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Über dieses Buch

Investitionen und ihre Finanzierungen sind Themen, mit denen jeder Gesundheitsbetrieb im Laufe seiner Existenz konfrontiert wird. So ist von Zeit zu Zeit in die Erneuerung von Klinikgebäuden zu investieren, die Behandlungs- und Pflegeeinrichtungen sind zu modernisieren oder eine ärztliche Niederlassung ist finanziell zu stemmen. Das vorliegende Buch zeigt Verfahren zur Bewertung von Investitionsalternativen auf, weist auf zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten und deren Gestaltungsaspekte hin und stellt wichtige Methoden zum Liquiditätsmanagement dar. Anhand von Rechenbeispielen wird die Funktionsweise verschiedener Methoden erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen

Die Gesundheitsbetriebslehre ist vergleichbar mit der Industriebetriebslehre, Handelsbetriebslehre oder Bankbetriebslehre: Sie befasst sich mit einer speziellen Betriebsart, den Gesundheitsbetrieben. Sie geht davon aus, dass die Ressourcen für einen Gesundheitsbetrieb begrenzt sind und daher einen ökonomischen Umgang mit den knappen Mitteln erfordern: Finanzielle Ressourcen, Kapital, Finanzierungsmöglichkeiten aber auch Personal oder Behandlungseinrichtungen stehen in jeder medizinischen Einrichtung nicht in beliebiger Menge zur Verfügung. Es gilt sie so einzusetzen, dass sie den größtmöglichen Nutzen stiften.
Andreas Frodl

2. Liquiditätssicherung des Gesundheitsbetriebs

Der Gesundheitsbetrieb muss, wie jeder andere Betrieb auch, seinen fälligen kurzfristigen (weniger als einem Jahr), mittelfristigen (ein Jahr bis fünf Jahre) oder langfristigen (mehr als fünf Jahre) Verbindlichkeiten möglichst jederzeit, uneingeschränkt und fristgerecht nachkommen können, damit ein Liquiditätsmangel nicht zur Zahlungsunfähigkeit führt bzw. die Ursache für eine Insolvenz darstellt. Unter Liquidität ist somit die Zahlungsfähigkeit und damit die Fähigkeit eines Gesundheitsbetriebs zu verstehen, allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können.
Andreas Frodl

3. Finanzierung des Gesundheitsbetriebs

In jedem Gesundheitsbetrieb gibt es Phasen, in denen der Finanzmittelbedarf steigt. Liquiditäts- und Finanzierungsentscheidungen sind somit in allen Situationen, beginnend bei der Gründung des Betriebes, zu vollziehen. Wichtige Kriterien für die Frage der Entscheidung über Finanzierungsalternativen sind dabei die Liquidität, die Rentabilität, die Sicherheit und die Unabhängigkeit (siehe Tabelle 3.1).
Andreas Frodl

4. Kreditmanagement des Gesundheitsbetriebs

Grundvoraussetzungen für den Gesundheitsbetrieb, einen Kreditvertrag zu bekommen, sind seine Kreditfähigkeit und die Kreditwürdigkeit. Die Kreditfähigkeit umschreibt die Fähigkeit, rechtswirksame Kreditverträge abschließen zu können. Der Arzt als voll geschäftsfähige natürliche Person und Inhaber einer Praxis sowie Gesundheitsbetriebe in Form juristischer Personen (GmbH, AG) sind ohne Einschränkung kreditfähig. Gesundheitsbetriebe in Form nichtrechtsfähiger Personengemeinschaften (beispielsweise Arztgemeinschaften in Form von Gesellschaften bürgerlichen Rechts, GbR) bedürfen grundsätzlich der Zustimmung aller Beteiligten, die sich insoweit als Gesamtschuldner gegenüber dem Kreditgeber verpflichten. Er überprüft im Einzelnen die Rechtsfähigkeit, die Geschäftsfähigkeit und sich daraus ergebend die Kreditfähigkeit des kreditnehmenden Gesundheitsbetriebs.
Andreas Frodl

5. Investitionen im Gesundheitsbetrieb

Unter Investition ist im Gesundheitsbetrieb die Anschaffung von langfristig nutzbaren Betriebsmitteln zur Erstellung von Behandlungs- oder Pflegeleistungen zu verstehen. Der Investitionsbegriff wird aber auch häufig in Zusammenhang mit Kapitalanlagen verwendet. So kann der Gesundheitsbetrieb beispielsweise in Wertpapiere zur Bildung von Betriebsvermögen investieren.
Andreas Frodl

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