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07.11.2019 | Finanzierung | Nachricht | Onlineartikel

KfW baut Service bei der Kommunalfinanzierung aus

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Die Förderbank KfW baut die Partnerschaft mit Capveriant, Kommunalfinanzierungsplattform und Tochterunternehmen der Deutschen Pfandbriefbank, aus. Neben der KfW will die Plattform künftig auch mit anderen Förderbanken kooperieren.

Zunächst steht den kommunalen Kunden der seit Mai 2018 operierenden Plattform das KfW-Programm "IKK - Investitionskredit Kommunen" offen. Damit fördert die KfW Investitionsvorhaben von Kommunen und kommunalen Zweckverbänden, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Zukünftig sollen weitere Förderprogramme der KfW auf der Plattform verfügbar sein. Capveriant zeige bereits die Programme der KfW als kommunaler Förderpartner, nun erfolgt eine Integration in die Funktionalität "Fördermittelsuche". Aber auch auf Angebote anderer Förderbanken sollen die Kunden der Öffentlichen Hand mittelfristig Zugang erhalten.

KfW will Digitalisierung des Fördergeschäfts vorantreiben

Ab dem 7. November 2019 können Capveriant-Kunden Finanzierungsvorhaben auf Förderfähigkeit durch die KfW prüfen lassen und gegebenenfalls weiteren Kreditbedarf sofort über die Plattform ausschreiben, heißt es. "Die Kommunen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen bei der Modernisierung ihrer Infrastruktur. Bei der Finanzierung können wir ihnen ein starker Partner sein", erläutert Ingrid Hengster, im KfW-Vorstand für das inländische Fördergeschäft zuständig. Sie sieht in der Kooperation zudem "einen weiteren Baustein bei der Digitalisierung unseres Förderangebots in Deutschland".

Capveriant soll im Markt für Kommunalfinanzierung die Markt- und Preiseffizienz durch digitale Reichweite und Transparenz verbessern. Die Plattform erlaube kommunalen Kreditnehmern und institutionellen Investoren als Kreditgeber ihre jeweiligen Prozesse zu digitalisieren. Laut KfW sind hier derzeit über 100 Kommunen und Geldgeber zugelassen oder befinden sich im Zulassungsverfahren. Das ausgeschriebene Volumen betrage aktuell mehr als 1,4 Milliarden Euro.

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