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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Notwendigkeit der Buchführung

Zusammenfassung
In jedem Unternehmen fällt täglich eine große Zahl von Geschäftsvorgängen an: Es werden Waren eingekauft und verkauft, Rechnungen werden beglichen, Löhne ausgezahlt, neue Maschinen treffen ein, die Telefonrechnung wird abgebucht usw. Alle diese Vorgänge haben zwei Dinge gemeinsam:
  • Eine Bearbeitung ist nur möglich, wenn jeder Geschäftsvorfall mit einem Wert — also einem DM-Betrag — „versehen“ ist.
  • Kein noch so gut trainiertes menschliches Gehirn ist in der Lage, alle Vorgänge zu speichern und bei Bedarf einwandfrei wiederzugeben.
Karlheinz Balzer

2. Von der Inventur zur Bilanz

Zusammenfassung
Der Nähmaschinenfabrikant Werner Hamberger beauftragt seine Mitarbeiter, den Wert des im Unternehmen befindlichen Vermögens sowie die Höhe der Schulden (Verbindlichkeiten i.w.S.) festzustellen. Durch Messen, Zählen, Wiegen, Schätzen erfassen die Angestellten jede einzelne Vermögens- und Schuldenposition. Eine derartige körperliche Bestandsaufnahme wird als Inventur bezeichnet. Die Vermögens- und Schuldenpositionen werden in D-Mark bewertet. Feststellung von Mengen (Vermögen und Schulden) sowie deren Bewertung zu einem Stichtag sind somit die Wesensmerkmale der Inventur.
Karlheinz Balzer

3. Von der Eröffnungsbilanz zur Schlußbilanz (ohne Umsatzsteuer)

Zusammenfassung
Bilanzen sind aus drei Gründen für die laufende Buchführungsarbeit ungeeignet:
  • Jeder Geschäftsvorfall verändert in der Bilanz erfaßte Werte und würde somit die Aufstellung einer neuen Bilanz erfordern.
  • Jeder Geschäftsvorfall berührt nur wenige (oftmals nur zwei) Bilanzpositionen.
  • Verschiedene Bilanzpositionen sind so stark zusammengefaßt, daß sie für die praktische Buchungsarbeit wenig geeignet sind; so wird zum Beispiel die Nähmaschinenfabrik Hamberger während des Geschäftsjahres ihr Bankguthaben getrennt nach Rheinhessenbank Worms und Volksbank Worms führen.
Karlheinz Balzer

4. Erfolgsermittlung in der Buchhaltung (ohne Umsatzsteuer)

Zusammenfassung
Bisher wurden ausschließlich „erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle“ gebucht, bei denen immer Vermögens- und/oder Kapital werte getauscht wurden. Außer in den beiden Fällen der Kapitaleinlagen bzw. -entnahmen wurde das Eigenkapital der Unternehmung nie direkt berührt. Daneben gibt es jedoch eine Fülle von Geschäftsvorfällen, durch die das Eigenkapital des Unternehmens betroffen wird.
Karlheinz Balzer

5. Buchungen und Buchungssatz (ohne Umsatzsteuer)

Zusammenfassung
In der Buchhaltungspraxis müssen die Angaben zu den einzelnen Buchungen so kurz wie nur möglich gehalten werden. Deshalb wurde eine Art „Telegrammsprache der Buchführung“ entwickelt: der Buchungssatz.
Karlheinz Balzer

6. Buchung von Einkäufen und Verkäufen (ohne Umsatzsteuer)

Zusammenfassung
Der industrielle Einkauf ist dadurch gekennzeichnet, daß Materialien beschafft werden, aus denen dann die jeweiligen Fertigprodukte herzustellen sind. Dabei wird zwischen Rohstoffen, Fremdbauteilen, Hilfsstoffen und Betriebsstoffen unterschieden.
Karlheinz Balzer

7. Buchung der Umsatzsteuer

Zusammenfassung
Bei der Umsatzsteuer handelt es sich um eine Verkehrssteuer, die vom Endverbraucher zu tragen ist. Steuerschuldner sind allerdings die Unternehmer, die die Umsatzsteuerbeträge unter der Bezeichnung „Umsatzsteuer“ in die Verkaufserlöse einrechnen.
Karlheinz Balzer

8. Das Privatkonto

Zusammenfassung
In Einzelunternehmungen und Personengesellschaften entnehmen die Eigentümer häufig Geld für private Zwecke aus der Geschäftskasse, benutzen das Geschäftsauto auch für Privatfahrten, holen Waren für den Privathaushalt aus dem Lager usw. Alle derartigen Vorgänge verringern das Eigenkapital. Auch Privateinnahmen laufen gelegentlich über die Geschäftskasse bzw. die Geschäftskonten. Ebenso wie durch andere private Einlagen wird dadurch das Eigenkapital erhöht.
Karlheinz Balzer

9. Buchung von Aufwendungen

Zusammenfassung
Die Konten für Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe geben keinen Aufschluß über den Stoffverbrauch bzw. den Verkauf von Handelswaren zu Einkaufspreisen.
Karlheinz Balzer

10. Erfolgsermittlung bei Bestandsveränderungen

Zusammenfassung
Wie bereits im Kapitel 4 dargestellt, ergibt sich der Unternehmenserfolg als Differenz zwischen Aufwendungen und Erträgen. Dabei muß allerdings bei industriellen Fertigungsbetrieben die Zahl der in einer Periode hergestellten Produkte nicht mit der Zahl der abgesetzten Produkte übereinstimmen.
Karlheinz Balzer

11. Vom Kontenrahmen zum Kontenplan

Zusammenfassung
Je größer die Zahl der in einem Unternehmen benötigten Konten, desto wichtiger ist es, diese systematisch anzuordnen und einheitlich zu benennen. Nur wenn dies geschehen ist, können jeweils benötigte Informationen kurzfristig aus der Buchhaltung gewonnen und ausgewertet werden. Zwischenbetriebliche Vergleiche, Überprüfungen der Rechnungslegung durch Wirtschaftsprüfer und Betriebsprüfer der Finanzverwaltung lassen sich ohne Schwierigkeiten nur realisieren, wenn die Buchführungen der verschiedenen Unternehmungen — trotz aller betriebsindividuellen Unterschiede — in ihren Grundzügen gleichartig organisiert sind. Überdies dient eine gewisse Vereinheitlichung der Buchhaltungsorganisation auch der Mobilität der im Rechnungswesen tätigen Arbeitskräfte sowie der Nachwuchs Schulung.
Karlheinz Balzer

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