgeschichten sind seit 1952 hier zu Wort gekommen. In der Ausgabe 9 von 1982 erläuterte zum Beispiel Jörg-Engelbrecht Cramer, damals Direktor der BHF-Bank in Frankfurt am Main, die "Bankwelt im Umbruch". Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" bezeichnete ihn später als den "Inbegriff des Privatbankiers". Cramer wies bereits vor 40 Jahren auf Schwerpunktprobleme hin, die das Kreditgewerbe damals und in den Folgejahren besonders beschäftigte. Dazu zählte er "das Gewicht der Kosten" und zum anderen "ein Motivationsdefizit bei den Mitarbeitern". Und die Kunden sollten sich guten Service durchaus etwas kosten lassen, meinte Cramer.

Seit 1993 gibt es das "Bankmagazin"

Ein Wendepunkt war das Jahr 1993: Damals wurde das redaktionelle Konzept des Bankkaufmanns nach mehr als 40 Jahren überarbeitet. Die ursprünglich als Ausbildungszeitschrift gegründete Publikation hatte sich längst zu einem Fachmagazin gemausert, schreibt Ursula Rust, die damals verantwortliche Redakteurin, in ihrem Editorial in Ausgabe 1. "Und wir nennen uns künftig so, wie es der magazinartige Themenmix nahelegt: Bankmagazin." Um den Informationsbedarf der Auszubildenden kümmert sich seitdem die Schwesterzeitschrift Bankfachklasse.

Den boomenden 1990er Jahren folgte ein Jahrzehnt der Krisen. Die Holzmann-Pleite und ihre negativen Auswirkungen auf die Kreditinstitute gehörte ebenso dazu wie die Finanzkrise zum Ende der Nuller-Jahre. Das Bankmagazin blieb für die Entscheider der Branche in diesen schwierigen Zeiten treuer Begleiter. Und auch in der aktuellen Krise greift die Zeitschrift zentrale Entwicklungen in Banken und Sparkassen auf und geht aktuellen Trends auf den Grund. 

Herzlichen Glückwünsch zum 70. Geburtstag!


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