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16.10.2018 | Finanzbranche | Nachricht | Onlineartikel

Deutsche Börse will über 200 Jobs in Deutschland streichen

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Insgesamt 218 Stellen sollen bei der Deutschen Börse in den kommenden beiden Jahren wegfallen. Das sind rund 60 Prozent des geplanten Jobabbaus im Zuge der "Roadmap 2020", berichten Medien.

Wie ein Sprecher der Deutschen Börse gegenüber der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" bestätigt hat, will das Unternehmen von den im Mai kommunizierten 350 Stellen 218 in Deutschland streichen. Treffen wird es Mitarbeiter im Bereich IT sowie im Nachhandelsgeschäft, heißt es in dem Bericht. Die meisten anderen Arbeitsplätze sollen demnach in Luxemburg wegfallen, Sitz der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream.

Der Stellenabbau in Deutschland sei Teil der "Roadmap 2020", die Deutsche Börse-Chef Theodor Weimar Ende Mai vorgestellt hatte. Es gebe Veränderungen in der Branche, auf die das Unternehmen reagieren müsse, zitiert das Blatt den Unternehmenssprecher. "Wir werden das sehr verantwortlich den Mitarbeitern gegenüber machen."

Freiwilligenprogramm soll Jobabbau erleichtern

Zum Jahresende 2017 weist die Gruppe nach eigenen Angaben 5.640 Mitarbeiter an 28 Standorten weltweit aus. Knapp die Hälfte, also mehr als 2.500, sind in Deutschland für das Unternehmen tätig, die meisten davon in Frankfurt. 19 Prozent der Mitarbeiter sitzen in Luxemburg. Die Belegschaft soll am heutigen Dienstag Details zum geplanten Stellenabbau erhalten, der unter anderem ein Freiwilligenprogramm umfasst, berichtet das Handelsblatt. Es soll Beschäftigen die Möglichkeit geben, in Vorruhestand zu gehen oder die Gruppe gegen eine Abfindung zu verlassen.

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