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Über dieses Buch

Für die Rechnungslegung von Finanzinstrumenten gelten zwar keine branchenspezifischen IFRS-Vorschriften, in der Praxis lassen sich aber wesentliche Unterschiede zwischen Banken und Nicht-Banken feststellen. Jürgen Stauber konzentriert sich auf die komplexen Regeln zur Bilanzierung und Offenlegung von Finanzinstrumenten bei Industrie-, Handels-, Dienstleistungs- und Versorgungsunternehmen. Aus der Sicht eines Abschlusserstellers werden die Vorschriften detailliert nach den relevanten Instrumenten bzw. Sachverhalten vorgestellt und erläutert.

Die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage berücksichtigt die aktuell gültigen Regelungen von IFRS 9, IFRS 7 und IAS 32.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Die Abhandlung richtet sich primär an die mit der Abwicklung und Bilanzierung von Finanzinstrumenten betrauten Personen in Konzernen, deren operative Geschäftstätigkeiten nicht unmittelbar in Verbindung mit finanziellen Sachverhalten stehen. Diese Unternehmen werden hier als „Nicht-Banken“ bezeichnet. Dabei handelt es sich in erster Linie um Industrie- und Handelsunternehmen.
Jürgen Stauber

Kapitel 2. Finanzwirtschaftliche Grundlagen

Das zur Finanzierung des Unternehmensvermögens dienliche Finanzkapital unterteilt sich in Eigen- und Fremdkapital. Die Überlassung von Eigenkapital ist mit einer Renditeerwartung verbunden. Fremdkapital wird in der Regel gegen Zinsen zur Verfügung gestellt.
Jürgen Stauber

Kapitel 3. Grundlagen zur Bilanzierung und Offenlegung

Über IAS 32 ist definiert, was unter den Begriff des Finanzinstruments fällt und welche Ausprägungen es gibt. Ferner enthält der Standard die für die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital sowie für die Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten relevanten Vorschriften.
Jürgen Stauber

Kapitel 4. Darstellung im Abschluss

Wie für alle Bilanzposten gelten für Finanzinstrumente zunächst die generellen Ausweisvorschriften des IAS 1. Dieser gibt über IAS 1.54 ein Mindestgliederungsschema vor, welches die folgenden Finanzinstrumente-Posten enthält.
Jürgen Stauber

Kapitel 5. Risikoberichterstattung

Den Angaben zu Risiken kann wahlweise im Abschluss selbst oder mittels Querverweisen in andere Berichtsteile außerhalb des Abschlusses – wie z.B. dem Lage- oder Risikobericht – nachgekommen werden. Hierbei müssen die Dokumente, auf die verwiesen wird, für die Abschlussadressaten zu den gleichen Bedingungen und zum gleichen Zeitpunkt wie der Abschluss verfügbar sein (IFRS 7.B6).
Jürgen Stauber

Kapitel 6. Herkömmliche Bilanzierung und Offenlegung einzelner Sachverhalte

Als Beispiele für Zahlungsmittel können Schecks, Kassenbestände, Bundesbankguthaben oder Sichteinlagen bei Kreditinstituten genannt werden. Gemäß IAS 7.7 dienen diese dazu, kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Sie werden gewöhnlich nicht zu Investitions- oder anderen Zwecken gehalten. Ferner wird über IAS 7.7 klargestellt, dass eine Finanzinvestition im Regelfall nur dann zu den Zahlungsmitteläquivalenten gehört, wenn sie – gerechnet vom Erwerbszeitpunkt – eine Restlaufzeit von nicht mehr als etwa 3 Monaten besitzt.
Jürgen Stauber

Kapitel 7. Bilanzierung und Offenlegung einzelner Sicherungsbeziehungen

Unternehmen A mit funktionaler Währung € und S&P-Rating BBB emittiert am 16.01.X1 eine festverzinsliche Anleihe im Nominalvolumen von 100 Mio. €, aus der ihm nach Berücksichtigung von Provisionen und sonstigen Kosten von 500 T€ ein Betrag von 98 Mio. € zufließt. Die Schuldverschreibung hat einen Kupon von 6% p.a. und eine Laufzeit bis zum 16.01.X5. Die Zinszahlungen sind halbjährlich zum 16.07. und zum 16.01. zu leisten, wobei die 1. Zinszahlung am 16.07.X1 fällig ist (Zählweise 30/360). Der Swapzinssatz (entspricht dem Kuponzinssatz für ein Unternehmen mit S&PRating AA) für die 4-jährige Laufzeit notiert am 16.01.X1 bei 5,367%. Die Differenz zu dem von A gezahlten Kuponzinssatz von 0,633% stellt den Bonitätsrisikoaufschlag zum Begebungszeitpunkt dar.
Jürgen Stauber

Kapitel 8. Ausblick

Das IASB scheint – nach Veröffentlichung von IFRS 9 und den damit einhergehenden Änderungen von IFRS 7 – mit den Regeln zur Bilanzierung und Offenlegung von Finanzinstrumenten wohl erstmal zufrieden zu sein. Für Nicht-Banken wesentliche Projekte mit Finanzinstrumente-Bezug findet man auf der Agenda des IASB derzeit jedenfalls nicht. Einzig ein Projekt namens „Financial Instruments with Characteristics of Equity“ lässt sich dem Themenkomplex zuordnen.
Jürgen Stauber

Backmatter

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