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15.11.2017 | Finanzierung | Nachricht | Onlineartikel

Green Finance Cluster geht an den Start

Autor:
Eva-Susanne Krah

Ein neues Green Finance Cluster in Frankfurt am Main soll Initiativen rund um klimaschonende und nachhaltige Ökonomie bündeln und ein Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Finanzierungen und dem Klimawandel schaffen.

Sitz des Clusters, das am 14.11.2017 seine Arbeit aufgenommen hat, ist das Frankfurt School-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance der Frankfurt School of Finance & Management. Das Cluster wurde auf Initiative des Hessischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen des Integrierten Klimaschutzplans Hessen 2025 ins Leben gerufen. Weitere Gründungsmitglieder sind die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), die KfW Bankengruppe, das Center for Financial Studies der Goethe-Universität, der Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten sowie das Frankfurter Gründerzentrum Tech Quartier.

Unterstützung durch Großbanken 

Sponsorpartner der Initiative sind Großbanken wie Deutsche Bank und Commerzbank, aber auch die Helaba, Metzler Asset Management sowie Dekabank Deutsche Girozentrale und die DZ Bank.

Tarek Al-Wazir, hessischer Wirtschaftsminister, der das Projekt während der 20. Euro Finance Week in Frankfurt vorstellte, begründete das Engagement mit dem Cluster damit, dass eine nachhaltige Ausrichtung des Finanzsystems unverzichtbar sei. "Gleichzeitig bedürfen die Energiewende und der Transformationsprozess unserer Wirtschaft passender Unterstützung durch die Finanzindustrie", so der Minister. Es sei wichtig, dass Frankfurt am Main dabei als international wahrnehmbare Stimme vertreten sei, da derzeit Städte wie Paris und London die Diskussion dominierten. Das Cluster soll laut Al-Wazir ein echtes Zusammenwirken der Finanzwirtschaft untereinander, aber auch mit Politik und Wissenschaft ermöglichen."

Für Ulf Moslener, Professor für Sustainable Energy Finance an der Frankfurt School und stellvertretender Vorsitzender des neuen Clusters, ist es entscheidend, dass sich sowohl Investoren als auch Endkunden ein besseres Bild von den Klimawirkungen und klimabezogenen Risiken ihrer Investitionen machen können. Im Rahmen der Initiative sollen konkrete Instrumente für die praktische Anwendung entwickelt werden.

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